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Das Leben leben

Den Alkohol hinter sich lassen. Die eigene Stärke wiederfinden.

Rehabilitation bei Alkoholabhängigkeit mit MEDIAN

Alkoholabhängigkeit ist eine der häufigsten und gefährlichsten Abhängigkeitserkrankungen in Deutschland – rund 1,7 Millionen Menschen sind betroffen. Schon regelmäßiger Konsum kleiner Mengen kann langfristige gesundheitliche Schäden verursachen. Gleichzeitig leiden Familie und soziales Umfeld unter den Folgen, da Alkoholabhängigkeit oft zu Konflikten, Beziehungsproblemen und sozialer Isolation führt.

 

Eine Reha bei MEDIAN bietet die Chance auf ein suchtfreies Leben. Sie hilft nicht nur den Betroffenen, sondern entlastet auch ihr Umfeld und das Gesundheitssystem. 2023 war Alkoholabhängigkeit mit 76 % die häufigste Abhängigkeitserkrankung bei MEDIAN und bildet einen zentralen Schwerpunkt unserer spezialisierten Kliniken für Abhängigkeitserkrankungen.

Was Sie auf dieser Seite finden

Was Sie in der Reha bei Alkoholabhängigkeit erreichen können

  • Dauerhafte Abstinenz erreichen
  • Psychologische Unterstützung zur Stärkung sozialer und persönlicher Kompetenzen
  • Stabilisierung im Umgang mit Familie, Beruf und Freizeit
  • Medizinische Betreuung als wichtiger Bestandteil der Behandlung
  • Bearbeitung emotionaler und traumatischer Belastungen
  • Aufarbeitung psychischer Ursachen, die die Abhängigkeit begünstigen
  • Veränderung von Verhaltensmustern hin zu einem stabilen, suchtfreien Leben

Was Sie in der Reha erwartet

Ganzheitliche Behandlung bei Alkoholabhängigkeit

Mit unserer langjährigen Expertise in der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen bieten wir eine Vielzahl an individuell abgestimmten Therapieoptionen, die den spezifischen Bedürfnissen jedes Einzelnen gerecht werden. Die Grundlage einer erfolgreichen Behandlung der Alkoholabhängigkeit ist die Akzeptanz der Erkrankung. Ihr freiwilliger Entschluss zu einem alkoholfreien Leben und einem Alkoholentzug bildet bei der substanzgebundenen Abhängigkeit die Basis für nachhaltige Veränderungen und eine stabile Lebensführung. 

Entgiftung und Entwöhnung: Die zwei Phasen des Alkoholentzugs

Die Rehabilitation in den auf Abhängigkeitserkrankungen spezialisierte MEDIAN Kliniken bietet Hilfe bei Alkoholabhängigkeit und gliedert sich in zwei Phasen des Alkoholentzugs:

Vorbereitung auf die Reha

Die Entgiftung ist der erste Schritt und erfolgt in der Regel in einem Krankenhaus oder einer spezialisierten MEDIAN Akutklinik. Hier werden entzugsbedingte körperliche Symptome medizinisch überwacht und behandelt. Diese Phase dauert meist 7 bis 14 Tage und wird in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

  • Vorbereitung auf die Reha

    Die Entgiftung ist der erste Schritt und erfolgt in der Regel in einem Krankenhaus oder einer spezialisierten MEDIAN Akutklinik. Hier werden entzugsbedingte körperliche Symptome medizinisch überwacht und behandelt. Diese Phase dauert meist 7 bis 14 Tage und wird in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

Unsere Rehabilitationskonzepte 

Unsere spezialisierten Rehabilitationskonzepte bieten Ihnen einen ganzheitlichen und individuellen Ansatz zur Bewältigung von Suchterkrankungen. Dabei berücksichtigen wir die vielfältigen Herausforderungen und psychischen sowie körperlichen Begleiterkrankungen, die mit Abhängigkeitserkrankungen einhergehen, und passen unsere Programme gezielt an unterschiedliche Lebenssituationen und Begleiterkrankungen an. Zu unseren Schwerpunkten zählen:

Therapiekonzept

Sucht und Trauma

Viele Betroffene von Abhängigkeitserkrankungen haben traumatische Erfahrungen gemacht, die ihre Genesung beeinflussen. Unser spezialisiertes Programm integriert moderne Traumatherapie-Ansätze, um Sie bei der Verarbeitung dieser Erfahrungen zu unterstützen und neue Wege in ein suchtfreies Leben zu eröffnen.

