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Das Leben leben

Gezielte Rehabilitation für mehr Stabilität und Lebensqualität

Rehabilitation bei Osteoporose mit MEDIAN

Osteoporose, im Volksmund auch als “Knochenschwund” bekannt, ist eine häufige chronische Erkrankung des Skelettsystems. Dabei nimmt die Knochendichte ab, was die Stabilität der Knochen beeinträchtigt und das Risiko für Frakturen deutlich erhöht. Besonders betroffen sind ältere Menschen, vor allem Frauen nach den Wechseljahren, doch auch Männer können erkranken. Die Rehabilitation spielt eine zentrale Rolle in der Behandlung der Osteoporose. 

Was Sie auf dieser Seite finden

Was Sie mit der Rehabilitation bei Osteoporose erreichen können

Ziel ist es, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen, das Sturz- und Frakturrisiko zu senken, Schmerzen zu reduzieren sowie die Selbstständigkeit und Lebensqualität zu erhalten. Im Rahmen der Zufriedenheitsbefragung am Ende der Rehabilitation bewerten die Patientinnen und Patienten, inwieweit sich ihr Wohlbefinden durch die Behandlungen verbessert hat. 

 

80 % von ihnen empfinden ihren persönlichen Behandlungserfolg als gut oder sogar sehr gut (Orthopädie - MEDIAN Qualität).

Was Sie in der Reha erwartet

Unser Behandlungsansatz in der Reha bei Osteoporose

Die Rehabilitation bei Osteoporose verfolgt ein ganzheitliches Konzept aus Bewegung, Ernährung und medizinischer Therapie, um die Knochengesundheit zu stabilisieren, Schmerzen zu lindern und die Selbstständigkeit im Alltag zu erhalten. Die individuell abgestimmten Maßnahmen richten sich nach dem Erkrankungsstadium, dem Alter und den persönlichen Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten. Neben einer gesunden Lebensweise stehen medikamentöse Optionen zur Verfügung, die entweder den Knochenschwund verlangsamen oder den Knochenaufbau fördern.

Unsere Therapieangebote in der Reha nach einem Unfall

Unsere erfahrenen Therapeuten und Ärzte arbeiten gemeinsam daran, Ihre Mobilität und Lebensqualität zu verbessern. Nachfolgend finden Sie eine kurze Beschreibung der angebotenen Behandlungsbausteine:

Gezieltes Muskel- und Bewegungstraining

zur Stärkung der Knochen

Physiotherapie

zur Förderung von Mobilität und Koordination

Medizinische Trainingstherapie (MTT)

zur Förderung von Mobilität und Koordination

Nordic Walking / Walking

zur Verbesserung von Ausdauer und Gleichgewicht

Wassergymnastik

als gelenkschonendes Training mit sanftem Muskelaufbau

Krafttraining

zur Stabilisierung des Skeletts

Alltagstraining und Sturzprävention

für eine langfristige Selbstständigkeit

Unterstützende Maßnahmen

Die Behandlung und Rehabilitation von Osteoporose zielt darauf ab, diese Folgen zu minimieren, durch Maßnahmen wie Kraft- und Bewegungstraining, Schmerzmanagement und eine angepasste Ernährungsberatung, um die Knochengesundheit zu steigern und die Lebensqualität zu verbessern.

Eine optimale Versorgung mit Nährstoffen stärkt die Knochen, fördert das Gleichgewicht und verbessert die Koordination. In der Reha erhalten Patientinnen und Patienten eine gezielte Ernährungsberatung. Besonders wichtig sind:

  • Kalzium für starke Knochen – enthalten in Milchprodukten, grünem Gemüse (z. B. Spinat, Brokkoli) und Nüssen
  • Vitamin D, das die Kalziumaufnahme unterstützt – zu finden in fettreichem Fisch, Eiern, Butter und Milch sowie durch Sonnenlicht produziert
  • Proteine und der Muskelaufbau zu fördern und zu erhalten - enthalten in (hellem) Fleisch, Hülsenfrüchte
  • Eine optimale Versorgung mit Nährstoffen stärkt die Knochen, fördert das Gleichgewicht und verbessert die Koordination. In der Reha erhalten Patientinnen und Patienten eine gezielte Ernährungsberatung. Besonders wichtig sind:

