Depressionen können durch Lebens- und Sinnkrisen, Partnerschaftskonflikte und Verluste, auf dem Hintergrund entwicklungsgeschichtlicher Erlebnisse sowie genetischer und biologischer Faktoren ausgelöst werden. Das Beschwerdebild umfasst tiefe Traurigkeit, Freudlosigkeit, Antriebs- und Interessenverlust, vermindertes Selbstwertgefühl sowie Gefühle von Wertlosigkeit, erhöhte Ermüdbarkeit, pessimistische Zukunftsperspektiven bis Todessehnsucht, begleitet häufig von körperlichen Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Schlafstörungen etc.
Angst und Panik sind häufige Symptome unterschiedlicher psychischer und psychosomatischer Störungen. Sie können auch als eigenständige Erkrankungen mit Angst- und Paniksymptomatik vor bestimmten, im Allgemeinen ungefährlichen Situationen oder Objekten, die gemieden oder voller Angst ertragen werden müssen, auftreten. Besonders quälend sind begleitende körperliche und vegetative Symptome sowie sich ausbreitende Ängste vor Kontrollverlust und Sterben.
Quälende, störende, in unangenehmer Weise sich wiederholende eigene Gedanken oder Handlungen, gegen die man sich erfolglos wehrt, kennzeichnen eine Zwangsstörung.
Es gibt im Leben außergewöhnlich belastende Lebensereignisse, die zu anhaltenden unangenehmen Situationen führen und schließlich Anpassungsstörungen hervorrufen, die psychotherapeutische und psychiatrische Behandlung benötigen. Besonders hartnäckig ist eine posttraumatische Belastungsstörung als verzögerte oder protrahierte Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmaßes, mit wiederholtem Erleben des Traumas in sich aufdrängenden Erinnerungen, Schlafstörungen mit Albträumen, vegetativer Übererregtheit sowie Vermeidungsverhalten.
Unterschiedliche, wiederholt auftretende, manchmal wechselnde körperliche Beschwerden, für die keine (ausreichende) organische Erklärung gefunden wird.
Diese umfassen tiefgreifende, anhaltende und starre Verhaltensmuster in persönlichen und sozialen Lebenslagen, die häufig unpassend und unausgeglichen sind und auch zu wiederholt subjektiven Leiden führen können.
Gemeint ist eine Vielzahl an Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis sowie akute oder anhaltende wahnhafte Krankheitsbilder. Charakteristisch sind im Allgemeinen Störungen von Denken und Wahrnehmung bei reduzierter oder fehlender Realitätsprüfung sowie Affekt-, Aktivitäts- und Verhaltensauffälligkeiten.
Es wird vor allem schädlicher Gebrauch von Alkohol sowie Alkoholabhängigkeit behandelt, mittels unseres Suchtkonzeptes finden in der Fachklinik Entgiftung sowie qualifizierter Entzug statt.