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Das Leben leben

Perspektiven entwickeln und Stabilität gewinnen

Rehabilitation bei Depression mit MEDIAN

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und stellen sowohl für Betroffene als auch für ihr soziales Umfeld eine große Belastung dar. Symptome wie Niedergeschlagenheit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit beeinträchtigen die Lebensqualität depressiver Menschen erheblich.

Was Sie auf dieser Seite finden

Ziel der Reha

Was Sie in der Rehabilitation bei Depressionen erreichen können

Ziel unserer Reha bei Depressionen ist es, die psychosoziale und berufliche Leistungsfähigkeit wiederherzustellen und Rückfälle zu vermeiden unter anderem durch die Entwicklung individueller Strategien zur Rückfallprophylaxe.

 

Machen Sie den Selbsttest: Dieser Test hilft Ihnen, mögliche Hinweise auf eine Depression zu erkennen. Bitte beachten Sie, dass das Ergebnis keine medizinische Diagnose darstellt.

 

Selbsttest Depression

Messbarer Erfolg

Qualität in Zahlen

Eine stationäre oder ambulante Rehabilitation kann besonders hilfreich sein, wenn depressive Phasen intensiver werden.

98

von 100 Qualitätspunkte erreichte der Therapiestandard Depressive Störungen nach nach der Überprüfung durch die DRV im Jahr 2023.

 

Quelle

53 %

unserer Patientinnen und Patienten mit Depressionen haben am Ende der Reha ein besseres Selbstwertgefühl.

Quelle

Was Sie in der Reha erwartet

Unser Behandlungsansatz in der Reha bei Depression

Bei MEDIAN verbinden wir Psychotherapie, Sport- und Physiotherapie sowie Sozialberatung zu einem umfassenden, ganzheitlichen Behandlungskonzept in der psychosomatischen Reha bei Depressionen. Unsere vielfältigen Therapieansätze fördern die psychische und körperliche Gesundheit, steigern die Lebensqualität und helfen, Rückfälle zu vermeiden. Sie tragen nachweislich dazu bei, das Risiko einer erneuten depressiven Episode zu verringern. In einigen Fällen wird die Rückfallprophylaxe durch medikamentöse Maßnahmen ergänzt.

Therapiebausteine der psychosomatischen Reha

Psychotherapie

  • Fokus auf kognitiver Verhaltenstherapie (CBT) zur Veränderung negativer Denkmuster
  • Zusätzliche Ansätze wie Tiefenpsychologie und systemische Therapie
  • Schematherapie
  • Acceptance-Commitment-Therapie

Sport- und Bewegungstherapie

  • Bewegung fördert die physische Gesundheit und unterstützt die psychische Stabilität
  • Physiotherapie hilft bei der Entspannung und dem Stressabbau

Entspannungs- und Stressbewältigungstechniken

  • Achtsamkeit, Meditation oder progressive Muskelentspannung helfen, Stress zu reduzieren und innere Ruhe zu finden.

Kunst- und Ergotherapie

  • Förderung der Handlungsfähigkeit im Alltag durch praktische Übungen
  • Kreatives Gestalten zur Steigerung von Selbstvertrauen und Lebensqualität

Medikamentöse Begleitung

In einigen Fällen werden Antidepressiva zur Stabilisierung des chemischen Ungleichgewichts im Gehirn eingesetzt.

Ernährungsberatung

Unterstützung bei gesunden Ernährungsgewohnheiten und Lebensstil

Berufliche Wiedereingliederung (MBOR)

Unterstützung bei beruflichen Veränderungen und Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber

Sozialberatung

  • Unterstützung bei sozialen und beruflichen Herausforderungen
  • Hilfestellung bei persönlichen und familiären Problemen zur Stärkung der sozialen Integration

Nachsorge

  • Ambulante Nachsorge zur langfristigen Sicherung der Therapieerfolge

Ablauf der psychosomatische Rehabilitation bei MEDIAN

Der Ablauf Ihrer psychosomatischen Rehabilitation bei MEDIAN ist strukturiert und individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.

