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Das Leben leben

Mut statt Angst

Hilfe für Seele und Körper

Behandlung bei Angsterkrankungen in der MEDIAN Salze Klinik

Angsterkrankungen betreffen laut Studien im Laufe des Lebens 14 bis 25 Prozent aller Menschen und sind somit weit verbreitet. Die Ausprägung einer Angsterkrankungen ist dabei höchst variabel. Wir unterscheiden zunächst folgende Kategorien:

  • die Panikstörung
  • die generalisierte Angst
  • soziale Ängste
  • spezifische Phobien wie etwa die Agoraphobie

Auf dieser Seite

Was Sie erwartet

Unser Behandlungsansatz bei Angsterkrankungen

In der Salze Klinik Bad Salzdetfurth arbeiten wir nach einem integrativen Behandlungskonzept, um Sie bei der Angstbewältigung zu unterstützen. Dabei setzten wir auf

  • den Abbau von Vermeidungsverhalten
  • die Erweiterung des Handlungspielraums im Alltag
  • die Steigerung der Lebensqualität

Unser Therapieangebot

Ein wesentlicher Baustein unseres Therapieangebots ist die detaillierte Analyse der Angststörung mit ihren vorausgehenden Bedingungen, Auslösern und aufrechterhaltenden Faktoren. Dazu nutzen wir psychologische Einzelgespräche. Darauf aufbauend entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein verständliches Erklärungsmodell für die Angst und können daraus entsprechende Behandlungsstrategien für Sie zur Angstreduktion abgeleitet. Weitere Therapiebausteine sind:

Einzel-Psychotherapie

Gruppen-Psychotherapie

Körperliche Aktivierung

Entspannungstherapien

Medikamentöse Behandlung

Ergotherapien

Körperliche und Affektive Selbstregulationstechniken

Angst verstehen

Ursachen und Symptome von Angsterkrankungen

Den reinen Zustand der Angst hat wohl jeder schon mal erlebt und kennt das Gefühl. Das ist aber natürlich noch keine Angststörung. Eine Erkrankungen ist es erst dann, wenn die Angstzustände oder Panikattacken unbegründet oder unangemessen auftreten. Zudem geht die Angststörung dann auch mit körperlichen und seelischen Auswirkungen einher. 

  • Den reinen Zustand der Angst hat wohl jeder schon mal erlebt und kennt das Gefühl. Das ist aber natürlich noch keine Angststörung. Eine Erkrankungen ist es erst dann, wenn die Angstzustände oder Panikattacken unbegründet oder unangemessen auftreten. Zudem geht die Angststörung dann auch mit körperlichen und seelischen Auswirkungen einher. 

Entstehung und Aufrechterhaltung psychosomatischer Erkrankungen

Unser psychosomatisches Modell erklärt, wie körperliche und seelische Prozesse miteinander verbunden sind.

Gefühle wirken auf den Körper: Jede Emotion löst messbare körperliche Reaktionen aus. Freude oder Begeisterung lassen Herzfrequenz und Atmung beschwingter werden, die Muskulatur entspannt sich, der Körper fühlt sich leichter und energiegeladener an. Negative Gefühle wie Trauer, Angst, Ärger oder Schuld hingegen aktivieren Stressmechanismen: Herzschlag und Atmung werden schneller, Muskeln verspannen sich, und Hormone wie Cortisol oder Adrenalin steigen an. Bleiben diese Stressreaktionen über längere Zeit bestehen, kann dies zu körperlichen Beschwerden wie Schmerzen, Verdauungsproblemen, Schlafstörungen oder Herz-Kreislauf-Belastungen führen.

Bewusst erlebte und unbewusste Gefühle: Manche Emotionen nehmen wir klar wahr – beispielsweise Ärger über eine Situation oder Trauer über einen Verlust. Andere Gefühle stauen sich unbemerkt über Wochen oder Monate an. Der Körper „merkt“ diese Emotionen dennoch und reagiert darauf: Verspannungen, Kopfschmerzen oder andere Symptome können auftreten, selbst wenn wir das Gefühl selbst gar nicht bewusst wahrnehmen. Oft reicht schon ein kleiner Auslöser – ein „Tropfen“, der den vollen „Eimer“ zum Überlaufen bringt –, um eine deutliche körperliche Reaktion auszulösen.

Individuelle Prägung durch Erfahrungen und Bewertungen: Wie intensiv und in welcher Form Gefühle auf den Körper wirken, hängt stark von persönlichen Erfahrungen, Denkmustern und Bewertungen ab. Zum Beispiel können frühere belastende Situationen, erlernte Glaubenssätze oder innere Ansprüche dafür sorgen, dass bestimmte Reize besonders stark Stress auslösen. Zwei Menschen können denselben äußeren Reiz erleben – etwa Kritik am Arbeitsplatz – und sehr unterschiedliche körperliche oder seelische Reaktionen zeigen.

Teufelskreis von Stress und Symptomen: Dauerhafte Belastung ohne ausreichende Erholungsphasen kann zu einem selbstverstärkenden Kreislauf führen: Stress führt zu körperlichen Beschwerden, die wiederum Ängste, Sorgen oder depressive Stimmungen verstärken. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, der die Regenerationsfähigkeit des Körpers und die seelische Stabilität weiter reduziert und psychosomatische Erkrankungen aufrechterhält.

Wer Sie behandelt

Unser erfahrenes Team begleitet Sie während Ihrer gesamten Rehabilitation

MEDIAN Salze Klinik Bad Salzdetfurth – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.