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Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter:

+49 (0)3991 / 635 0

Krankheitsbild - Indikationen

Wir behandeln Patienten mit:

  • depressiven Störungen
  • Angst- und Panikstörungen
  • somatoformen Störungen (funktionelle Störungen aller Organsysteme)
  • chronischen Schmerzsyndromen (z.B. Rückenschmerzen, Spannungsschmerzen, Migräne)
  • Essstörungen (Bulimie, Binge-eating-disorder)
  • posttraumatische Belastungsstörung
  • Persönlichkeitsstörungen und Störungen der Impulskontrolle
  • Erschöpfungssyndromen (einschließlich Burn-out-Symptomatik)
  • psychischen Faktoren und Verhaltenseinflüssen bei körperlichen Erkrankungen (z.B. Asthma bronchiale, Colitis ulcerosa)

Behandlungsschwerpunkte

Schwerpunkt Schmerz

Chronische Schmerzprobleme nehmen in der Bevölkerung zu, daher ist es notwendig, Betroffenen ein qualifiziertes, interdisziplinäres Behandlungsangebot zu machen. Ziel unseres Angebotes ist, die Betroffenen über die an der Chronifizierung von Schmerz beteiligten Faktoren zu informieren und entsprechende Verhaltensweisen zu modifizieren. Unser Behandlungsangebot umfasst neben einer auf die Veränderung von Chronifizierungsfaktoren ausgerichteten “Schmerzbewältigungs-Gruppe” auch sporttherapeutische Maßnahmen zum Abbau von Überforderungsverhalten und übermäßigem Schonverhalten. Desweiteren physiotherapeutische Behandlungen zur Dehnung, Kräftigung und Entspannung der Muskulatur sowie manuelle Therapie, Triggerpunktbehandlung und Wärmeanwendungen sowie eine Anleitung zur Selbstakupressur. Als medizinische Maßnahmen kommen gegebenenfalls Medikamente zur Linderung der Schmerzwarnehmung zum Einsatz. Zur Sicherung der Behandlungsqualität findet regelmäßig eine interdisziplinäre Schmerzkonferenz mit Vertreterinnen verschiedener, schmerztherapeutisch relevanter Fachdisziplinen statt.

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Dipl. -Psychologin U. Schreiber, Leitende Psychologin unter Tel. +49 3991 635-420 zur Verfügung.

Schwerpunkt Mobbing

Mobbing als systematisches Anfeinden, Schikanieren und Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander oder durch Vorgesetzte scheint heute ein zentrales Gesundheitsproblem darzustellen. Bei den Gemobbten kommt es häufig zu einer breiten Palette körperlicher, psychischer und sozialer Beeinträchtigungen bzw. Störungen.
Mobbingbetroffene Patienten brauchen  eine Behandlung, die sowohl auf ihr Mobbinggeschehen wie auch auf ihre Krankheitssymptome bzw. –beschwerden eingeht. Für diese Besonderheiten haben wir ein spezielles Konzept entwickelt. Kernpunkt ist die Verbindung von verhaltenstherapeutisch fundierter Einzel- und Gruppentherapie mit spezifischen Bausteinen sowohl zur Krankheitssymptomatik als auch zum Arbeitsplatzkonflikt.
Ziel unseres Angebotes ist, die Betroffenen beim Wiedergewinnen von Vertrauen in die eigene körperliche, psychische und soziale Funktionstüchtigkeit zu unterstützen und mit ihnen tragfähige Entscheidungen bzgl. ihrer beruflichen Zukunft vorzubereiten.
Wesentliches Element unserer Behandlung ist die Mobbinggruppe. In den Gruppensitzungen wird eine Analyse und aktive Auseinandersetzung mit der jeweiligen Mobbingsituation und die Suche nach individuellen Problemlösungen angestrebt.

Für weitere Fragen steht Ihnen Herr Dipl.-Psych. Dr. A. Schumacher, Leitender Psychologe unter Tel. +49 3991 635-420 zur Verfügung.

Schwerpunkt Trauma

Körperliche oder sexuelle Gewalt, schwere Unfälle und Naturkatastrophen z.B. sind Ereignisse, die zumindest kurzfristig bei den meisten betroffenen Personen gravierende körperliche und psychische Reaktionen auslösen. Unter ungünstigen Umständen, z.B. bei sehr schweren Traumatisierungen, bleiben deutliche psychische Beeinträchtigungen bestehen, es entwickelt sich eine langandauernde Posttraumatische Belastungsstörung. Die Behandlung Posttraumatischer Belastungsstörungen erfolgt in drei Phasen. Nach der Schaffung eines sicheren Umfeldes und einer ersten Stabilisierung erfolgt die Auseinandersetzung oder Konfrontation mit dem erlebten Trauma. In einer dritten, abschließenden Phase wird versucht, das Erlebte als nicht mehr rückgängig zu machende Erfahrung in die persönliche Entwicklung zu integrieren.

In der AHG Klinik Waren werden Patienten mit Posttraumatischen Belastungsstörungen qualifiziert psychotherapeutisch behandelt. Wie schnell die drei skizzierten Phasen im therapeutischen Prozess durchlaufen werden können, ist von der Schwere der Traumatisierung abhängig. Im Rahmen einer typischerweise 4 bis 6 Wochen dauernden stationären Behandlung ist es in der Regel nicht möglich, eine derartige Behandlung abzuschließen. Wir verfügen über vielfältige Kontakte zu ambulant tätigen Nachbehandlern und unterstützen unsere Patienten aktiv bei der Einleitung einer ggf. nötigen Weiterbehandlung.

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Dipl.-Psych. S. Krenge, Leitende Psychologin unter Tel. +49 3991 635-420 zur Verfügung.

Schwerpunkt Essstörung

Je mehr Essen seine Normalität verliert und Körpergewicht bzw. Figur zum Gradmesser des eigenen Selbstwertgefühls werden, desto mehr bringt das gestörte Essverhalten Sorgen und Probleme und stört Freundschaften und soziale Bezüge. Dieses Verhalten kann krankheitswertig sein, und die Essstörung (Bulimie, Binge-eating-disorder) eine Behandlung notwendig machen.
Die Behandlung der Essstörung beginnt am Tag 1 der Aufnahme. Jede PatientIn erhält ein individualisiertes und auf die jeweilige Essstörung zugeschnittenes Therapieprogramm. Behandlungsziel ist zunächst die Normalisierung des Essverhaltens, dann die Bearbeitung der die Störung aufrechterhaltenden psychischen und sozialen Faktoren. Eigenverantwortung und verbindliche Absprachen werden von uns als Einheit angesehen.

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Dr. I. Weber, Oberärztin unter Tel. +49 3991 635-420 zur Verfügung.

Kontraindikationen

  • Patienten mit akuter Selbstgefährdung
  • Patienten mit Medikamenten-, Drogen- und Alkoholabhängigkeit
  • Kinder bzw. Jugendliche unter 16 Jahre
  • Hirnorganisch oder psychotisch beeinträchtige Personen