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Wartezeiten prüfenDie Reha bei Essstörungen umfasst die medizinische und psychotherapeutische Behandlung von Erkrankungen wie Magersucht (Anorexie), Bulimie sowie der Binge-Eating-Störung. Diese Essstörungen können in unterschiedlicher Ausprägung auftreten, sowohl in reiner Form als auch als Mischformen.
Typisch ist eine deutlich gestörte Beziehung zum Essen sowie eine veränderte Wahrnehmung des eigenen Körpers und Gewichts. Die Erkrankungen können erhebliche körperliche, psychische und soziale Folgen haben und erfordern eine umfassende therapeutische Versorgung.
Frauen sind in Deutschland häufiger betroffen als Männer, jedoch werden Essstörungen auch bei männlichen Patientinnen und Patienten zunehmend diagnostiziert und behandelt.
In den MEDIAN Kliniken bieten wir im Rahmen der Reha bei Essstörungen eine individuell abgestimmte, multiprofessionelle Behandlung mit medizinischer, psychotherapeutischer und ernährungsbezogener Unterstützung an.
Was Sie in der Reha erwartet
Da Essstörungen wie Magersucht und Bulimie neben der psychischen Belastung auch sehr starke körperliche Beeinträchtigungen durch Fehl- und Mangelernährung hervorrufen, steht am Anfang einer Therapie der Aufbau einer ausgeglichenen Mahlzeitenstruktur, eine Gewichtszunahme oder -stabilisierung und eine möglichst umfangreiche Unterbindung der „Abnehmmaßnahmen“ wie Hungern, Erbrechen, Abführmittel etc.
Das gruppentherapiegestützte Konzept der MEDIAN Kliniken bietet neben vielfältigen Methoden, die helfen mit den Symptomen umzugehen, vor allem auch eine unterstützende, haltgebende therapeutische Gemeinschaft mit den anderen magersüchtigen und bulimischen Patienten. Wie in einer gut laufenden Selbsthilfegruppe treffen hier die Patienten auf ebenfalls betroffene „Experten“ der eigenen Erkrankung, die wichtige und motivierende Unterstützung bei den ersten schwierigen Therapietagen geben.
Parallel zur Gewichts- und Nahrungsstabilisierung wird an den individuellen Ursachen für das Entstehen der Magersucht und Bulimie gearbeitet. Ziel ist es dabei, ausgehend von der persönlichen Biografie, Schutzfaktoren zu entwickeln, die einen Therapieerfolg erwarten und vor allem auch nach der Entlassung aus der Klinik stabil bleiben lassen. Ein wichtiger Baustein bei der Therapie von Bulimie und Magersucht ist dabei die Körpertherapie, die zur Akzeptanz des veränderten, dann normalgewichtigen Aussehens führt.
Weitere anorexie- und bulimiebezogene Therapiebausteine gibt es in der Kochgruppe, der Ernährungsberatung und der Angehörigenarbeit. Zusätzliche Maßnahmen sind, auch zur Verbesserung des körperlichen Leistungsvermögens, die Ergo- und Kreativtherapie, die Sporttherapie (sofern kein Untergewicht vorliegt), die Musiktherapie und – bei beruflichen Problemen – die Soziotherapie.
Die Behandlungsdauer einer Essstörung richtet sich nach der individuellen Erkrankung und wird mit den einzelnen Patienten abgesprochen.
Bei langjähriger Chronifizierung, mangelnder häuslicher Unterstützung und gravierenden Begleiterkrankungen sollte die Therapie stationär durchgeführt werden. Die therapeutischen Möglichkeiten sind hier vielfältiger und intensiver und der Wechsel der Umgebung, erleichtert es, eingefahrene Lebensgewohnheiten aufzubrechen.
Der Ablauf Ihrer psychosomatischen Rehabilitation bei MEDIAN ist strukturiert und individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.
Verstehen, erkennen, behandeln
Essstörungen umfassen vor allem Anorexie (Magersucht), Bulimie und die Binge-Eating-Störung. Sie können einzeln oder in Mischformen auftreten und sind durch eine gestörte Beziehung zum Essen sowie zum eigenen Körper gekennzeichnet. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Schätzungen zufolge sind etwa 3 bis 5 % der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens von einer Essstörung betroffen (DGPPN, epidemiologische Studien).
Die Binge-Eating-Störung führt ähnlich der Bulimie zu unkontrollierten Essattacken, allerdings ohne das anschließende Erbrechen. Betroffene sind oft entsprechend dick bzw. fettleibig und ekeln sich vor sich selbst.
Die Binge-Eating-Störung führt ähnlich der Bulimie zu unkontrollierten Essattacken, allerdings ohne das anschließende Erbrechen. Betroffene sind oft entsprechend dick bzw. fettleibig und ekeln sich vor sich selbst.
Magersucht (Anorexie) und Bulimie können sowohl körperliche als auch psychosoziale Folgen haben. Eine frühzeitige Diagnose und eine spezialisierte psychotherapeutische Behandlung sind wichtig, um gesundheitliche Risiken zu reduzieren und den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen.
Transparent und nachvollziehbar
Im Jahr 2024 haben wir bei MEDIAN über 34.000 Patientinnen und Patienten in der psychosomatischen Reha erfolgreich behandelt. Unsere Therapieansätze erzielen messbar nachhaltige Verbesserungen, wie die Ergebnisse unsere digitalen Zufriedenheitsbefragung verdeutlichen.
96 von 100 Qualitätspunkten
2024 erfüllten unsere psychosomatischen Fachabteilungen die Reha-Vorgaben in hervorragender Weise.
Quelle
83 % Zufriedenheit
83% unserer Patientinnen und Patienten sind mit der Therapie in der psychosomatischen Rehabilitation bei MEDIAN zufrieden.
Quelle
75 % Spürbare Wirkung
75% unserer Patientinnen und Patienten berichteten über ein gesteigertes Wohlbefinden nach der Reha.
Quelle
Typische Anzeichen sind stark verändertes Essverhalten, ausgeprägte Angst vor Gewichtszunahme, Körperbildstörungen, heimliches Essen oder Essanfälle sowie körperliche Symptome wie Gewichtsveränderungen, Müdigkeit oder Kreislaufprobleme.
Zu den häufigsten Essstörungen zählen Magersucht (Anorexie), Bulimie (Ess-Brech-Sucht) und die Binge-Eating-Störung. Sie können auch in Mischformen auftreten.
Die Behandlung erfolgt in der Regel psychotherapeutisch und interdisziplinär, oft ergänzt durch Ernährungsberatung und medizinische Betreuung. In schweren Fällen kann eine stationäre oder rehabilitative Behandlung sinnvoll sein.
In einer Reha werden Essverhalten, Körperwahrnehmung und psychische Belastungen therapeutisch bearbeitet. Ziel ist es, ein stabiles Essverhalten aufzubauen und die zugrunde liegenden psychischen Faktoren zu behandeln.
Viele Betroffene können durch eine frühzeitige und konsequente Behandlung eine deutliche Verbesserung oder vollständige Remission erreichen. Der Verlauf ist individuell unterschiedlich.
Unbehandelt können Essstörungen schwerwiegende körperliche und psychische Folgen haben. Dazu zählen Herz-Kreislauf-Probleme, Mangelerscheinungen und starke seelische Belastungen.