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Das Leben leben

Zurück zu Kraft, Beweglichkeit und Lebensfreude

Rehabilitation bei Arthrose in Bad Salzuflen

Arthrose, also der fortschreitende Verschleiß des Gelenkknorpels, kann Knie, Hüfte, Schulter, Hand und Finger betreffen und ist ein weit verbreitetes Leiden, insbesondere im Alter. Doch auch jüngere Menschen können davon betroffen sein. In unserer Rehaklinik unterstützen wir Sie dabei, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu erhalten und Ihre Lebensqualität zu verbessern. Im Folgenden erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome, Formen und Folgen der Arthrose sowie über unsere individuellen Behandlungsangebote.

Auf dieser Seite

Was Sie erwartet

Unser Behandlungskonzept

Therapiebausteine

Die Therapieziele in der orthopädischen Rehabilitation sind vielfältig und auf die individuellen Bedürfnisse und die Erkrankungen der Patientinnen und Patienten abgestimmt. Im Mittelpunkt steht die Wiederherstellung und Verbesserung der Mobilität sowie der Alltagsfähigkeit, um ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Ebenso wichtig ist die Reduktion von Schmerzen und die Förderung der körperlichen Belastbarkeit.

Physiotherapie

  • Physiotherapeutische Gruppen- und Einzelbehandlungen
  • Gruppentherapien im Wasser
  • Kinesio-Taping
  • Sturzprophylaxe

Physikalische Therapie

  • Teilkörpermassagen / Wellsystemmassagen
  • Andulationstherapie
  • Manuelle & Aparative Lymphdrainage
  • Elektrotherapie
  • Wechselbäder
  • Medizinische Wannenbäder & Moorpackungen
  • Rotlichttherapie / UV-Lichttherapie
  • Kryotherapie
  • Inhalationen
  • Bewegungsschienentherapie

Sporttherapie

  • Walking & Nordic-Walking
  • Gehtraining / Terraintraining
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Ergometertraining
  • Freies Schwimmen
  • Digitales Training
  • Diabetessport / Adipositassport
  • Isokinetisches Training
  • Aquarobic & Aquajogging
  • Rückenschule
  • Bewegungstrainer

Ergotherapie

  • Ergotherapeutische Einzel- und Gruppenbehandlungen
  • Arbeitsplatztherapie
  • Paraffinbadbehandlungen
  • Hilfsmittelberatung

Medizinisches Training

Kraft- und Ausdauertraining an modernen Geräten zur Stabilisierung und Funktionsverbesserung.

Balneo

Physikalische Anwendungen zur Schmerzlinderung und Muskelentspannung durch Wärme-, Kälte- und Hydrotherapie.

Medizinische Hypnose

Unterstützung bei chronischen Schmerzen und zur Förderung der Entspannung.

Psychologische und sozialmedizinische Betreuung

Hilfe bei Krankheitsverarbeitung, Stressbewältigung und Planung der Rückkehr in Alltag und Beruf.

Aquatherapie

Gelenkschonendes Training im Wasser zur Verbesserung von Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer.

Ernährungstherapie

Beratung und Therapie insbesondere bei Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Medizinische Versorgung

Einzelpsychotherapie

Soziotherapie

Gruppenpsychotherapie

Tanztherapie

Entspannungstraining

Musiktherapie

Diagnose bei Arthrose

Kommt ein Patient mit Gelenkschmerzen in die Praxis, wird der Arzt versuchen, mit einigen Fragen mehr über die Beschwerden zu erfahren. Zu diesen gehören: Wann treten die Schmerzen auf? Wie äußern sie sich? Wie lange verspürt der Patient sie schon? Außerdem wird er sich danach erkundigen, ob es bekannte Fälle von Gelenkbeschwerden in der Familie gibt, ob weitere Beschwerden vorliegen und ob der Betreffende in der Vergangenheit einen Unfall oder eine Operation mit Beteiligung der Finger oder Gliedmaßen hatte.

