Einzelpsychotherapie
Psychiatrische und psychotherapeutische Einzelgespräche, tiefenpsychologisch oder verhaltenstherapeutisch ausgerichtet.
Das Leben leben
Klinikkontakt
+49 5731 865-2816Reservierung
+49 5222 2368480Jobs in der Klinik
Zum KarriereportalDepressive Störungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in der Bevölkerung. Sie zeigen verschiedene Schweregrade und Verlaufsformen und treten häufig nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit anderen psychischen Störungen auf (z.B. Angst- und Panikstörungen, Burnout-Syndrom, Persönlichkeitsstörungen, Abhängigkeitserkrankungen).
Man erkennt Depressionen an bestimmten psychischen Symptomen (gedrückte Stimmung, Antriebsarmut, Freudlosigkeit, Gefühle von Wertlosigkeit, Zukunftsängste, auch Suizidgedanken) und sie treten oft zusammen mit vegetativ-somatischen Symptomen auf (Kopfdruck, Engegefühl, Kraftlosigkeit, Schlafstörungen usw.). Depressive Störungen können zu akuten oder zu schwerwiegenden, länger andauernden Problemen der Lebensbewältigung führen.
In der Fachwelt besteht heute eine große Übereinstimmung darin, dass verschiedene Dimensionen bei der Entstehung von Depressionen zusammenwirken:
Was Sie erwartet
Eine stationäre Behandlung bietet den nötigen Abstand vom Alltag, um persönliche Muster zu erkennen, über Vergangenes nachzudenken und gezielt neue Lebensstrategien zu entwickeln. Das Behandlungskonzept ist methodenintegrativ. Die Therapie orientiert sich an der Reflexions- und Introspektionsfähigkeit, der individuellen Belastbarkeit sowie den persönlichen Zielen der Patientinnen und Patienten.
Ziel der multimodalen psychosomatischen Rehabilitation ist es, Sie bei der Stabilisierung zu unterstützen und folgende Bereiche wieder aufzubauen:
Mehr als nur Traurigkeit
Das psychosomatische Störungsbild der Depression kann viele Gesichter haben und ist nicht gleichzusetzen mit vorübergehender Traurigkeit oder Niedergeschlagenheit. Sie macht sich in vielen Bereichen der Persönlichkeit und des Alltags bemerkbar. Ein Betroffener denkt, fühlt und handelt anders als sonst und das körperliche Befinden verändert sich.
Typischerweise sind Interessen- und Freudlosigkeit verbunden mit Antriebslosigkeit und leichter Ermüdbarkeit vorherrschend. Die Stimmung ist dauerhaft gedrückt, Gefühle werden kaum noch wahrgenommen. Das Selbstvertrauen sinkt, die Betroffenen ziehen sich immer mehr von der Außenwelt zurück, vernachlässigen sich selbst und wichtige Beziehungen.
Oft sind die Vitalfunktionen wie Schlaf, Appetit, sexuelles Verlangen gestört, ebenso die Konzentration. Manchmal dominieren aber auch ein gesteigertes Schmerzempfinden, Gereiztheit, Aggressivität oder eine übertriebene Rast- und Ruhelosigkeit das Krankheitsbild.
Depressionen sind kein Zeichen persönlicher Schwäche oder ein Zustand, der mit Willenskraft überwunden werden kann. Menschen mit Depressionen können sich nicht einfach zusammenreißen und genesen. Ohne Behandlung können diese Zustände oft wochen- oder monate-, manchmal jahrelang anhalten.
Meist beginnen sie schleichend, vor allem nach lang andauernden psychischen Überlastungen in Familie oder Beruf, sie treten aber auch häufig nach belastenden Ereignissen auf, wie z. B. Verlusterfahrungen, die nicht angemessen verarbeitet werden.
Mo. bis Do. 07:30 bis 17:00 Uhr
Fr. 07:30 bis 15:00 Uhr
MEDIAN Klinik am Park Bad Oeynhausen
Westkorso 14
32545 Bad Oeynhausen