    • Kalzium für starke Knochen – enthalten in Milchprodukten, grünem Gemüse (z. B. Spinat, Brokkoli) und Nüssen
    • Vitamin D, das die Kalziumaufnahme unterstützt – zu finden in fettreichem Fisch, Eiern, Butter und Milch sowie durch Sonnenlicht produziert
    • Proteine und der Muskelaufbau zu fördern und zu erhalten - enthalten in (hellem) Fleisch, Hülsenfrüchte

Ablauf der orthopädischen Rehabilitation bei MEDIAN

Die Dauer der orthopädischen Rehabilitation variiert je nach individuellem Bedarf. Beispielsweise beträgt die Reha nach einer Knieoperation in der Regel 17 bis 21 Tage. Bei Bedarf und in Abstimmung mit Ihrem Kostenträger kann die Rehabilitationsdauer verlängert werden. 

Ärztliche Aufnahme und individuelle Zielsetzung

Zu Beginn Ihrer orthopädischen Rehabilitation führen wir eine ausführliche ärztliche Aufnahmeuntersuchung durch. Dabei besprechen wir Ihre medizinische Vorgeschichte und klären Ihre Erwartungen an die Rehabilitation, um gemeinsam realistische Ziele festzulegen. Basierend auf diesen Informationen erstellen wir einen individuellen Therapieplan, der auf Ihre spezifischen Bedürfnisse Ihrer Erkrankung zugeschnitten ist. 

Therapieablauf und ärztliche Betreuung

Unsere Therapien finden in der Regel wochentags zwischen 8:00 und 17:00 Uhr statt. Ihr Tagesablauf umfasst zwei Therapieblöcke, einen am Vormittag und einen am Nachmittag, unterbrochen von den drei Hauptmahlzeiten. Mindestens einmal pro Woche führen unsere Fachärztinnen und Fachärzte Untersuchungen durch, um Ihren Fortschritt zu überwachen und gegebenenfalls Anpassungen Ihres Behandlungsplans vorzunehmen. Bei Bedarf können zusätzliche Arztsprechstunden vereinbart werden. 

Nachsorge und nachhaltige Unterstützung

Um Ihre Reha-Erfolge auch zu Hause weiter auszubauen und langfristig zu sichern, besprechen wir zum Ende Ihrer Rehabilitation geeignete Nachsorgeangebote mit Ihnen. Ein solches Angebot ist beispielsweise MyMEDIAN@Home die digitale Nachsorge, welche, das Sie bei der Fortführung Ihrer Therapie unterstützt. 

Die Reha sollte als erster Schritt zu einer nachhaltigen Lebensstiländerung gesehen werden, wobei erlernte Strategien und Übungen langfristig fortgeführt werden sollten. Unsere Nachsorgeangebote helfen Ihnen, Ihre Ergebnisse zu sichern und den Wiedereinstieg in den Alltag zu erleichtern.

Verstehen, erkennen, behandeln

Osteoporose verstehen: Ursachen, Symptome, Folgen, Diagnostik

Ursachen und Risikofaktoren von Osteoporose

Knochen befinden sich in einem ständigen Auf- und Abbauprozess. Bis etwa zum 35. Lebensjahr überwiegt der Knochenaufbau, danach nimmt die Knochendichte allmählich ab. Mit zunehmendem Alter verstärkt sich dieser Abbau, was zu einer nachlassenden Knochenstabilität führen kann, eine der Hauptursachen für Osteoporose. 

