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Das Leben leben

Mehr Freiheit trotz Zwangserkrankungen

Behandlung von Zwangsstörungen in der Klinik für Psychosomatik in Bad Pyrmont

Zwangsstörungen können das tägliche Leben stark einschränken und führen häufig zu erheblicher Belastung für Betroffene und ihr Umfeld. Die Symptome reichen von wiederkehrenden, quälenden Gedanken bis hin zu zwanghaften Handlungen, die das normale Verhalten stark beeinflussen. Das MEDIAN Zentrum für Verhaltensmedizin Bad Pyrmont bietet eine spezialisierte, stationäre Verhaltenstherapie, die darauf abzielt, Zwänge zu erkennen, zu verstehen und langfristig zu reduzieren. Durch die Kombination aus Einzel- und Gruppentherapie sowie ergänzenden therapeutischen Maßnahmen werden Patienten darin unterstützt, alternative Bewältigungsstrategien zu erlernen und ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Was Sie erwartet

Unser Behandlungskonzept

Das MEDIAN Zentrum für Verhaltensmedizin Bad Pyrmont bietet ein umfassendes stationäres Behandlungsprogramm für Menschen mit Zwangsstörungen an. Dieses setzt sich aus symptomorientierten Therapiebausteinen sowie begleitenden Maßnahmen zusammen, darunter problemorientierte Gruppentherapie, Training sozialer Fertigkeiten, Entspannungstherapien und ergänzende sport-, ergo-, sozio- sowie balneophysikalische Therapien.

Unsere psychotherapeutischen Therapiebausteine

Einzelpsychotherapeutische Behandlung

In der Einzeltherapie werden individuelle Faktoren untersucht, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung der Zwangshandlungen und -gedanken beigetragen haben. Gemeinsam mit dem Patienten wird eine individuelle Therapieplanung für die gesamte stationäre Behandlungsdauer erstellt. Diese persönliche Behandlungsplanung bildet das Therapiekonzept für jeden Patienten, das in der Regel eine mehrwöchige Behandlungszeit umfasst.

Gruppentherapie und Expositionsübungen

Parallel zur Einzeltherapie erhalten Patienten Informationen zum Thema Zwänge und tauschen sich in der indikativen Gruppe für Zwangsstörungen mit Gleichgesinnten aus. Ein zentraler Bestandteil dieser Gruppe ist die Durchführung von Expositionsübungen in-vivo mit anschließender Reaktionsverhinderung.

Bei dieser Methode setzen sich Patienten gezielt den Reizen oder Situationen aus, die bei ihnen negative Gefühle wie Angst, Anspannung, Ekel oder Unbehagen hervorrufen und die typischerweise Zwänge auslösen. Die Reaktionsverhinderung bedeutet, bisherige zwanghafte Rituale (z. B. Waschen, Kontrollieren oder angstreduzierende Zwangsgedanken) bewusst nicht durchzuführen. Durch das Zulassen und Aushalten der unangenehmen Gefühle erfahren Patienten, dass sich diese im Laufe der Zeit reduzieren, auch ohne dass die Zwänge ausgeführt werden. So werden alternative Bewältigungsstrategien erlernt, die zu einer nachhaltigen Reduktion der Zwänge führen.

Weitere Inhalte der Gruppentherapie

Darüber hinaus fördert die Gruppe:

  • den Austausch gemeinsamer Erfahrungen mit Zwängen,
  • den Aufbau von Selbstkontrolle und Eigenveränderung,
  • die Planung des Transfers erlernter Verhaltensänderungen auf den Alltag zu Hause und die Zeit nach der stationären Behandlung.

MEDIAN Bad Pyrmont – Klinik für Psychosomatik – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.