Aufnahme und Erstuntersuchung

Zu Beginn der psychosomatischen Rehabilitation erfolgt eine gründliche ärztliche bzw. psychotherapeutische Aufnahmeuntersuchung, bei der Ihre persönliche Anamnese sowie Ihre Erwartungen und Ziele für die Reha besprochen werden. Gemeinsam definieren wir realistische Ziele, die in Ihrem individuellen Behandlungsplan festgehalten werden. Dieser Plan bildet die Grundlage für Ihre Therapie und wird regelmäßig an Ihre Fortschritte angepasst.

Therapieablauf und Klinikalltag

Die Therapieeinheiten beinhalten eine Vielzahl von Behandlungsansätzen, darunter psychotherapeutische und medizinische Therapien sowie psychosomatische Verfahren. Mindestens einmal pro Woche erfolgt ein psychotherapeutisches Gespräch, um den Fortschritt zu überwachen und den Behandlungsplan gegebenenfalls anzupassen. Bei Bedarf können ärztliche Sprechstunden vereinbart werden.

Abschluss und Nachsorge

Zum Ende Ihrer Reha besprechen wir mit Ihnen geeignete Nachsorgeangebote, die Ihnen helfen, Ihre Fortschritte zu sichern und die erlernten Selbsthilfestrategien in den Alltag zu integrieren. Hierzu gehören gegebenenfalls ambulante Nachsorge oder der Zugang zu Selbsthilfegruppen. Ziel ist es, dass Sie Ihre Reha-Erfolge auch nach dem Aufenthalt bei MEDIAN weiter ausbauen und langfristig stabilisieren können.

Verstehen, erkennen, behandeln

Depression verstehen: Ursachen, Risiken, Symptome und Folgen

Eine Depression ist eine weit verbreitete psychische Erkrankung, die durch anhaltende Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und ein Gefühl der inneren Leere gekennzeichnet ist. Sie beeinflusst das Denken, Fühlen und Verhalten einer Person und kann sowohl psychische als auch körperliche Symptome hervorrufen. Zu den häufigen Symptomen zählen eine verminderte Lebensfreude, Schlafstörungen, Appetitveränderungen, Erschöpfung und körperliche Schmerzen. Sie kann in unterschiedlichen Schweregraden auftreten, von leichteren Formen bis hin zu schweren, reszidivierenden Depressionen. Ohne Behandlung kann eine Depression das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen und zu weiteren gesundheitlichen Problemen führen. Eine rechtzeitige Diagnose und Therapie sind entscheidend, um die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Ursachen und Risikofaktoren

Ursachen

Die Ursachen von Depressionen sind vielschichtig und können durch eine Kombination aus genetischen, biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren bedingt sein. Genetische Veranlagung spielt eine wichtige Rolle, da Depressionen in Familien gehäuft auftreten können. Ein Ungleichgewicht in bestimmten Neurotransmittern, wie Serotonin und Noradrenalin, wird ebenfalls als biologischer Risikofaktor angesehen, da diese Botenstoffe das Wohlbefinden und die Stimmung regulieren.

Mögliche Auslöser

Psychologische Faktoren wie frühkindliche Traumata, belastende Lebensereignisse oder chronischer Stress, können die Entstehung einer Depression begünstigen. Besonders Menschen mit einem negativen Denkmuster oder einer Tendenz zu übermäßigem Grübeln sind anfälliger für depressive Störungen. Soziale Isolation, beziehungsbedingte Konflikte oder der Verlust eines nahestehenden Menschen können als auslösende Faktoren wirken.

