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Gefäßerkrankungen sind Störungen des Blutgefäßsystems, die je nach Art und Lokalisation der Erkrankung zu einer Vielzahl von Beschwerden und gesundheitlichen Risiken führen können, wie Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Einschränkungen der Gehstrecke oder Durchblutungsstörungen.
In unseren Rehakliniken für Gefäßerkrankungen werden überwiegend Erkrankungen der Schlagadern (Arterien) behandelt. Dies betrifft die Brust- und Bauchschlagader, die Beckenschlagadern sowie die Schlagadern zu den Beinen und Armen (pAVK – periphere arterielle Verschlusskrankheit).
Veränderungen der Schlagadern können sich einerseits durch eine Aufweitung (Aneurysma) und andererseits durch eine Verengung (Stenose) äußern. Davon zu unterscheiden sind Venenerkrankungen, welche sich als venöse Insuffizienz oder Thrombose äußern können und bei Auftreten einer Lungenembolie auch eine eigene Begründung (Indikation für eine AHB/AR) zur Rehabilitation darstellen.
Die Rehabilitation bei Gefäßerkrankungen bietet die Möglichkeit, die Beschwerden zu lindern, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen, die Leistungsfähigkeit, insbesondere im Hinblick auf die schmerzfreie Gehstrecke, zu erhöhen und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
21 Kardiologische Kliniken
18981 Patient*innen pro Jahr
Was Sie erwartet
Unsere Rehabilitation bei Gefäßerkrankungen hat das Ziel, Ihre Beschwerden wirksam zu lindern und Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Gemeinsam arbeiten wir daran, die schmerzfreie Gehstrecke zu verlängern und die Funktion der betroffenen Extremitäten zu stärken. Gleichzeitig helfen wir, Schmerzen und Schwellungen zu reduzieren, die Wundheilung zu fördern und durch die Mitbehandlung bestehender Risikofaktoren die langfristige Prognose der Erkrankung zu verbessern.
Die Kombination aus medizinischer Betreuung, gezielter Bewegungstherapie und individuell abgestimmten Schulungen schafft dabei eine stabile Grundlage für Ihre Gesundheit.
In der Reha nach Gefäßerkrankungen erwartet Sie ein ganzheitliches Behandlungsprogramm, das auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Am Ende der Rehabilitation können Sie eine Verbesserung der Mobilität und der Gehstrecke, eine gute Wundheilung und Schmerzlinderung erwarten. Mit einer nachhaltigen Fortführung der gelernten Lebensstilanpassungen können Sie diese Erfolge zuhause weiter ausbauen. Am Ende der Rehabilitation können Sie eine Verbesserung der Mobilität und der Gehstrecke, eine gute Wundheilung und Schmerzlinderung erwarten. Mit einer nachhaltigen Fortführung der gelernten Lebensstilanpassungen können Sie diese Erfolge zuhause weiter ausbauen.
Die kardiologische Reha dauert in der Regel etwa drei Wochen, kann jedoch bei Bedarf und in Abstimmung mit Ihrem Kostenträger verlängert werden. Die kardiologische Reha ist der Beginn einer nachhaltige Lebensstilveränderung, die Sie zuhause fortführen, um Ihre Herz-Gesundheit langfristig zu erhalten.
Verstehen, erkennen, behandeln
Gefäßerkrankungen entstehen durch eine Vielzahl von Faktoren, die die Funktion der Blutgefäße beeinträchtigen können. Häufig liegt eine Schädigung der Gefäßwände zugrunde, die zu Durchblutungsstörungen führt. Diese Schädigung kann durch eine Arteriosklerose (Arterienverkalkung) verursacht werden, die durch Ablagerungen in den Gefäßen und dadurch bedingte Verengung die Durchblutung behindert. Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder chronische Venenschwäche tragen auch zur Entwicklung von Gefäßerkrankungen bei. In seltenen Fällen können Verletzungen, Entzündungen oder Bestrahlungen eine Rolle spielen. Die Entstehung von Gefäßerkrankungen wird durch folgende Risikofaktoren begünstigt:
Die Beschwerden bei Gefäßerkrankungen sind je nach Ort der Erkrankung und ihrer Ausprägung unterschiedlich. Häufig werden Gefäßerkrankungen auch zufällig entdeckt, bevor Symptome auftreten. Typische Beschwerden sind:
Transparent und nachvollziehbar
Im Jahr 2024 haben wir bei MEDIAN knapp 19.000 Patientinnen und Patienten in der kardiologischen Reha erfolgreich behandelt. Unsere Therapieansätze erzielen messbar nachhaltige Verbesserungen, wie die Ergebnisse unsere digitalen Zufriedenheitsbefragung verdeutlichen.
96 von 100
96 von 100 Qualitätspunkte bestätigen das ausgezeichnete Leistungsniveau der Kardiologie.
Quelle
93 %
93% unserer Patientinnen und Patienten sind mit der Pflege in der kardiologischen Reha zufrieden.
Quelle
84 %
84 % unserer Patientinnen und Patienten empfinden den persönlichen Behandlungserfolg als gut oder sehr gut.
Quelle
Die meisten Gefäßerkrankungen können nicht vollständig geheilt werden. Mit einer gezielten Behandlung und Rehabilitation können jedoch Symptome gelindert, Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt eine funktionellle Verbesserung erreicht und die Lebensqualität deutlich verbessert werden.
1. Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
Die pAVK betrifft vor allem die Arterien der Beine und seltener der Arme. Durch Verengungen oder Verschlüsse der Gefäße wird die Durchblutung eingeschränkt. Die Erkrankung zeigt sich zunächst in Schmerzen beim Gehen, im fortgeschrittenen Stadium auch in Ruheschmerzen und schlecht heilenden Wunden. Die pAVK ist häufig mit anderen Erkrankungen der Gefäße wie der koronaren Herzkrankheit (KHK) verbunden.
2. Koronare Herzkrankheit (KHK)
Die koronare Herzkrankheit entsteht durch Verengungen oder Verschlüsse der Herzkranzgefäße, die den Herzmuskel mit Blut versorgen. Dies kann zu Angina pectoris (Brustschmerzen) und im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt führen. Die KHK ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit und eng mit Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck und erhöhten Cholesterinwerten verbunden.
Die Behandlung im Akutkrankenhaus kann einerseits im Einbau einer Gefäßstütze (Gefäßprothese) oder in der Dehnung mittels Ballon (Katheterintervention) bestehen. Der komplette Ersatz des Gefäßes durch eine Prothese oder die Anlage eines Bypasses um die Engstellen herum kann im fortgeschrittenen Stadium sinnvoll sein. In aller Regel sind Patienten nach größeren Gefäßeingriffen noch nicht beschwerdefrei. Es bestehen noch Schmerzen im Bereich der Extremitäten, deutliche Schwellungszustände (Ödeme), offene Geschwüre mit zum Teil weiterbestehenden Infekten. In aller Regel ist die Gehstrecke eingeschränkt, das Gehen muss zum Teil neu erlernt werden oder ist nur für wenige Meter möglich. Immer wieder (besser vereinzelt) sind Patienten, insbesondere nach notwendigen Amputationen zunächst an den Rollstuhl gebunden.
MEDIAN verfügt über Kliniken, die sich auf die Rehabilitation von Gefäßerkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen spezialisiert haben. Finden Sie Ihre passende Rehaklinik für Gefäßerkrankungen in unserer Standortübersicht.