Therapiekonzept

Sucht im Alter

Abhängigkeitserkrankungen im Alter erfordern eine besondere Herangehensweise. Wir bieten individuelle Programme, die speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt sind – mit einem Fokus auf körperliches Wohlbefinden, soziale Integration und Lebensqualität.

Therapiekonzept

Sucht und Depression

Abhängigkeitserkrankungen und Depressionen treten häufig gemeinsam auf und verstärken sich gegenseitig. Unser Konzept verbindet suchttherapeutische Ansätze mit bewährten Methoden der Depressionsbehandlung, um beiden Herausforderungen wirksam zu begegnen.

Therapiekonzept

Sucht und ADHS

Bei Menschen mit ADHS erfordert die Behandlung von Abhängig­keitserkrank­ungen ein tiefes Verständnis für die zugrunde liegende Störung. Unser spezialisiertes Konzept berücksichtigt die besonderen Bedürfnisse von ADHS-Betroffenen und bietet strukturierte Programme, die sowohl die Suchterkrankung als auch die ADHS-Problematik angehen.

Therapiekonzept

Sucht und Psychose

Häufig sind Psychosen Begleit­erkrankungen der Abhängigkeits­erkrankungen oder bedingen einander. Diese Menschen benötigen besondere auf sie abgestimmte Konzepte. Wir berücksichtigen bei der Behandlung einerseits gegebenenfalls noch vorhandene Restsymptome der Psychose und widmen uns neben der eingehenden Therapie auch einer allenfalls notwendigen medikamentösen Unterstützung.

Therapiekonzept

Sucht und Persönlichkeitsstörungen

Persönlichkeitsstörungen sind komplexe Erkrankungen, die zu einem hohen Anteil mit Suchterkrankungen einhergehen. Unsere modernen Konzepte verbinden Therapieansätze zur Behandlung von Persönlichkeitsstörungen und Suchttherapie und optimieren damit den Weg zu Ihrer Genesung.

Psychotherapeutische Behandlung

In Einzel- und Gruppensitzungen setzen wir unter anderem auf bewährte tiefenpsychologische und verhaltenstherapeutische und systemische Methoden, um die individuellen Ursachen der Abhängigkeitserkrankungen zu verstehen und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Dabei berücksichtigen wir nicht nur die persönliche Entwicklung, sondern auch das soziale Umfeld, das eine entscheidende Rolle für die langfristige Stabilität spielt. Unsere psychotherapeutischen Ansätze:

  • Verhaltenstherapie

    Mit verhaltenstherapeutischen Methoden erarbeiten Sie alternative Bewältigungs­strategien und trainieren neue Verhaltensweisen, um langfristig ein suchtmittelfreies Leben zu führen.

  • Tiefenpsychologie

    Durch die Reflexion Ihrer Lebensgeschichte lernen Sie, prägende Erlebnisse neu zu bewerten und deren Einfluss auf Ihre Abhängigkeitsentwicklung zu verstehen.

  • Systemische Therapie

    Die Systemische Therapie sieht den Erkrankten als Teil eines sozialen Systems was zur Entstehung und Aufrechterhaltung einer Erkrankung beitragen kann. Durch Einbezug ihres sozialen Umfeldes in die Therapie mittels z.B. Angehörigenarbeit oder Arbeitgebergesprächen gelingt Ihnen eine erfolgreiche Rückkehr in ein abstinentes Leben.

Psychotherapieschulen-übergreifender paartherapeutische Ansatz

  • Angehörigenorientierte Interventionen:

    Durch Paargespräche und Paartherapie unterstützen wir Partner dabei, eine suchtfreie Beziehung zu festigen und gemeinsame Strategien für den Alltag zu entwickeln. In Familienseminaren binden wir Angehörige aktiv in den Therapieprozess ein, um das Verständnis füreinander zu fördern und Rückhalt im sozialen Umfeld zu stärken. Zusätzlich hilft unsere Sozialberatung dabei, soziale und berufliche Herausforderungen zu bewältigen und eine stabile Lebensperspektive zu entwickeln.

