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Das Leben leben

Raus aus der Erschöpfungsspirale

Hilfe für Seele und Körper

Behandlung bei Burnout in der MEDIAN Salze Klinik

„Burnout“ ist ein Prozess, der schleichend in eine psychische Erkrankung und zur Funktionsunfähigkeit in Beruf und Alltag führt. In unserer Zeitdruck- und Leistungsgesellschaft führen zusätzlich eigene hohe Ansprüche an sich Selbst schnell durch „ausbrennen“ zu psychischen Erkrankungen in Deutschland. Nur bei einem Bruchteil der Betroffenen wird die Symptomatik heute frühzeitig erkannt. Oft führt ein sich langsam entwickelnder Burnout-Prozess, der immer ein individuelles Gesicht hat,

in eine am Ende stehende einschränkende Gesundheitsstörung und schwere Störung des Privat- oder Arbeitslebens. Diese „Gesundheitsstörung“ wird dann zumeist als „Depression“ oder „Erschöpfungssyndrom“ diagnostiziert, denn die Übergänge zwischen Stress, Burnout-Syndrom und Depression sind fließend. Am Anfang jeder Therapie steht der Entschluss, die Schuld nicht bei sich zu suchen, sondern sich mit dieser Krankheit in ärztliche und therapeutische Hilfe zu begeben.

Auf dieser Seite

Was Sie erwartet

Unser Behandlungsansatz bei Burnout

In unserer Klinik erhalten Menschen mit Burnout eine individuell zugeschnittene Behandlung, die sowohl emotionale als auch körperliche Aspekte berücksichtigt. Unter der behutsamen Begleitung erfahrener Expertinnen und Experten lernen die Patientinnen und Patienten, ihr Verhalten neu zu strukturieren und den Alltag besser zu bewältigen.

Unser Therapieangebot

Sie sind als Patientin oder Patient aktiv in die Gestaltung ihrer Therapie eingebunden: Wir stimmen die Ziele gemeinsam auf Ihre Bedürfnisse ab. Therapiebausteine können sein:

Einzel-Psychotherapie

Gruppen-Psychotherapie

Körperliche Aktivierung

Entspannungstherapien

Medikamentöse Behandlung

Ergotherapien

Körperliche und Affektive Selbstregulationstechniken

Wie erkenne ich, dass ich in ein Burnout gerate?

Viele Betroffene machen sich selbst für ihren Zustand verantwortlich und suchen daher oft keine professionelle Hilfe. Anfangs treten häufig nur körperliche Symptome auf, während die eigentliche Ursache – das ständige „Ich muss funktionieren“ – unbeachtet bleibt. Erst wenn der Burnout-Prozess zu einer deutlichen Erkrankung wie Depression, Angststörung oder somatoformen Störungen führt, erfolgt meist eine ärztliche oder familiäre Behandlung.

Häufige erste psychische Symptome sind z. B.:

  • Selbstvorwürfe, Sinnsuche und „Grübelzwang“
  • Lustlosigkeit (überhaupt etwas zu tun, aber auch sexuell)
  • Bedürfnis nach Ruhe und Schonung
  • Sozialer Rückzug
  • zunehmende Erschöpfung, Kraftlosigkeit
  • Gefühle von Trauer, Verzweiflung, Hilflosigkeit

Häufige körperliche Symptome können sein:

  • Innere Unruhe
  • Bleierne Schwere
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • Kopf-, Rücken- oder Brustschmerzen
  • Verlust sexuellen Verlangens
  • Appetit- und Gewichtsverlust
  • Heißhunger mit Gewichtszunahme

Entstehung und Aufrechterhaltung psychosomatischer Erkrankungen

Unser psychosomatisches Modell erklärt, wie körperliche und seelische Prozesse miteinander verbunden sind.

Gefühle wirken auf den Körper: Jede Emotion löst messbare körperliche Reaktionen aus. Freude oder Begeisterung lassen Herzfrequenz und Atmung beschwingter werden, die Muskulatur entspannt sich, der Körper fühlt sich leichter und energiegeladener an. Negative Gefühle wie Trauer, Angst, Ärger oder Schuld hingegen aktivieren Stressmechanismen: Herzschlag und Atmung werden schneller, Muskeln verspannen sich, und Hormone wie Cortisol oder Adrenalin steigen an. Bleiben diese Stressreaktionen über längere Zeit bestehen, kann dies zu körperlichen Beschwerden wie Schmerzen, Verdauungsproblemen, Schlafstörungen oder Herz-Kreislauf-Belastungen führen.

Bewusst erlebte und unbewusste Gefühle: Manche Emotionen nehmen wir klar wahr – beispielsweise Ärger über eine Situation oder Trauer über einen Verlust. Andere Gefühle stauen sich unbemerkt über Wochen oder Monate an. Der Körper „merkt“ diese Emotionen dennoch und reagiert darauf: Verspannungen, Kopfschmerzen oder andere Symptome können auftreten, selbst wenn wir das Gefühl selbst gar nicht bewusst wahrnehmen. Oft reicht schon ein kleiner Auslöser – ein „Tropfen“, der den vollen „Eimer“ zum Überlaufen bringt –, um eine deutliche körperliche Reaktion auszulösen.

Individuelle Prägung durch Erfahrungen und Bewertungen: Wie intensiv und in welcher Form Gefühle auf den Körper wirken, hängt stark von persönlichen Erfahrungen, Denkmustern und Bewertungen ab. Zum Beispiel können frühere belastende Situationen, erlernte Glaubenssätze oder innere Ansprüche dafür sorgen, dass bestimmte Reize besonders stark Stress auslösen. Zwei Menschen können denselben äußeren Reiz erleben – etwa Kritik am Arbeitsplatz – und sehr unterschiedliche körperliche oder seelische Reaktionen zeigen.

Teufelskreis von Stress und Symptomen: Dauerhafte Belastung ohne ausreichende Erholungsphasen kann zu einem selbstverstärkenden Kreislauf führen: Stress führt zu körperlichen Beschwerden, die wiederum Ängste, Sorgen oder depressive Stimmungen verstärken. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, der die Regenerationsfähigkeit des Körpers und die seelische Stabilität weiter reduziert und psychosomatische Erkrankungen aufrechterhält.

Wer Sie behandelt

Unser erfahrenes Team begleitet Sie während Ihrer gesamten Rehabilitation

MEDIAN Salze Klinik Bad Salzdetfurth – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.