Zusätzlich zum Patientengespräch (Anamnese) wird der Arzt das Gangbild beziehungsweise die allgemeine Beweglichkeit des Patienten prüfen und das betroffene Gelenk näher auf Bewegungsumfang, Schmerzhaftigkeit, Schwellungen und andere Veränderungen in Augenschein nehmen. Diese Untersuchungen dienen dazu, dem Verdacht auf eine Arthrose nachzugehen und einen ersten Eindruck zu gewinnen, wie weit der Gelenkverschleiß fortgeschritten ist und welche Behandlungsschritte ratsam sind.

Weitere Untersuchungsmethoden können dem Arzt bei Bedarf ein klareres Bild der Gelenkveränderungen verschaffen. Nennenswert sind hier vor allem:

  • Röntgen: Das bildgebende Verfahren kann Veränderungen beim Gelenkspalt und neu gebildeten Knochen am Gelenk, sogenannte Osteophyten, aufdecken. Den Knorpel zeigt ein Röntgenbild nicht. Ist die Arthrose noch nicht weit fortgeschritten, können die Röntgenstrahlen daher oft keinen Schaden sichtbar machen.
  • Ultraschall: Die Sonografie zeigt nicht nur Knochen, sondern auch Kapseln und Muskeln. Der Ultraschall erfasst so Entzündungen an Gelenkschleimhaut und -kapsel (Synovitis), zudem Veränderungen wie einen Gelenkerguss oder eine Zyste. Ob er bei der Diagnose einer Arthrose zum Einsatz kommt, hängt vom Einzelfall ab.
  • CT: Die Computertomografie arbeitet ebenfalls mit Röntgenstrahlung. Im Gegensatz zur klassischen Röntgenaufnahme kann sie allerdings unterschiedliche Schichten darstellen und so einen genaueren Einblick ermöglichen.
  • MRT: Die Magnetresonanztomografie kann ebenfalls helfen, zu einer klareren Diagnosestellung zu kommen, gerade auch im Anfangsstadium einer Arthrose. Im Tomografen lassen sich Weichgewebe wie der Knorpel und die Strukturen der Gelenkkapsel, Sehnen, Bänder, Muskeln und am Knie die Menisken gut erkennen. Auch die Wirbelsäule lässt sich zum Beispiel sehr gut darstellen.
  • Labortests: Bei speziellen Fragestellungen können Untersuchungen des Blutes und Urins oder eine Gelenkpunktion mit Analyse der gewonnen Gelenkflüssigkeit notwendig sein.

Arthrose verstehen: Ursachen, Formen, Symptome

Arthrose ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung. Bei dem Leiden verschleißt der Knorpel an den Gelenken. Er ist eine Schutzschicht, die sich zwischen den beiden Knochenenden befindet und verhindert im Normalfall, dass die Knochen aufeinanderreiben. Außerdem dient der Knorpel als eine Art Stoßdämpfer, der die Belastung gleichmäßig auf das Gelenk verteilt. Durch Abnutzung, falsche Belastung und aus anderen Gründen kann der Knorpel Schaden nehmen oder sogar verschwinden. Da der Verschleiß kennzeichnend für eine Arthrose ist, gilt sie als eine degenerative Gelenkerkrankung.

Praktisch alle Gelenke können betroffen sein. Häufig tritt eine Arthrose an Knie, Hüfte, Schultergelenken, Händen und Fingern sowie an den Füßen auf. Der Gelenkschaden bereitet Betroffenen oft große Schmerzen und macht das Gelenk steifer und damit weniger beweglich. Patienten neigen dazu, das Gelenk zu schonen. Dadurch entsteht jedoch ein Teufelskreis: Der Knorpel wird schlechter durchblutet und verliert weiter seine Schutzfunktion. Außerdem kann die Schonhaltung andere Gelenke ungünstig belasten.

Heilbar ist Arthrose nicht. Mit Physiotherapie und anderen Maßnahmen lässt sich der Verlauf aber häufig aufhalten, lassen sich die Beschwerden eine Zeit lang lindern. Schmerzmittel helfen ebenfalls gegen die Symptome. Bei fortgeschrittener Arthrose kann mittels Operation das beeinträchtigte Gelenk durch ein Kunstgelenk (Prothese) ersetzt werden.

