Psychotherapeutisch orientierte Gruppen- und Einzelgespräche werden auf der Grundlage unseres Behandlungskonzepts durchgeführt und bilden damit zusammen mit der ärztlichen und medizinischen Versorgung den Kern unseres Rehabilitationsangebotes.
Drei bis vier jeweils 90-minütige Gruppenbezugstherapieeinheiten pro Woche (je nach Behandlungsschwerpunkt der Gruppe) sind für unsere Patienten vorgesehen und werden ergänzt durch indikative Gruppengespräche.
Sie basieren auf einer verhaltenstherapeutischen, tiefenpsychologischen, systemischen oder humanistisch ausgerichteten Interventionsstrategie. Verbindend ist das gemeinsame Störungsverständnis auf dem Hintergrund einer bio-psycho-sozialen Orientierung, der Auffassung der Abhängigkeitserkrankung als Entwicklungs- und Beziehungsstörung sowie der rehabilitative Auftrag.
Eine Bezugsgruppe besteht aus im Schnitt 10 Patienten, die im halboffenen Bezugsgruppensystem gemeinsam mit dem zuständigen Bezugsgruppentherapeuten eine Gruppeneinheit bilden. Das halboffene Bezugsgruppensystem meint die dem Aufnahme- und Entlassprozess geschuldete wechselnde Besetzung einer Bezugsgruppe.