Therapeutische Leistungen 

Unsere vielfältigen ergänzenden therapeutischen Maßnahmen helfen Ihnen, körperlich, geistig und sozial wieder Fuß zu fassen. Dabei setzen wir auf unter anderem auf diese gezielten Therapieansätze

Ergotherapie

Durch alltagsorientiertes Training fördern wir Selbstständigkeit und motorische Fähigkeiten. Wahrnehmungs-, Hirnleistungs- und Arbeitsplatztraining unterstützen die Rückkehr in den Alltag.

Berufsorientierte Rehabilitation (BORA)

Strukturierte Tätigkeiten wie handwerkliche Arbeiten oder Büroaufgaben helfen, Durchhalte­vermögen, Belastbarkeit und soziale Kompetenzen zu stärken. Die Arbeitstherapie bereitet auf den Wiedereinstieg ins Berufsleben vor, während Bewerbungstrainings bei der Arbeitsplatzsuche unterstützen.

Freizeittraining & Beschäftigungstherapie

Freizeitaktivitäten wie Sport, kreative Angebote oder Ausflüge helfen, neue Interessen zu entdecken. Für ältere Menschen liegt der Fokus auf sinnvoller Tagesstrukturierung und ehrenamtlicher Tätigkeit.

Gestaltungstherapie

Durch Malerei, Tonarbeiten oder andere kreative Techniken werden schöpferische Fähigkeiten wiederentdeckt und das Selbstvertrauen gestärkt. Gemeinsame Projekte fördern den Gruppenzusammenhalt.

Sport- und Bewegungstherapie

Individuell abgestimmte Sportangebote stärken körperliche Fitness und Koordination. Gemeinsame Spiele verbessern soziale Kompetenzen, während gezieltes Training Spannungen abbauen und das seelische Wohlbefinden steigern kann.

Indikationsgruppen

Individuelle Therapieeinheiten ergänzen das umfangreiche Konzept. Dazu zählen z.B.: Umgang mit Depressionen, Gruppen zur Angstbewältigung, Psychoeduktionsgruppe Psychose.

Soziales Kompetenztraining

Dieses Training zielt darauf ab, Defizite in sozialen Kompetenzen zu überwinden, wie z. B. Schwierigkeiten in der Konfliktbewältigung oder im Umgang mit anderen Menschen. In Gruppensitzungen erhalten Rehabilitanden konstruktives Feedback und entwickeln neue Verhaltensstrategien, um ihre zwischenmenschlichen Beziehungen zu verbessern.

Rückfallprävention

Rehabilitanden, die bereits Rückfälle erlebt haben, lernen in dieser Gruppe, das Rückfallgeschehen besser zu verstehen und realistische Strategien zur Vermeidung zu entwickeln. Dabei wird der Austausch mit anderen Betroffenen gefördert, um die Abstinenz zu stabilisieren.

Innovative Therapiekonzepte

VR-Therapie

In unserer VR-Therapie erleben Patientinnen und Patienten in virtuellen Szenarien typische Auslöser ihrer Abhängigkeitserkrankung (z. B. Bars oder Partys) und lernen, mit dem Drang zum Suchtmittelgebrauch besser umzugehen. Diese innovative Methode hilft, neue Verhaltensweisen in einer sicheren Umgebung zu erproben.

AntiAlkohol-Training (AAT)

Durch computergestütztes Training werden automatische Reaktionsmuster auf Alkoholbilder verändert. Mit einem Joystick lernen Patientinnen und Patienten, Alkoholbilder abzulehnen und sich auf alkoholfreie Alternativen zu konzentrieren.

Tiergestützte Therapie

Durch die Interaktion mit Tieren werden angst- schmerz- und depressions­reduzierende Substanzen im Gehirn freigesetzt. Die Anwesenheit von Tieren fördert die Konzentration und das Stresslevel sinkt und damit auch einer der Auslöser für Rückfälle. Tiere wirken als sozialer Katalysator, fördern Bewegung und die Tagesstruktur und unterstützen damit den Genesungsprozess.

Ablauf der Rehabilitation bei MEDIAN

Die Reha dauert in der Regel etwa drei Wochen, kann jedoch bei Bedarf und in Abstimmung mit Ihrem Kostenträger verlängert werden. Die Reha ist der Beginn einer nachhaltige Lebensstilveränderung, die Sie zuhause fortführen, um Ihre Gesundheit langfristig zu erhalten.

