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Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter:

+49 (0)6592 / 2010

MEDIAN Klinik Daun Rosenberg - Psychosomatik

Behandelt werden können Patienten mit:

  • Affektiven Störungen, wie z. B. Depressionen
  • Angststörungen, Panikstörungen, Phobien, auch in Verbindung mit einer Suchterkrankung in Folge einer Angsstörung
  • Burn-Out
  • Somatoforme Störungen (z. B. Reizdarm)
  • chronischen Schmerzstörungen
  • Posttraumatischen Belastungsstörungen
  • dissoziativen Störungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Beziehungsstörungen in Partnerschaften
  • Sexuellen Funktionsstörungen
  • Funktionellen Schlafstörungen
  • ADHS im Erwachsenenalter
  • Psychotischen Erkrankungen in remittierten Zustand (z.B. schizophrene oder bipolare Psychosen)
  • Patienten mit Arbeitsplatzkonflikten
  • körperlichen Erkrankungen mit Problemen bei Krankheitsakzeptanz und –verarbeitung (z.B.Zustand nach Herzinfarkt, Organtransplantation)
  • Für dialysepflichtige Patienten kann nach Absprache kurzfristig ein Dialyseplatz in einer kooperierenden Praxis in Daun organisiert werden.

Nicht behandelt werden Patienten mit:

  • akuter Eigen- oder Fremdgefährdung (bei Behandlungssituationen mit akuter Suizidalität kooperieren wir mit dem Psychiatrischen Krankenhaus in Gerolstein)

  • akuter Drogenintoxikation

  • Abhängigkeitserkrankungen ohne Abstinenz

  • akuten Psychosen

  • starker Pflegebedürftigkeit / Immobilität

  • fehlender Gruppentherapiefähigkeit z.B. bei ausgeprägter Hörminderung / deutlichen Sprachproblemen

  • dementiellen Erkrankungen

  • ausgeprägter Minderintelligenz

  • kritischem Untergewicht (BMI < 17,5)

  • Alter < 18 Jahren

Behandlungsgebiete

Therapieangebot

Das Therapieangebot der Abteilung Psychosomatik umfasst ein Basis- und ein störungsspezifisches Therapieangebot.

Das Basistherapieangebot setzt sich zusammen aus:

  • psychotherapeutischer Einzelbehandlung (Verhaltenstherapie)
  • verhaltenstherapeutischer Problemlösegruppe
  • psychosomatisch-pflegerischer Versorgung
  • Ergo- und Gestalttherapie
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Basismaßnahmen der beruflichen Wiedereingliederung bzw. Sozialarbeit
  • regelmäßigen ärztlichen Visiten und Sprechstunden
  • Psychoedukation mit Gesundheitsvorträgen, Bibliotherapie, Filmvorführungen
  • Nachsorgeplanung

Das störungsspezifische Therapieangebot beinhaltet:

  • spezielle medizinische Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten (z. B. fachärztliche Konsile in Kooperation mit dem Krankenhaus Maria-Hilf in Daun)
  • spezielle psychotherapeutische Einzelbehandlung (verhaltenstherapeutisches Expositionstraining, EMDR, Imaginationsübungen)
  • Problem-/krankheitsspezifische Gruppenpsychotherapie (Indikationsgruppen)
  • Familien- und Partnergespräche
  • Individuelle Einzeltherapie im Bereich der gestaltenden-, Sport- und Bewegungstherapie
  • Entspannungstraining (PMR)
  • Diätberatung (Lehrküche)
  • Neigungsangebot (Nordic Walking, Fußball-, Freizeit AG und andere)
  • Klientenfokussierte Maßnahmen zur beruflichen/sozialen Reintegration

Modul Störungen im beruflichen/sozialen Kontext

Indikation:

Patienten mit belastenden krankheitswertigen Störungen im Zusammenhang mit dem Arbeits- und sozialen Umfeld, die eine Minderung oder erhebliche Gefährdung des Leistungsvermögens und der Lebenszufriedenheit mit sich bringen (Burnout, Überforderungssymptome, berufliche/soziale Konflikte).

