Der Zusammenhang zwischen Suchtkrankheit und Traumatisierung ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien hinreichend belegt. Auch wenn sich eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) nicht eindeutig diagnostizieren lässt, sind in der Biographie vieler abhängiger Patienten häufig traumatische Ereignisse präsent.
Auf der Grundlage der modernen Verhaltenstherapie, modifiziert nach dem Konzept der Neuropsychotherapie nach Grawe bietet die MEDIAN Klinik Dormagen in einem gesonderten Team eine Integrative Sucht- und Traumatherapie für alkohol- und medikamentenabhängige Patienten mit posttraumatischen Störungsbildern. Behandelt werden insbesondere Opfer von sexueller und körperlicher Gewalt, schweren Unfällen, Naturkatastrophen, Geiselnahme, Kriegsopfer, etc.
Die Mitarbeiter des Traumateams verfügen sowohl über Erfahrungen in der Behandlung von Suchtpatienten als auch über eine qualifizierte traumaspezifische Ausbildung.