Ärztliche und psychotherapeutische Aufnahme

Eine umfassende Eingangsuntersuchung und psychologische Diagnostik dienen als Grundlage für einen individuellen Therapieplan.

Individuelle Zielsetzung

Ausführliche Erhebung von Hintergrundbedingungen und individuelle Zielsetzung

Therapiephase

Durch die Kombination aus medizinischer Betreuung, Psychotherapie und sozialer Unterstützung werden sowohl körperliche als auch psychische Abhängigkeit gezielt behandelt. Dabei stehen die Aufarbeitung der Suchtursachen und die Förderung einer langfristigen Abstinenz sowie die soziale (Re-) Integration im Fokus.

Abschlussbefundung & Beurteilung der Leistungsfähigkeit

Rückfallprävention

Gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten werden individuelle Strategien entwickelt, um Rückfälle zu vermeiden und ein stabiles, suchtfreies Leben zu führen.

Nachsorge und nachhaltige Unterstützung

Die Rückkehr in den Alltag wird gezielt vorbereitet, indem soziale, finanzielle und berufliche Fragen geklärt sowie weiterführende Angebote wie ambulante Therapie oder Selbsthilfegruppen organisiert werden.

berufliche Wiedereingliederung

Nach der Reha organisieren wir für jeden Rehabilitanden eine individuelle Nachbehandlung, die sich nach den persönlichen Bedürfnissen richtet. Weiterbehandlungs- oder Nachsorgebehandlungen werden in Beratungsstellen angeboten, und bei Bedarf wird eine stufenweise Wiedereingliederung am Arbeitsplatz angestrebt.

Adaption

Je nach Bedarf und Schwere der Suchterkrankung kann im Anschluss an die Entwöhnungsbehandlung ein Antrag auf Eingliederungshilfe gestellt werden. Diese Hilfe kann in Form von stationär oder ambulant betreutem Wohnen erfolgen. Auch eine anschließende Adaptionsbehandlung ist möglich, um den Übergang in ein selbstbestimmtes Leben zu erleichtern.

Ihre individuellen Versorgungswege

Stationäre Reha

Es ist eine intensive Behandlungsform, die die Betroffenen in der Langzeittherapie über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten in einer Fachklinik erhalten. In dieser Zeit profitieren sie von intensiver medizinischer und therapeutischer Betreuung. Neben der Langzeittherapie gibt es auch Kurzzeittherapien von circa acht Wochen sowie Kombi-Behandlungen, bei denen eine stationäre Phase mit einer ambulanten Weiterbehandlung kombiniert wird. Diese Form der Rehabilitation bietet eine strukturierte, kontrollierte Umgebung, die es ermöglicht, sich intensiv mit ihrer Sucht auseinanderzusetzen, ohne Ablenkung durch den Alltag. 

Ganztägig ambulante Therapie in einer Tagesklinik

Es ist intensiver als die reguläre ambulante Behandlung. Sie verbringen den Tag in der Klinik und nehmen an intensiven therapeutischen Programmen teil, kehren jedoch abends nach Hause zurück. Diese Form eignet sich falls Sie eine höhere Therapieintensität benötigen, aber dennoch im gewohnten Umfeld bleiben wollen. Sie bietet eine strukturierte Betreuung und ermöglicht eine schrittweise Wiedereingliederung in den Alltag, was den Übergang in ein suchtfreies Leben erleichtert.

Ambulante Reha

Diese Form ist flexibler und ermöglicht es Ihnen weiterhin in ihrem gewohnten Umfeld zu leben. Sie nehmen regelmäßig an Sitzungen teil, die oft einmal oder mehrmals wöchentlich stattfinden. Diese Therapieform eignet sich für Sie, wenn Sie in Ihrem gewohnten sozialen Umfeld leben können, aber Unterstützung dabei benötigen, Ihre Suchterkrankung zu überwinden. Der Fokus liegt auf der langfristigen Integration neuer Lebensgewohnheiten und der Vermeidung von Rückfällen. Die ambulante Therapie ermöglicht es, das Erlernte direkt in den Alltag zu übertragen.

Verstehen, erkennen, behandeln

Alkoholabhängigkeit verstehen: Ursachen, Risiken, Symptome und Folgen

Alkoholsucht ist eine der häufigsten und gefährlichsten Abhängigkeitserkrankungen in Deutschland, rund 1,7 Millionen Menschen sind betroffen. Schon regelmäßiger Konsum kleiner Mengen kann langfristige gesundheitliche Schäden verursachen. Gleichzeitig leiden Familie und soziales Umfeld unter den Folgen, da Alkoholabhängigkeit oft zu Konflikten, Beziehungsproblemen und sozialer Isolation führt.