Therapieziele

  • Erkennen arbeitsbezogener bzw. sozialer Problemkonstellationen und ihre Objektivierung durch Fremdanalyse und testpsychologische Verfahren (Beruf, Familie, Freizeitbereich)
  • Verbindliche kognitive und emotionale Entscheidungsfindung hinsichtlich einer realistischen beruflichen und sozialen Perspektive unter Berücksichtigung von Kompetenzen, Qualifikationen, Beeinträchtigungen und realistischen/situativen Gegebenheiten
  • Erarbeitung geeigneter Bewältigungsstrategien und Erwerb bzw. Ausbau von relevanten sozialen Ressourcen (Stress- und Konfliktmanagement, kommunikative Kompetenzen u.a.)
  • Erhalt des bestehenden Arbeitsplatzes im Bezugsberuf bzw. die Klärung der Notwendigkeit einer entsprechenden Reintegrationsmaßnahme für die Bezugstätigkeit, einer vorberufsnahen Tätigkeit bzw. einer Umschulungsmaßnahme
  • Frühzeitige Einleitung geeigneter Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation in Zusammenarbeit mit dem jeweils zuständigen Leistungsträger
  • Abstimmung sonstiger Maßnahmen zur beruflichen Reintegration mit externen Institutionen.

Diagnostische/therapeutische Maßnahmen

  • Erhebung einer differenzierten Berufs-, Arbeitsplatz- und Sozialanamnese
  • PC-gestützte psychologische Basisdiagnostik zur Identifikation berufsbezogener und sozialer Risikoverläufe und Leidenszustände (Symptomcheckliste – SCL-90-R, Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster – AVEM, Unsicherheitsfragebogen – UFB, Beck-Depressions-Inventar – BDI)
  • Einzeltherapeutische Bearbeitung/Vertiefung spezieller Themenstellungen und Problemsituationen, auf Wunsch ggf. mit Einbeziehung von Angehörigen des sozialen Umfeldes; individuelle berufliche Perspektivenplanung durch festen Bezugstherapeuten
  • Fortlaufendes Angebot spezieller störungsspezifischer Behandlungsmodule in halboffener Bezugsgruppe (Umgang mit Konflikten, Selbstsicherheitstraining, Kontakt- und Kommunikationstraining, Selbsthilfe bei Arbeitslosigkeit, Depressive Störungen u.a.)
  • Individuelle fachärztliche Diagnostik und Behebung bzw. Linderung auch körperlicher, beruflicher Wiedereingliederungshemmnisse
  • Auf Wunsch Gespräche mit dem Arbeitgeber und/oder der Bundesagentur für Arbeit und Kontaktaufnahme mit den zuständigen Beratern der BA
  • Behandlungsberatung durch Reha-Fachberater der Rentenversicherungsträger zur Abklärung und Einleitung von berufsfördernden Maßnahmen (Ausbildung, Fortbildung, Umschulung, Eingliederungshilfen sowie Qualifikations- und Potentialeinschätzungen)
  • Sozialmedizinische Begutachtung

Modul Komorbidität

Indikation:

  • Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen, die zusätzlich unter einer Abhängigkeitserkrankung leiden bzw. einen sekundären Suchtmittelabusus aufweisen.

Therapieziele

  • Umfassende medizinische und psychotherapeutische Informationen
  • Verständnis von Wechselwirkung zwischen Suchtmittelkonsum und psychischer Störung
  • Adäquate subjektive Störungseinschätzung
  • Kognitive und emotionale Abstinenzentscheidung
  • Beherrschung von Bewältigungsstrategien
  • Kompetenzen zur Rückfallprävention und –management
  • Nachsorgeorganisation

„Vorbereitung auf die Rehabilitationsbehandlung“

Eine psychosomatische Rehabilitationsbehandlung dient grundsätzlich dem Erhalt sowie der Wiederherstellung von Gesundheit und Arbeitsfähigkeit. Sie ist eine Maßnahme auf der Grundlage der Sozialgesetzgebung. Im Hinblick auf Ihre Durchführung ist eine Vorbereitung vor Beginn sinnvoll. Dabei sollte der Patient über seinen ihn behandelnden Arzt über die Reha informiert werden.

Eine Rehabilitationsbehandlung ist keine Kur. Gleichwohl spielen Erholung und Entspannung sowie körperliche und psychische Regeneration im Rahmen der Therapie eine wichtige Rolle.

Vor Beginn einer Rehabilitationsmaßnahme sollte der Rehabilitand sich über seine Erwartungen, bisher gemachten Erfahrungen und Behandlungsmotivation im Klaren sein und dies mit dem Therapeuten zu Therapiebeginn gemeinsam besprechen. Eine zeitlich begrenzte Behandlungsdauer setzt voraus, dass Rehabilitand und Therapeut möglichst zeitnah sich über gemeinsame Behandlungsziele verständigen.

