Direkt zum Hauptinhalt

Das Leben leben

Seelische Stärke im Umgang mit Belastungen

Rehabilitation mit MEDIAN bei Mobbing

Mobbing ist keine eigenständige Erkrankung, kann jedoch Auslöser schwerwiegender psychischer und psychosomatischer Beschwerden sein. In den MEDIAN Kliniken unterstützen erfahrene Ärztinnen, Ärzte sowie Therapeutinnen und Therapeuten Betroffene mit gezielten Therapieangeboten dabei, Mobbing zu verarbeiten und wirksame Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

Was Sie auf dieser Seite finden

Ziele der Reha

Was Sie in der Reha bei Mobbing erreichen können

Menschen, die von Mobbing betroffen sind, benötigen eine umfassende und gezielte Behandlung, die zwei zentrale Aspekte berücksichtigt: Zum einen die Aufarbeitung der konkreten Mobbing-Erfahrungen, zum anderen die Behandlung der daraus entstandenen körperlichen und psychischen Symptome. Ziel der Rehabilitation ist es, beide Ebenen miteinander zu verbinden und Betroffene auf dem Weg zu Stabilisierung, Verarbeitung und neuer Handlungsfähigkeit zu unterstützen.

Transparent und nachvollziehbar

Qualität in Zahlen

Im Jahr 2023 haben wir bei MEDIAN über 34.000 Patientinnen und Patienten erfolgreich behandelt. Unsere Therapieansätze erzielen messbar nachhaltige Verbesserungen, wie die Ergebnisse unsere digitalen Zufriedenheitsbefragung verdeutlichen.

83 %

unserer Patientinnen und Patienten sind mit der Therapie in der psychosomatischen Rehabilitation bei MEDIAN zufrieden.

Quelle

61 %

unserer Patientinnen und Patienten bewerten ihren Behandlungserfolg als gut oder sehr gut.

Quelle

Was Sie in der Reha erwartet

Unser Behandlungsansatz in der Reha bei Mobbing

Mit den speziell entwickelten Therapieangeboten der MEDIAN Kliniken lernen vor allem Opfer von Mobbing am Arbeitsplatz und Mobbing in der Schule, eigene Lösungswege zu finden und eine neue sinnvolle Arbeits- und Lebensperspektive aufzubauen.

Therapiebausteine der psychosomatischen Reha

Psychotherapie

  • Fokus auf kognitiver Verhaltenstherapie (CBT) zur Veränderung negativer Denkmuster
  • Zusätzliche Ansätze wie Tiefenpsychologie und systemische Therapie
  • Schematherapie
  • Acceptance-Commitment-Therapie

Sport- und Bewegungstherapie

  • Bewegung fördert die physische Gesundheit und unterstützt die psychische Stabilität
  • Physiotherapie hilft bei der Entspannung und dem Stressabbau

Entspannungs- und Stressbewältigungstechniken

  • Achtsamkeit, Meditation oder progressive Muskelentspannung helfen, Stress zu reduzieren und innere Ruhe zu finden.

Kunst- und Ergotherapie

  • Förderung der Handlungsfähigkeit im Alltag durch praktische Übungen
  • Kreatives Gestalten zur Steigerung von Selbstvertrauen und Lebensqualität

Medikamentöse Begleitung

In einigen Fällen werden Antidepressiva zur Stabilisierung des chemischen Ungleichgewichts im Gehirn eingesetzt.

Ernährungsberatung

Unterstützung bei gesunden Ernährungsgewohnheiten und Lebensstil

Berufliche Wiedereingliederung (MBOR)

Unterstützung bei beruflichen Veränderungen und Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber

Sozialberatung

  • Unterstützung bei sozialen und beruflichen Herausforderungen
  • Hilfestellung bei persönlichen und familiären Problemen zur Stärkung der sozialen Integration

Nachsorge

Ambulante Nachsorge zur langfristigen Sicherung der Therapieerfolge

Ablauf der psychosomatische Rehabilitation bei MEDIAN

Der Ablauf Ihrer psychosomatischen Rehabilitation bei MEDIAN ist strukturiert und individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.

Aufnahme und Erstuntersuchung

Zu Beginn der psychosomatischen Rehabilitation erfolgt eine gründliche ärztliche bzw. psychotherapeutische Aufnahmeuntersuchung, bei der Ihre persönliche Anamnese sowie Ihre Erwartungen und Ziele für die Reha besprochen werden. Gemeinsam definieren wir realistische Ziele, die in Ihrem individuellen Behandlungsplan festgehalten werden. Dieser Plan bildet die Grundlage für Ihre Therapie und wird regelmäßig an Ihre Fortschritte angepasst.

Therapieablauf und Klinikalltag

Die Therapieeinheiten beinhalten eine Vielzahl von Behandlungsansätzen, darunter psychotherapeutische und medizinische Therapien sowie psychosomatische Verfahren. Mindestens einmal pro Woche erfolgt ein psychotherapeutisches Gespräch, um den Fortschritt zu überwachen und den Behandlungsplan gegebenenfalls anzupassen. Bei Bedarf können ärztliche Sprechstunden vereinbart werden.

