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Die Koronare Herzkrankheit (KHK) oder Herzkranzgefäßerkrankung ist eine Verkalkung der Gefäße, die den Herzmuskel mit Blut und damit auch mit Sauerstoff versorgen. Die Verkalkung von arteriellen Gefäßen wird auch als Arteriosklerose bezeichnet. Sie kann grundsätzlich an allen arteriellen Gefäßen des Körpers auftreten und somit auch alle Organe schädigen. Sind die Herzkranzgefäße (Koronargefäße) betroffen, spricht man von einer Koronaren Herzkrankheit.
Die Behandlung der Koronaren Herzkrankheit ist ein Schwerpunkt der kardiologischen Reha bei MEDIAN. Nahezu alle der Patientinnen und Patienten fühlen sich nach der Reha sicherer im Umgang mit Ihrer Erkrankung.
21 Kardiologische Kliniken
18981 Patient*innen pro Jahr
Was Sie erwartet
Mit unserem Behandlungskonzept bei MEDIAN verfolgen wir das Ziel, das Fortschreiten der Gefäßverkalkung aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen und somit die Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Herzinfarkt effektiv einzudämmen (kardiovaskuläre Sekundärprävention).
Die Behandlung der Koronaren Herzkrankheit fußt auf drei Säulen: der Lebensstilanpassung, der Erkennung und Behandlung von kardiovaskulären Risikofaktoren und dem ärztlichen Medikamentenmanagement.
Insbesondere das Erlernen eines gesunden Lebensstils, um die Risikofaktoren der Erkrankung zu kontrollieren und zu reduzieren, wird im Rahmen der Rehabilitation optimal gefördert. Im Ergebnis werden Sie eine deutlich spürbare Verbesserung Ihrer Lebensqualität erfahren.
Zum Start der Rehabilitation werden zunächst die Risikofaktoren detektiert und eine Steuerung zur Reduzierung dieser vorgenommen. Bei Rauchern ist die wichtigste Maßnahme, den Nikotinkonsum zu beenden. Dazu bieten wir psychologisch gestützte Raucherentwöhnungsprogramme an. Darüber hinaus werden Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin optimal eingestellt. Ergänzend setzten wir eine leitliniengerechte medikamentöse Therapie ein, wobei diese durch regelmäßige Kontrollen der Laborwerte, Ultraschallbefunde und Blutdruckwerte optimal angepasst wird. Während der Zeit der Rehabilitation profitieren Sie von einem ausgewogenen Therapieprogramm, das primär aus folgenden Bausteinen besteht:
Die kardiologische Reha dauert in der Regel etwa drei Wochen, kann jedoch bei Bedarf und in Abstimmung mit Ihrem Kostenträger verlängert werden. Die kardiologische Reha ist der Beginn einer nachhaltige Lebensstilveränderung, die Sie zuhause fortführen, um Ihre Herz-Gesundheit langfristig zu erhalten.
Verstehen, erkennen, behandeln
Ursächlich für die koronare Herzkrankheit sind Verengungen und Verkalkungen der Herzkrankgefäße. Diese können durch verschiedene Risikofaktoren begünstigt werden. Dazu zählen vor allem:
Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit, das steht groß auf jeder Zigarettenschachtel. Und es ist die Wahrheit, nur völliger Verzicht auf das Rauchen kann das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit verhindern. Sie sollten daher ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, um die Nikotinsucht dauerhaft zu überwinden.
Zu hoher Blutdruck wird häufig erst spät erkannt, der Blutdruck sollte in Ruhe unter 140/80 mmHg betragen. Am besten, Sie kontrollieren ihn selbst.
Der Blutzuckerspiegel sollte beim Diabetiker engmaschig kontrolliert werden und nicht über 140 mg/dl (7 mmol/l) steigen.
Das Verhältnis von gutem (HDL-) zu schlechtem (LDL-) Cholesterin ist ein wichtiger Anhalt für das persönliche Risiko. So sollte der Wert für das LDL-Cholesterin bei sonst gesunden Menschen unter 115 mg/dl, bei einem hohen Risiko unter 70 mg/dl und bei Patienten mit einer Koronaren Herzkrankheit unter 55 mg/dl betragen.