Ursachen und Risikofaktoren

Alkoholabhängigkeit entsteht durch das Zusammenspiel psychischer, sozialer und körperlicher Faktoren. Auch prägenden Erfahrungen in der Kindheit und Jugend sowie späteren kritischen Lebensereignissen können zur Entwicklung einer Alkoholkrankheit beitragen. Bestimmte Risikofaktoren erhöhen die Anfälligkeit für eine Alkoholabhängigkeit:

  • Genetische Vorbelastung
  • Positive Reaktion auf Alkohol ohne spürbare negative Folgen.
  • Konsum von Suchtmitteln zur Bewältigung seelischer Belastungen, z. B. im Zusammenhang mit einer Traumafolgestörung
  • Vorliegen anderer psychischer Erkrankungen
  • Früher Beginn des Alkoholkonsums
  • Leichte Verfügbarkeit und ein soziales Umfeld in dem Alkoholkonsum normal oder erwünscht ist

Symptome und Diagnose von Alkoholabhängigkeit

Nicht jedes regelmäßige oder riskante Trinkverhalten deutet auf eine Alkoholabhängigkeit hin. Es gibt jedoch charakteristische Symptome, die auf eine Abhängigkeitserkrankung hindeuten. Wenn mindestens drei dieser Symptome über einen Zeitraum von etwa einem Jahr gleichzeitig auftreten, deutet dies stark auf eine Alkoholabhängigkeit hin. Häufiges oder exzessives Trinken sowie der Versuch, den Konsum zu verbergen, sind ebenfalls klare Anzeichen.

  • Starkes Verlangen oder Zwang, Alkohol zu konsumieren.
  • Nachlassende Wirkung bei gleicher Trinkmenge, wodurch der Konsum gesteigert wird, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
  • Körperliche Entzugserscheinungen bei Reduktion oder Absetzen des Alkohols.
  • Wiederholte, erfolglose Versuche, den Konsum zu reduzieren oder zu beenden.
  • Vernachlässigung von Interessen und Verpflichtungen, was oft zu sozialen und beruflichen Problemen führt.
  • Bereits die bewusste Inkaufnahme gesundheitlicher Schäden durch den Alkoholkonsum.

Folgen der Alkoholabhängigkeit

Der schädliche Gebrauch von Alkohol ist durch den fortgesetzten Konsum trotz gesundheitlicher Schäden gekennzeichnet. Die gesundheitlichen Folgen können sowohl körperlicher als auch psychischer Natur sein.

Körperliche Folgen

  • Leber- und Verdauungserkrankungen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Schädigungen des Gehirns und Nervengewebes
  • Erhöhtes Krebsrisiko

Psychische Folgen

  • Depressive Störungen
  • Angsterkrankungen
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • Persönlichkeitsveränderungen

Die psychischen Symptome und Störungen können sowohl durch die toxische Wirkung des Alkohols auf das Gehirn als auch durch die sozialen und emotionalen Belastungen der Abhängigkeit verstärkt werden. Daher ist eine ganzheitliche Behandlung, die sowohl die psychischen als auch die körperlichen Aspekte der Abhängigkeit anspricht, entscheidend für eine erfolgreiche Abstinenz.

Konsum und frühe Schäden

Bereits ein täglicher Konsum von 15–20 Gramm Alkohol bei Frauen und 30–40 Gramm bei Männern erhöht das Risiko für diese gesundheitlichen Probleme. Eine Flasche Bier enthält etwa 20 Gramm Reinalkohol. Alkoholmengen über 24 Gramm Alkohol täglich bei Männern und 12 Gramm bei Frauen können schon gesundheitliche Schäden verursachen. Bei einer bestehenden Alkoholabhängigkeit verschärft sich der Konsum und führt zu fortschreitendem körperlichem Verfall.

Unsere Kliniken für Ihre Reha bei Alkoholabhängigkeit

Unsere Kliniken bieten spezialisierte Rehabilitationsprogramme für verschiedene Abhängigkeitsformen an, damit Sie den Weg in ein gesundes, selbstbestimmtes Leben finden können.