Abschluss und Nachsorge

Zum Ende Ihrer Reha besprechen wir mit Ihnen geeignete Nachsorgeangebote, die Ihnen helfen, Ihre Fortschritte zu sichern und die erlernten Selbsthilfestrategien in den Alltag zu integrieren. Hierzu gehören gegebenenfalls ambulante Nachsorge oder der Zugang zu Selbsthilfegruppen. Ziel ist es, dass Sie Ihre Reha-Erfolge auch nach dem Aufenthalt bei MEDIAN weiter ausbauen und langfristig stabilisieren können.

Verstehen, erkennen, behandeln

Mobbing verstehen: Ursachen, Symptome und Folgen

Mobbing bezeichnet das wiederholte, regelmäßige und anhaltende Schikanieren, Quälen und Verletzen eines Menschen durch eine andere Person oder eine Gruppe. Dabei findet Mobbing vorwiegen am Arbeitsplatz, in der Schule und im Internet statt, aber auch in Familien, Vereinen und anderen sozialen Gruppen. Zumeist gerät auch das gesamte persönliche Umfeld eines Mobbingopfers durch die Folgen von Mobbing in Mitleidenschaft. So macht sich die immense psychische Belastung der Mobbingopfer nicht selten etwa in übertriebenen Reaktionen bei Konflikten in Partnerschaft und Familie bemerkbar. Gerade deshalb ist Hilfe für die Betroffenen von Mobbing so wichtig. 

Wie verbreitet ist Mobbing?

Rund drei Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland sind von Mobbing am Arbeitsplatz betroffen. Auch für Kinder und Jugendliche ist Mobbing in der Schule längst Realität. Die Dunkelziffer dürfte jedoch deutlich höher liegen, da sich Betroffene häufig erst in äußerster Not an die Öffentlichkeit wenden und Hilfe suchen. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein bei Arbeitgebern und Schulen für die gravierenden, auch finanziellen, Folgen von Mobbing. Entsprechend verstärkt werden präventive Maßnahmen und gezielte Aufklärungsangebote entwickelt, um Mobbing frühzeitig entgegenzuwirken.

Ursachen

Mobbing am Arbeitsplatz

Experten unterscheiden hier zwei verschiedene Arten des Mobbings. Es gibt zum einen das "Bossing“, also Mobbing durch Vorgesetzte und zum anderen das „Staffing“, dem Mobbing gleichgestellter oder unterstehender Rangfolgen. Eine Vielzahl von Faktoren kann für Mobbing am Arbeitsplatz verantwortlich sein:

  • Schlechtes Betriebsklima

  • Drohender Arbeitsplatzverlust

  • Arbeitsüberlastung

  • Existenzängste

  • Unter- oder Überforderung am Arbeitsplatz

  • Probleme bei der Konfliktbewältigung

  • Verständigungsprobleme

  • Erhöhte Kränkbarkeit

  • Fehlende oder schlechte Stressverarbeitung

Ursachen

Mobbing in der Schule

Für Mobbing an Schulen gibt es zahlreiche mögliche Gründe, unter anderem:

  • Erhöhter schulischer Druck

  • Fehlende Fürsorge

  • Fehlende Familienstrukturen

  • Erhöhte Gewaltbereitschaft

  • Fehlender Respekt im Umgang mit anderen

  • Fehlendes Freizeitangebot

Mobbing erkennen

Mobbing liegt vor, wenn eine Person über einen längeren Zeitraum hinweg von Einzelnen oder Gruppen wiederholt geärgert, ausgegrenzt oder schikaniert wird. Diese dauerhaften Übergriffe können körperliche, psychische und soziale Beeinträchtigungen zur Folge haben. Viele Betroffene sind über längere Zeit arbeits- oder schulunfähig. Typische Anzeichen von Mobbing sind:

  • Betroffene werden nicht ausreden gelassen oder ständig unterbrochen.
  • Sie werden gezielt gemieden oder ausgegrenzt.
  • Ihnen werden sinnlose oder unangemessene Aufgaben übertragen.
  • Sie werden belächelt oder lächerlich gemacht.
  • Ihre Privatsphäre wird verspottet oder öffentlich infrage gestellt.
  • Über sie werden Gerüchte verbreitet.
  • Wichtige Informationen werden vorenthalten oder bewusst falsch weitergegeben.
  • Sie werden verbal bedroht, beschimpft oder gedemütigt.
  • In seltenen Fällen kommt es zu Androhung oder Anwendung körperlicher Gewalt.

Folgen

Die Folgen von Mobbing können schwerwiegend sein. Neben Kränkung und reduzierter Leistungsfähigkeit leiden Mobbingopfer zumeist unter ausgeprägten körperlichen und seelischen Beschwerden.

  • Schlaf- und Konzentrationsstörungen
  • Nervosität
  • Depressionen
  • Erschöpfungszustände
  • Angstreaktionen
  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Störungen
  • Selbstwertkrisen
  • Tinnitus
  • Suizidalität (Selbstmordgefährdung)
  • Albträume
  • Erhöhte Medikamenteneinnahme oder Alkoholkonsum

Opfer von Mobbing am Arbeitsplatz zeigen häufig:

  • Dienst nach Vorschrift
  • Ausgeprägtes Misstrauen und Ohnmachtsgefühle
  • Innere Kündigung
  • Deutlich verminderte Leistungsfähigkeit

 

Opfer von Mobbing in der Schule reagieren oft mit:

  • Ablehnendem oder vermeidendem Schulverhalten
  • Massiven Trennungsängsten, da sie ihre schützende familiäre Umgebung nur ungern verlassen

Unsere Kliniken für psychosomatische Reha bei Mobbing