Cryoballoon or Radiofrequency for Pulmonary Vein Isolation in Elder Patients: A Multicenter Study
Erscheinung: / International Journal of Cardiology
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Erscheinung: / International Journal of Cardiology
Erscheinung: / Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz
Hintergrund:
Neben Akutkliniken sind auch Rehabilitationskliniken zunehmend von der Problematik der multiresistenten Erreger betroffen. Lange Verweildauern und hohe Behandlungsintensitäten stellen dabei besondere Herausforderungen an die Hygiene dar.
Material und Methoden:
Systematische Untersuchung eines Ausbruchs mit „Extended Spectrum Beta-Lactamasen“-Klebsiella-pneumoniae (ESBL-K. pneumoniae) in einer Neurorehabilitationsklinik. Gesicherter Fall: Patient mit einem ESBL-K.-pneumoniae-Nachweis im Ausbruchszeitraum und Zugehörigkeit zum Ausbruchsklon, wahrscheinlicher Fall: kein typisiertes Isolat, aber epidemiologischer Link zum Ausbruchsgeschehen. Insgesamt 53 ESBL-K.-pneumoniae-Isolate wurden mittels Next Generation Sequencing (NGS) typisiert. Umgebungsuntersuchungen wurden durchgeführt und ein systematisches Screening wurde implementiert. Neben einer Stärkung der Standardhygiene wurde eine Kohortierung von Patienten mit ESBL-K.-pneumoniae veranlasst.
Ergebnisse:
Insgesamt wurden 30 gesicherte und 6 wahrscheinliche Fälle dem Ausbruchsgeschehen zugeordnet (Cluster 1, ST15). In der Typisierung konnten 2 weitere Cluster identifiziert werden: Cluster 2 (ST405) bei 7 Patienten und Cluster 3 (ST414) bei 8 Patienten. Bei 2 Patienten entwickelte der Ausbruchsstamm ST15 weitere Antibiotikaresistenzen (Colistin bzw. Carbapenem). ESBL-K.-pneumoniae wurde in Umgebungsuntersuchungen nicht identifiziert. Der Ausbruch konnte nach strikter Kohortierung beendet werden.
Erscheinung: / Cardiology Journal
Sealing a Large Double Lobe Left Atrial Appendage with Two Occlutech Occluders
Erscheinung: / Frontiers in Neurology
Erscheinung: / Thieme
Erscheinung: / Verhaltenstherapie
Erscheinung: / Freundeskreis-Journal
Erscheinung: / Weggefährte
Erscheinung: / Sucht aktuell
Erscheinung: / Kongressbeitrag
Einleitung
Zur Einschätzung der funktionalen Gesundheit des Patienten, sollte die rehabilitationsspezifische Diagnostik entsprechend der Leitlinien ICF orientiert erfolgen. Da die ICF als Klassifikations-und Ordnungssystem kein Assessmentinstrument zur Feststellung von Funktionszuständen ist, müssen für die Erfassung der verschiedenen ICF Domänen standardisierte Messinstrumente eingesetzt werden. Diese legen den Grundstein für die Planung alltagsrelevanter Therapieziele. Eine zentrale Frage ist, ob und in wie weit sich die einzelnen ICF Bereiche der funktionalen Gesundheit im Verlauf der neurologischen Rehabilitation in gleichem Maße verändern. Diese Frage soll anhand der Auswertung routinemäßig eingesetzter Assessments im Verlauf der Rehabilitation nach Schlaganfall untersucht werden.
Methode
Im Rahmen der Eingangs- und Entlassdiagnostik wurden in den MEDIAN Kliniken NRZ Magdeburg und Flechtingen für N=186 Schlaganfallpatienten (55% männlich, Durchschnittsalter: 63 Jahre) die Befunderhebungen verschiedener ICF Ebenen ausgewertet. Die ICF Domäne „Aktivität“ wurde mit dem Barthel-Index (globale Alltagsfähigkeit), dem Rivermead , sowie den Functional Ambulation Categories (Lokomotion) abgebildet, die „Funktionsebene“ mit dem Motricity-Index und dem Trunk Control Test. Bei der Auswertung wurden die Rehabilitationsphase (Phase B: n=25; Phase C: n=37; Phase D: n=124) sowie das Alter und das Geschlecht berücksichtigt.
Ergebnisse
Unabhängig von Alter, Geschlecht und Reha-Phase, verbessert sich die funktionale Gesundheit in den ICF Domänen im Verlauf der stationären Rehabilitation signifikant, mit Ausnahme des Barthel-Index, der nur in Phase C eine signifikante Verbesserung anzeigt. Die Stärke der Effekte in den einzelnen ICF Domänen variiert in Abhängigkeit von der Reha-Phase, ist in Phase B allerdings stets am größten.
Diskussion
Die ICF Domänen stehen in Wechselwirkung zueinander. Es können jedoch keine Kausalitäten abgeleitet werden. Verbesserungen in den „Körperfunktionen“ im Verlauf der medizinischen Rehabilitation müssen nicht notwendiger Weise mit einer signifikanten und klinisch relevanten Verbesserung der „Aktivitäten“ im Sinne des ICF Modells einhergehen. Es bleibt zu prüfen in wie weit diese Ergebnisse auf methodische Limitationen einzelner Assessments zurückzuführen sind. So treten beim Barthel-Index häufig Boden- und Deckeneffekte auf. Auf der anderen Seite müssen bestimmte Funktionsverbesserungen nicht zwangsläufig für die Ausübung spezifischer Alltagsaktivitäten von Relevanz sein. Eine zukünftige Prüfung wird notwendig sein, um belastbare Aussagen zum Rehabilitationserfolg in den unterschiedlichen Phasen treffen zu können.