Risikofaktoren

Darüber hinaus gibt es spezifische Risikofaktoren, die das Risiko einer Depression erhöhen, wie zum Beispiel chronische Erkrankungen, hormonelle Veränderungen (z.B. während der Schwangerschaft oder Wechseljahre), Suchtprobleme oder die Einnahme bestimmter Medikamente. Auch eine familiäre Häufung von psychischen Erkrankungen oder bereits vorangegangene depressive Episoden erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken. Die Wechselwirkung dieser Faktoren kann den Verlauf und die Schwere der Erkrankung erheblich beeinflussen.

Symptome & Diagnose

Depressionen äußern sich durch psychische und körperliche Symptome, die das tägliche Leben stark beeinträchtigen können.

Psychische Symptome

  • Anhaltende Niedergeschlagenheit, Gefühl der Leere und Trauer
  • Verlust von Interessen und Antriebslosigkeit
  • Schwierigkeiten, Freude an früheren Aktivitäten zu empfinden
  • Negatives Selbstbild, Schuldgefühle, Pessimismus und Grübelzwang
  • Gedanken an Selbstverletzung 

Körperliche Symptome

  • Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafprobleme)
  • Appetitveränderungen (Gewichtsverlust oder -zunahme, Heißhunger)
  • Häufige körperliche Schmerzen (Kopf-, Rücken- oder Brustschmerzen)
  • Erschöpfung und Müdigkeit trotz ausreichendem Schlaf
  • Verminderte sexuelle Lust und innerliche Unruhe

Diagnose

Die Diagnose erfolgt durch eine gründliche ärztliche Untersuchung, die sowohl psychische als auch körperliche Symptome erfasst. Strukturierte Gespräche und standardisierte Testverfahren helfen, die Symptome zu bewerten und andere Ursachen auszuschließen. In einigen Fällen wird auch die Schwere der Depression bestimmt, um den passenden Behandlungsansatz festzulegen. 

Formen von Depressionen

Depressionen sind vielseitige psychische Erkrankungen, die in verschiedenen Verlaufsformen und Schweregraden auftreten können:

Diese tritt einmalig oder in abwechselnden Phasen mit gesunden Intervallen auf. Eine depressive Episode ist durch anhaltende Symptome wie gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit und Freudlosigkeit charakterisiert. Sie kann leicht, mittelgradig oder schwer sein und dauert mindestens zwei Wochen. Abhängig von der Schwere der Symptome werden auch psychotische Symptome wie Wahnvorstellungen oder Halluzinationen beobachtet.

  • Diese tritt einmalig oder in abwechselnden Phasen mit gesunden Intervallen auf. Eine depressive Episode ist durch anhaltende Symptome wie gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit und Freudlosigkeit charakterisiert. Sie kann leicht, mittelgradig oder schwer sein und dauert mindestens zwei Wochen. Abhängig von der Schwere der Symptome werden auch psychotische Symptome wie Wahnvorstellungen oder Halluzinationen beobachtet.

Folgen

Unbehandelte Depressionen können schwerwiegende Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen und ihr soziales Umfeld haben. Besonders problematisch ist, dass depressive Episoden sich wiederholen können und ohne rechtzeitige Behandlung das Risiko einer rezidivierende Depression steigt, was den Heilungsprozess erschwert. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind daher entscheidend, um langfristige Folgen zu verhindern oder abzumildern.

Psychische Folgen

  • Verlust der Lebensfreude und verminderte Alltagsbewältigung
  • Gefühl der inneren Leere und Rückzug aus sozialen Kontakten
  • Eskalation negativer Gedanken bis hin zu Suizidgedanken oder -versuchen

Körperliche Folgen

  • Chronische Beschwerden wie Schlafstörungen, Appetitveränderungen und körperliche Schmerzen
  • Erhöhtes Risiko für weitere gesundheitliche Probleme, z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Verdauungsstörungen
  • etc.

Berufliche und soziale Folgen

  • Verminderte Leistungsfähigkeit und Konzentration, was zu beruflichen Rückschlägen oder Arbeitsplatzverlust führen kann
  • Belastung familiärer Beziehungen aufgrund emotionaler Distanz

Unsere Kliniken für Reha bei Depressionen