Der Knorpelverschleiß kann unterschiedliche Ursachen haben. Im Laufe der Erkrankung kann sich das betroffene Gelenk wiederholt entzünden (im Englischen heißt die Erkrankung wegen der Begleitentzündung Osteoarthritis), was zu erheblichen Schmerzen, manchmal auch Schwellungen, führt.

  • Arthrose ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung. Bei dem Leiden verschleißt der Knorpel an den Gelenken. Er ist eine Schutzschicht, die sich zwischen den beiden Knochenenden befindet und verhindert im Normalfall, dass die Knochen aufeinanderreiben. Außerdem dient der Knorpel als eine Art Stoßdämpfer, der die Belastung gleichmäßig auf das Gelenk verteilt. Durch Abnutzung, falsche Belastung und aus anderen Gründen kann der Knorpel Schaden nehmen oder sogar verschwinden. Da der Verschleiß kennzeichnend für eine Arthrose ist, gilt sie als eine degenerative Gelenkerkrankung.

    Praktisch alle Gelenke können betroffen sein. Häufig tritt eine Arthrose an Knie, Hüfte, Schultergelenken, Händen und Fingern sowie an den Füßen auf. Der Gelenkschaden bereitet Betroffenen oft große Schmerzen und macht das Gelenk steifer und damit weniger beweglich. Patienten neigen dazu, das Gelenk zu schonen. Dadurch entsteht jedoch ein Teufelskreis: Der Knorpel wird schlechter durchblutet und verliert weiter seine Schutzfunktion. Außerdem kann die Schonhaltung andere Gelenke ungünstig belasten.

    Heilbar ist Arthrose nicht. Mit Physiotherapie und anderen Maßnahmen lässt sich der Verlauf aber häufig aufhalten, lassen sich die Beschwerden eine Zeit lang lindern. Schmerzmittel helfen ebenfalls gegen die Symptome. Bei fortgeschrittener Arthrose kann mittels Operation das beeinträchtigte Gelenk durch ein Kunstgelenk (Prothese) ersetzt werden.

    Der Knorpelverschleiß kann unterschiedliche Ursachen haben. Im Laufe der Erkrankung kann sich das betroffene Gelenk wiederholt entzünden (im Englischen heißt die Erkrankung wegen der Begleitentzündung Osteoarthritis), was zu erheblichen Schmerzen, manchmal auch Schwellungen, führt.

Arthrose oder Arthritis?

Eine Arthritis ist eine Entzündung eines oder mehrerer Gelenke. Bei einer Arthrose liegt dagegen chronischer Verschleiß eines Gelenks vor. Es handelt sich also um verschiedene Krankheiten. Allerdings kommt es infolge einer Arthrose oft auch zu einer Entzündung. Eine häufige Arthritis-Form ist Rheuma, auch „rheumatoide Arthritis“ genannt. Auslösend sind krankhafte Immunvorgänge. Eine Arthritis kann aber noch verschiedene andere Ursachen haben.

Häufig entsteht eine rheumatoide Arthritis an den Fingern. Von der viel häufigeren Fingerarthrose unterscheidet sie sich durch das Gelenkbefallsmuster. Symptome sind Morgensteifigkeit, Schwellungen, Rötungen und gesteigertes Wärmeempfinden an den betroffenen Gelenken. Letztere können unbehandelt zunehmend auch bei Bewegungen tagsüber schmerzhaft sein und versteifen. Typisch für die Arthritis ist zudem, dass Beschwerden besonders in Ruhe und nachts auftreten – während eine Arthrose vor allem bei Bewegungen, speziell als sogenannter Anlauf- und Belastungsschmerz, Probleme bereitet. Außerdem kommt es bei Rheuma zu Allgemeinbeschwerden wie zum Beispiel Müdigkeit, Gewichtsverlust, Nachtschweiß, leichtes Fieber.

Wer Sie behandelt

Unsere erfahrenes Team begleitet Sie während Ihrer gesamten Rehabilitation

Dr. med. Franz Josef Picard

Berufstitel: Chefarzt Orthopädie

Qualifikationen:

Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie
Master of Public Health
Zusatzqualifikationen Sozialmedizin und Notfallmedizin

Kontakt

MEDIAN Klinik am Burggraben Bad Salzuflen – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.