„Burnout“ ist in den letzten Jahren zu einem populären und umgangssprachlich gängigen Begriff geworden. Eine Vielzahl von Medienberichten und Ratgebern zur Selbsthilfe beschäftigen sich damit. Die alltagssprachliche Verwendung unterscheidet sich jedoch von dem wissenschaftlichen Begriff. Obwohl die Arbeits- und Leistungsfähigkeit schwer beeinträchtigt sein können, ist das Burnout-Syndrom als Krankheit im eigentlichen Sinn nicht anerkannt. Der Begriff umspannt das weite Feld von Überarbeitung bis hin zur Depression.
In aller Regel wird die Burnout-Symptomatik im Zusammenhang mit arbeitsbezogenen Problemen und Belastungen gesehen. Als Kernmerkmale des Burnout-Syndroms gelten:
- Emotionale Erschöpfung („Nicht mehr können“)
- Depersonalisierung oder Zynismus (Gleichgültigkeit gegenüber anderen)
- Reduzierte persönliche Leistungsfähigkeit („Nicht mehr genügen“)