Das Leben leben
Klinikkontakt
+49 611 436816Reservierung
+49 3342 5028969Jobs in der Klinik
Zum Karriereportal
Schlaganfälle, Hirnverletzungen oder Entzündungen können zu neurologischen Defiziten wie Gedächtnisschwäche, Konzentrationsstörungen oder Verhaltensauffälligkeiten führen. Unsere Einrichtung bietet Patientinnen und Patienten optimale Bedingungen, um diese Beeinträchtigungen gezielt zu trainieren. Dabei stehen kognitive Fähigkeiten, Kommunikationskompetenz und sozial-adaptives Verhalten im Mittelpunkt, um die Selbstständigkeit und Lebensqualität nachhaltig zu fördern.
Was wir behandeln
Wie wir behandeln
Unser Ansatz basiert auf einem ganzheitlichen Konzept: Das multiprofessionelle Team behandelt nicht nur die zugrunde liegenden neurologischen Erkrankungen, sondern berücksichtigt auch die persönlichen Lebensumstände, Ressourcen und Ziele der Betroffenen. Auf dieser Basis erstellen wir einen individuell abgestimmten Therapieplan, der Ihre persönlichen Ziele einbezieht.
In unserer Klinik setzen wir alle Therapiemaßnahmen der neurologischen Rehabilitation gezielt ein, damit Patientinnen und Patienten möglichst beschwerdefrei und unabhängig von fremder Hilfe in ihren privaten und beruflichen Alltag zurückkehren können. Dabei werden Ihre eigenen Leistungsreserven und Ihre Motivation, wieder gesund zu werden, achtsam berücksichtigt – sie sind entscheidend für den Therapieerfolg. Gemeinsam arbeiten wir daran, Fähigkeiten wie Mobilität, Sprechen, Essen, Geschicklichkeit der Hände, Gangsicherheit und allgemeine Handlungsfähigkeit zu verbessern. Unser Ziel ist, dass Sie die Anforderungen des Alltags wieder sicher und selbstständig meistern können.
Gerätebasiertes, aktives Training
Wir setzen eine Vielzahl neurologischer und internistischer diagnostischer Verfahren ein, um Patientinnen und Patienten
umfassend zu untersuchen und optimal zu betreuen:
Übersicht und Bedeutung für Ihre Behandlung
Die neurologische Rehabilitation folgt in Deutschland einem klar strukturierten Phasenmodell, das von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) empfohlen wird. Diese Reha-Phasen helfen dabei, den individuellen Unterstützungsbedarf von Patientinnen und Patienten realistisch einzuschätzen und eine bestmögliche Behandlung zu ermöglichen.
Damit Sie nachvollziehen können, wie die Einstufung erfolgt und was ein möglicher Phasenwechsel im Verlauf Ihrer Rehabilitation bedeutet, haben wir detaillierte Informationen für Sie zusammengestellt.
Empfehlungen der BAR
Die Reha-Phasen wurden ursprünglich entwickelt, um den typischen rehabilitativen Behandlungsverlauf in den Phasen B und C bei Patientinnen und Patienten mit schweren Schädel-Hirn-Verletzungen abzubilden. Im Laufe der Zeit wurden die Empfehlungen erweitert – auf insgesamt sechs Phasen (A bis F), die medizinisch-berufliche Rehabilitation in der Neurologie sowie die ambulante neurologische Rehabilitation.
Abhängig von Ihren individuellen Fähigkeiten und Ihrem Unterstützungsbedarf werden Sie einer Reha-Phase zugeordnet. So stellen wir sicher, dass Sie genau die neurologische rehabilitative Behandlung erhalten, die für Sie am besten geeignet ist.
Die Zuordnung zu einer Phase erfolgt in der Regel bereits vor Ihrer Aufnahme in unsere Rehaklinik – durch den Kostenträger und eine rehabilitativ erfahrene Ärztin oder einen rehabilitativ erfahrenen Arzt unseres Hauses. Grundlage dafür sind die Unterlagen, die der anmeldende Arzt oder der Sozialdienst – meist aus dem Akutkrankenhaus – zusammen mit dem Reha-Antrag übermittelt. Diese enthalten Informationen zu Ihrer Erkrankung, deren Folgen und Ihren aktuellen Fähigkeiten.
Ein wichtiges Instrument für die Bewertung ist der Barthel-Index. Dieser beschreibt zum Beispiel Ihre Mobilität und Ihren Unterstützungsbedarf bei der Selbstversorgung – etwa beim Essen, Waschen, Anziehen, Toilettengang sowie bei Kontinenzfunktionen.
Ja – im Verlauf Ihrer Rehabilitation kann es sinnvoll sein, die Reha-Phase anzupassen. Die Phasen müssen dabei nicht immer nacheinander durchlaufen werden; es ist auch möglich, eine Phase zu überspringen.
Wenn ein Phasenwechsel notwendig wird, nimmt Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt eine erneute Bewertung vor – anhand des Barthel-Index und unter Berücksichtigung Ihres bisherigen Rehabilitationsverlaufes, der Entwicklung Ihrer Fähigkeiten, der Reha-Prognose und Ihres individuellen Reha-Ziels. All dies ist zuvor gemeinsam im Behandlungsteam festgelegt worden.
Der Kostenträger prüft anschließend den Antrag auf Phasenwechsel und erteilt – sofern die Voraussetzungen erfüllt sind – eine neue Kostenzusage. Für Sie entsteht dabei kein zusätzlicher Aufwand; alle Abläufe erfolgen automatisch im Hintergrund.
Von Phase A bis F
In der MEDIAN Klinik NRZ Wiesbaden bieten wir eine Behandlungskette der Phasen B → C → D an, wir halten somit für das gesamte Spektrum von „schwer" bis „leicht betroffen“ eine Behandlung vor. Im Folgenden wird der Vollständigkeit halber das gesamte Phasenmodell der Neurologischen Rehabilitation mit den Phasen A-F kurz erörtert (Quelle: Empfehlungen der BAR zur Neurologischen Rehabilitation):
Akutbehandlungsphase unmittelbar nach dem Ereignis
Akutbehandlungsphase unmittelbar nach dem Ereignis
08:00 bis 16:30 Uhr
MEDIAN Klinik NRZ Wiesbaden
Aukammallee 39
65191 Wiesbaden