Zusätzlich kann eine Störung des Knochenstoffwechsels zu einem Verlust an Knochenmasse und -funktion führen. Da Osteoporose durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden kann, ist es wichtig, individuelle Ursachen frühzeitig zu erkennen. Bestimmte Lebensstilfaktoren, Vorerkrankungen und genetische Veranlagungen können das Osteoporoserisiko erhöhen. Dazu gehören u.a.:

  • Medikamenteneinnahme

    z. B. langfristige Kortison-Therapie

  • Vitamin- und Mineralstoffmangel

    vor allem Kalzium- und Vitamin-D-Mangel

  • Bewegungsmangel

    fehlende Belastung der Knochen

  • Calciumarme Ernährung

  • Hormonelle Veränderungen

    z. B. Östrogenmangel in den Wechseljahren

  • Untergewicht

  • Übermäßiger Genussmittelkonsum

    Rauchen, Alkohol

Symptome von Osteoporose

Osteoporose entwickelt sich oft schleichend und bleibt lange unbemerkt, da sie zunächst keine Schmerzen oder Symptome verursacht. Häufig wird die Erkrankung erst nach dem ersten Bruch entdeckt. Häufig entsteht dieser Bruch durch kleinste Belastungen, sogenannte Bagatelltraumata. z. B. durch einen Stolpersturz aus Körperhöhe

Folgen der Osteoporose

Im fortgeschrittenen Stadium kann die Angst vor weiteren Frakturen zu einer Schonhaltung führen, wodurch sich das Sturzrisiko zusätzlich erhöht. Muskelkraft und Gleichgewicht nehmen durch den natürlichen Alterungsprozess weiter ab, was die Gefahr zusätzlich verstärkt. Es können chronische Schmerzen entstehen, ein Verlust an Selbstständigkeit was häufig zu sozialer Isolation und depressiven Verstimmungen bis hin zur Pflegebedürftigkeit führen kann. Osteoporose führt zu einer signifikanten Schwächung der Knochenstruktur, was die Wahrscheinlichkeit für Knochenbrüche deutlich erhöht, selbst bei geringen Belastungen. Dies kann schwerwiegende Folgen für die Lebensqualität und die Selbstständigkeit der Betroffenen haben. Zu den häufigsten und gravierendsten Folgen der Osteoporose zählen:

Knochenbrüche

Ein Hauptmerkmal der Osteoporose ist die erhöhte Bruchgefahr, insbesondere bei Wirbelsäule, Oberschenkelhals, Handgelenken und Rippen. Diese Brüche treten oft ohne signifikante äußere Gewalteinwirkung auf und können mit starken Schmerzen sowie langwierigen Rehabilitationszeiten verbunden sein.

  • Knochenbrüche

    Ein Hauptmerkmal der Osteoporose ist die erhöhte Bruchgefahr, insbesondere bei Wirbelsäule, Oberschenkelhals, Handgelenken und Rippen. Diese Brüche treten oft ohne signifikante äußere Gewalteinwirkung auf und können mit starken Schmerzen sowie langwierigen Rehabilitationszeiten verbunden sein.

Diagnose von Osteoporose

Die Diagnose basiert auf einer umfassenden Untersuchung nach aktuellen medizinischen Leitlinien, die folgende Faktoren berücksichtigt: 

  • Jedem Knochenbruch ab 50 Jahren

  • Anamnese

    Krankengeschichte mit Fokus auf frühere Knochenbrüche und Stürze

  • Risikofaktoren

  • bildgebende Verfahren

    Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule

  • Laborwerte

    zur Abklärung möglicher sekundärer Ursachen 

  • Knochendichtemessung (DXA-Methode)

Bedeutung der Knochendichtemessung

Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um das Fortschreiten der Osteoporose zu verlangsamen und Frakturen vorzubeugen. Daher wird eine Knochendichtemessung (DXA-Messung) empfohlen bei:

  • Jedem Knochenbruch ab 50 Jahren

  • Allen Person ab 70 Jahren

  • Bei individuell erhöhtem Risiko

Unsere Kliniken für Ihre orthopädische Reha bei Osteoporose