Bei der Behandlungsmotivation ist eine Fremd- von einer Eigenmotivation zu unterscheiden.

Nicht selten werden Rehabilitanden „geschickt“ und sind damit in einem nicht unerheblichen Maße fremd motiviert. Hier hat die Rehabilitationsbehandlung die Aufgabe ggf. den Anteil der Eigenmotivation im Rahmen der Therapie zu erhöhen.

Eine psychosomatische Rehabilitationsbehandlung ist nicht mit einer psychiatrischen Behandlung gleich zu setzen. Behandlungsgrundlage ist die im Rahmen der Sozialgesetzgebung verankerte Mitwirkungspflicht des Rehabilitanden bei gleichzeitigem Wahlrecht im Hinblick auf den Behandlungsort. Eine psychosomatische Rehabilitationsbehandlung findet in einem offenen Rahmen statt. „Zwangsbehandlung“ sowie manchmal von Rehabilitanden vermutet, gibt es nicht.

Die Rehabilitationsbehandlung dient dazu, vor dem Hintergrund einer vorgängig getroffenen Diagnose, den Rehabilitanden die Zeit sowie auch die professionelle Unterstützung zu geben, die Symptome, Ursachen und Belastungen, die zu einer Erkrankung geführt haben, gemeinsam mit Therapeuten zu verstehen und zu begreifen. Davon abgeleitet werden Verhaltensveränderungen der privaten und/oder beruflichen Lebenssituation, die mit dazu beitragen, dass sich Probleme und Konflikte lösen können. Wichtigster Wirkfaktor im Rahmen der psychosomatischen Rehabilitationsbehandlung sind dabei die vom Rehabilitanden gemachten Erfahrungen mit sich selbst bzw. den Mitpatienten. Das regelmäßige (Ein)Üben von Verhaltensweisen oder kognitiven Mustern ist für den Therapieerfolg von großer Bedeutung.

Grundsätzlich haben Rehabilitationsbehandlungen drei Säulen, auf denen sie durchgeführt werden:

  1. Psychotherapie (Verhaltenstherapie)
  2. Da wo sinnvoll und notwendig eine medizinisch/medikamentöse Behandlung
  3. Eine sozialmedizinische Beratung und Unterstützung

Das Behandlungsteam besteht neben den psychologischen Bezugstherapeuten aus Ärzten, Sozialpädagogen, Ergotherapeuten, Sport- und Bewegungstherapeuten, Physiotherapeuten und Pflegepersonal. Alle Berufsgruppen tragen im Behandlungsprozess mit dazu bei, dass die 3 genannten Säulen der Behandlung, entsprechend der individuellen Notwendigkeiten des Patienten berücksichtigt werden und damit einem bio-psycho-sozialen Behandlungsverständnis Rechnung tragen.

Anhand der vom Patienten geschilderten Symptome werden durch Bezugstherapeut und Arzt die psychologischen bzw. medizinischen Diagnosen erhoben, die Grundlage für einen individuell abgestimmten Behandlungsplan sind. Diesen erhält jeder Patient zu Wochenanfang. Zu Beginn wird jeder neu ankommende Patient von seinem „Paten“ – einem Mitpatienten aus seiner Therapiegruppe - begrüßt und in den Ablauf des Klinikalltages eingewiesen.

Insbesondere wenn man zu ersten Mal an einer Rehabilitationsbehandlung teilnimmt, kann es sein, dass man unsicher ist, da einem die Erfahrungen fehlen.

Wir bieten an, sich vor Rehabilitationsbeginn die MEDIAN Kliniken Daun Am Rosenberg unverbindlich anschauen zu können. Sollten Sie daran Interesse haben, melden Sie sich bitte bei unserer Öffentlichkeitsarbeit unter +49 6592 201-1181 oder 201-1180.

Chefarzt Dr. med. Michael Rolffs

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Spezialisierung:
Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, Somatisierungsstörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen,
kognitive Verhaltenstherapie, Hypnose, Psychopharmakotherapie,
psychiatrisch-psychotherapeutische Krisenintervention

+49 6592 201-1201

Fax +49 6592 201-1105

Adresse:
MEDIAN Kliniken Daun Am Rosenberg
Schulstr. 6
54550 Daun

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