Vertrauensvolle Aufnahme in die Therapiegruppe
Um den Kontakt zum Therapeuten möglichst vertrauensvoll und sicher zu gestalten, werden die Patientinnen und Patienten am ersten Tag ihres Aufenthaltes in die bestehende Therapiegruppe aufgenommen. Auf eine gesonderte Aufnahmephase wird bewusst verzichtet.
Die funktionierende Gruppe bietet Schutz und Halt. Eine Mitpatientin oder ein Mitpatient aus der Gruppe übernimmt als „Patin“ oder „Pate“ die Einführung und steht in der Anfangszeit als Ansprechpartner zur Verfügung.
Patientinnen und Patienten mit posttraumatischen Belastungsstörungen werden nicht in einer gesonderten Gruppe behandelt, um die Einhaltung des Grundsatzes zu erleichtern, im Alltag und in der Gruppe nicht über traumatische Erlebnisse zu sprechen. So wird einer Identifizierung über die Traumaerfahrung vorgebeugt.