Direkt zum Hauptinhalt

Pressemitteilung vom 21.04.2026

MEDIAN stärkt medizinische Führung: Einführung der Funktion Direktorin für Medizinisches Management

MEDIAN, einer der führenden Anbieter von Rehabilitationsleistungen in Deutschland und Teil der europaweit agierenden MEDIAN Group, baut seine medizinische Führungsstruktur gezielt aus. Mit der neu geschaffenen Funktion der Direktorin für Medizinisches Management (DMM) erhält die Medizin im Konzern erstmals eine eigene, konzernweite Stimme auf strategischer Ebene.

Medizin und Management – gemeinsam steuern

Rehabilitationsmedizin ist komplex, evidenzbasiert und steht vor wachsenden Herausforderungen wie steigende Qualitätsanforderungen, technologischem Wandel, Fachkräftemangel und ein sich veränderndes Versorgungsumfeld. Für MEDIAN brauchen medizinische Entscheidungen nicht nur klinische Tiefe, sondern auch strukturelle Durchsetzungskraft im Konzern.

Die neue Funktion der Direktorin für Medizinisches Management wurde genau dafür geschaffen. Als Stabsstelle direkt beim CEO MEDIAN Deutschland verankert, koordiniert die DMM die Medical Boards aller Indikationen, bringt medizinische Themen konzernweit auf die Agenda und sorgt dafür, dass Entscheidungen schneller, klarer und evidenzbasierter getroffen werden.

„Die Medizin erhält eine klare Stimme – und klare Verantwortung. Wir schaffen damit eine Brücke zwischen klinischer Expertise und strategischer Steuerung, die wir in dieser Form bislang nicht hatten.“ Prof. Dr. Marc Baenkler, CEO MEDIAN

Wie die Idee entstand: Gelebte Doppelkompetenz als Blaupause

Die Entstehung der DMM-Funktion folgt keiner abstrakten Strukturüberlegung, sondern ist das Ergebnis einer konkreten Erfahrung. Seit 2024 führt Dr. Felicitas Stocker die MEDIAN Buchberg-Klinik Bad Tölz - eine Einrichtung mit 300 Betten und den Indikationsschwerpunkten Orthopädie, Neurologie und Kardiologie - in einer Doppelrolle als Chefärztin für Orthopädie und gleichzeitig als kaufmännische Klinikleitung.

Was zunächst als pragmatische Lösung begann, erwies sich schnell als struktureller Vorteil: Eine Führungskraft, die medizinische und ökonomische Perspektiven nicht nur kennt, sondern täglich verbindet, trifft Entscheidungen schneller, klarer und mit weniger internen Reibungsverlusten. Dieser Effekt zeigte sich zunächst in der Klinik selbst, dann in regionalen Konferenzen und zunehmend in konzernweiten Projekten. Aus dieser gelebten Erfahrung ist der Bedarf für die DMM-Funktion entstanden.

  • Dr. Felicitas Stocker, Director Medical Management MEDIAN

    Ich habe zwei Jahre lang eine Klinik mit drei Fachbereichen geleitet – medizinisch und kaufmännisch gleichzeitig. Diese Doppelperspektive ist nicht selbstverständlich. Aber sie hat mir gezeigt, was möglich ist, wenn beide Seiten dieselbe Sprache sprechen.

Profil: Erfahrung aus der Praxis

Dr. Felicitas Stocker ist Fachärztin für Orthopädie und seit 8 Jahren für MEDIAN tätig. Als Chefärztin und zugleich kaufmännischer Klinikleitung einer 300-Betten-Einrichtung mit mehreren Indikationen hat sie bewiesen, dass medizinische Qualität und wirtschaftliche Verantwortung kein Widerspruch sind. Dr. Felicitas Stocker bringt 20 Jahre Rehabilitationserfahrung mit – und die seltene Kombination aus klinischer Tiefe und betriebswirtschaftlichem Verständnis, die die DMM-Funktion erfordert.

Die Position wird in einer 50/50-Konstruktion ausgeübt - als Chefärztin und DMM zugleich. Diese Konstruktion ist bewusst gewählt, da sie verhindert, dass die strategische Steuerung von der klinischen Realität abhebt.

„Ich bin Ärztin durch und durch. Genau deshalb ist mir diese Rolle wichtig: Weil ich weiß, was in den Kliniken gebraucht wird. Und weil ich jetzt dafür sorgen kann, dass es auch strukturell gehört wird.“ Dr. Felicitas Stocker, Director Medical Management MEDIAN