Auch eine erbliche Belastung kann zu einer KHK führen. Mit einer gesunden Lebensweise aus regelmäßiger Bewegung, gesunder Ernährung sowie einem zwingenden Rauchstopp können Patientinnen und Patienten all diese Risikofaktoren positiv beeinflussen und den Folgen der KHK vorbeugen.
Ist ein Gefäß vollständig verschlossen, wird ein Teil des Herzmuskels von der Sauerstoffversorgung abgeschnitten: Es kommt zu einem Herzinfarkt. Dieser ist immer ein medizinischer Notfall und führt oft zu typischen Veränderungen im EKG (ST-Hebungsinfarkt oder STEMI). Einige Herzinfarkte laufen aber auch ohne diese typischen Veränderungen ab und werden dann meistens über eine Blutabnahme entdeckt (Nicht-ST-Hebungsinfarkt oder NSTEMI).
Ist ein Gefäß vollständig verschlossen, wird ein Teil des Herzmuskels von der Sauerstoffversorgung abgeschnitten: Es kommt zu einem Herzinfarkt. Dieser ist immer ein medizinischer Notfall und führt oft zu typischen Veränderungen im EKG (ST-Hebungsinfarkt oder STEMI). Einige Herzinfarkte laufen aber auch ohne diese typischen Veränderungen ab und werden dann meistens über eine Blutabnahme entdeckt (Nicht-ST-Hebungsinfarkt oder NSTEMI).
Transparent und nachvollziehbar
Im Jahr 2024 haben wir bei MEDIAN knapp 19.000 Patientinnen und Patienten in der kardiologischen Reha erfolgreich behandelt. Unsere Therapieansätze erzielen messbar nachhaltige Verbesserungen, wie die Ergebnisse unsere digitalen Zufriedenheitsbefragung verdeutlichen.
96 von 100
96 von 100 Qualitätspunkte bestätigen das ausgezeichnete Leistungsniveau der Kardiologie.
Quelle
93 %
93% unserer Patientinnen und Patienten sind mit der Pflege in der kardiologischen Reha zufrieden.
Quelle
84 %
84 % unserer Patientinnen und Patienten empfinden den persönlichen Behandlungserfolg als gut oder sehr gut.
Quelle
Die Koronare Herzkrankheit ist nicht heilbar, aber ihre Symptome und Risiken können durch eine konsequente Behandlung und einen angepassten Lebensstil wirksam kontrolliert werden.
Die Lebenserwartung hängt von der Schwere der Erkrankung, der Behandlung und Ihrem Lebensstil ab. Mit einer optimalen Therapie und einem gesunden Lebensstil können viele Betroffene ein nahezu normales Leben führen.
Ernähren Sie sich herzgesund, bewegen Sie sich regelmäßig, vermeiden Sie Stress und verzichten Sie unbedingt auf das Rauchen.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine koronare Herzkrankheit als Behinderung anerkannt werden. Die Entscheidung hängt vom individuellen Gesundheitszustand und den Einschränkungen ab.
Die Dauer variiert je nach individueller Situation, beträgt aber in der Regel 3 Wochen.
Die Rehabilitationsbehandlung findet auch nach einer Katheterbehandlung oder Bypass-Operation Anwendung. Besonders wichtig ist es jetzt, das Vertrauen in die eigene Belastbarkeit wiederherzustellen und die Leistungsfähigkeit Schritt für Schritt an das gewohnte Niveau heranzuführen. Zudem können Betroffene in Vorträgen und Gesprächen mit Ärztinnen und Ärzten, Ernährungsexperten, Therapeutinnen und Therapeuten und Psychologen viel über die Erkrankung und ihre Entstehung erfahren. Dieses Wissen unterstützt die Verarbeitung der Erkrankung und hilft gemeinsam mit den behandelnden Ärzten, das weitere Fortschreiten der Gefäßverkalkung einzudämmen
Alle MEDIAN Kliniken mit kardiologischem Schwerpunkt sind personell und apparativ optimal für die Behandlung der Koronaren Herzkrankheit ausgestattet und profitieren von einer großen Erfahrung. Wir sehen es dabei als unsere wichtigste Aufgabe an, Sie auf Ihr Leben mit der Koronaren Herzerkrankung vorzubereiten und Sie gut gerüstet nach Hause zu entlassen.