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Das Leben leben

Schmerzfrei(er) leben – neue Perspektiven für Körper & Geist

Hilfe für Seele und Körper

Reha bei Schmerzstörungen in der MEDIAN Salze Klinik

Chronische Schmerzen können den Alltag erheblich einschränken und das körperliche, psychische sowie soziale Wohlbefinden stark belasten. Eine gezielte Rehabilitationsbehandlung unterstützt Betroffene dabei, Schmerzsymptome zu lindern, Beweglichkeit und Belastbarkeit zu verbessern und Strategien im Umgang mit Schmerz zu entwickeln – für mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alltag.

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Was Sie erwartet

Unser Behandlungskonzept bei Schmerzstörungen

Im Anschluss an eine umfassende Diagnostik zur Klärung der körperlichen und psychischen Ursachen wird ein speziell passender Behandlungsplan erstellt. Das primäre Ziel der Therapie ist es, aus der Vielzahl der Behandlungsmöglichkeiten die effektivsten auszuwählen und anzuwenden. Durch die darauf aufbauende Schmerzreduktion werden die Leistungsfähigkeit und das Selbstbewusstsein der Patienten wieder aufgebaut und gestärkt. 

Unser Therapieangebot

Einzel-Psychotherapie

Gruppen-Psychotherapie

Körperliche Aktivierung

Entspannungstherapien

Medikamentöse Behandlung

Ergotherapien

Körperliche und Affektive Selbstregulationstechniken

Chronischen Stress langfristig reduzieren

Im Verlauf der Behandlung werden Sie erleben, dass Sie Ihren Beschwerden und Körperreaktionen nicht passiv ausgeliefert sind, sondern dass Sie diese wie ein Signalsystem nutzen können, um mit den eigenen Gefühlen in einen guten Kontakt zu kommen. Sie werden Ideen entwickeln, wie Sie chronischen Stress langfristig reduzieren und Ihr Leben im Wechsel von Aktivität und Erholung aktiv und verändernd gestalten und damit direkten Einfluss auf Ihre Symptomatik nehmen können.

Schmerzen verstehen

Akut oder chronisch?

Schmerzen sind ein wichtiges Warnsignal des Körpers. Sie zeigen an, dass etwas nicht stimmt – doch nicht jeder Schmerz hat die gleiche Bedeutung. Während akuter Schmerz meist auf eine konkrete Ursache hinweist und nach deren Behandlung abklingt, kann chronischer Schmerz selbst zur Krankheit werden und das Leben stark beeinträchtigen.

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen akutem und chronischem Schmerz. Der akute Schmerz dauert von wenigen Sekunden bis maximal Wochen und ist an einen erkennbaren Auslöser gekoppelt. Sobald die Ursache beseitigt ist, z. B. eine Entzündung, hat auch der Schmerz ein Ende.

  • Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen akutem und chronischem Schmerz. Der akute Schmerz dauert von wenigen Sekunden bis maximal Wochen und ist an einen erkennbaren Auslöser gekoppelt. Sobald die Ursache beseitigt ist, z. B. eine Entzündung, hat auch der Schmerz ein Ende.

Entstehung und Aufrechterhaltung psychosomatischer Erkrankungen

Unser psychosomatisches Modell erklärt, wie körperliche und seelische Prozesse miteinander verbunden sind.

Gefühle wirken auf den Körper: Jede Emotion löst messbare körperliche Reaktionen aus. Freude oder Begeisterung lassen Herzfrequenz und Atmung beschwingter werden, die Muskulatur entspannt sich, der Körper fühlt sich leichter und energiegeladener an. Negative Gefühle wie Trauer, Angst, Ärger oder Schuld hingegen aktivieren Stressmechanismen: Herzschlag und Atmung werden schneller, Muskeln verspannen sich, und Hormone wie Cortisol oder Adrenalin steigen an. Bleiben diese Stressreaktionen über längere Zeit bestehen, kann dies zu körperlichen Beschwerden wie Schmerzen, Verdauungsproblemen, Schlafstörungen oder Herz-Kreislauf-Belastungen führen.

Bewusst erlebte und unbewusste Gefühle: Manche Emotionen nehmen wir klar wahr – beispielsweise Ärger über eine Situation oder Trauer über einen Verlust. Andere Gefühle stauen sich unbemerkt über Wochen oder Monate an. Der Körper „merkt“ diese Emotionen dennoch und reagiert darauf: Verspannungen, Kopfschmerzen oder andere Symptome können auftreten, selbst wenn wir das Gefühl selbst gar nicht bewusst wahrnehmen. Oft reicht schon ein kleiner Auslöser – ein „Tropfen“, der den vollen „Eimer“ zum Überlaufen bringt –, um eine deutliche körperliche Reaktion auszulösen.

Individuelle Prägung durch Erfahrungen und Bewertungen: Wie intensiv und in welcher Form Gefühle auf den Körper wirken, hängt stark von persönlichen Erfahrungen, Denkmustern und Bewertungen ab. Zum Beispiel können frühere belastende Situationen, erlernte Glaubenssätze oder innere Ansprüche dafür sorgen, dass bestimmte Reize besonders stark Stress auslösen. Zwei Menschen können denselben äußeren Reiz erleben – etwa Kritik am Arbeitsplatz – und sehr unterschiedliche körperliche oder seelische Reaktionen zeigen.

Teufelskreis von Stress und Symptomen: Dauerhafte Belastung ohne ausreichende Erholungsphasen kann zu einem selbstverstärkenden Kreislauf führen: Stress führt zu körperlichen Beschwerden, die wiederum Ängste, Sorgen oder depressive Stimmungen verstärken. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, der die Regenerationsfähigkeit des Körpers und die seelische Stabilität weiter reduziert und psychosomatische Erkrankungen aufrechterhält.

Wer Sie behandelt

Unser erfahrenes Team begleitet Sie während Ihrer gesamten Rehabilitation

MEDIAN Salze Klinik Bad Salzdetfurth – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.