Cryoballoon or Radiofrequency for Pulmonary Vein Isolation in Elder Patients: A Multicenter Study
Erscheinung: / International Journal of Cardiology
Die Qualität unserer Leistungen und das wissenschaftliche Engagement unserer zahlreichen Expertinnen und Experten spiegelt sich auch in der Vielzahl der Veröffentlichungen in unterschiedlichen Journals und Fachzeitschriften wieder. Verschaffen Sie sich einen Überblick und stöbern Sie in unserer Publikathek.
Nutzen Sie die Suche, um sich direkt Publikationen bestimmter Autoren oder Themen anzeigen zu lassen.
Erscheinung: / International Journal of Cardiology
Erscheinung: / herzmedizin
Einleitung / Problemstellung: 12 - jährige statistische Erfassungen dringlicher medizinischer Behandlungen während kardiologischer AHB in der Median Klinik Bad Lausick
Methodik: Eine Notfallstatistik (Notfälle = dringliche medizinische Behandlung) erfolgt in der MEDIAN Klinik Bad Lausick seit 12 Jahren als Fortsetzung der von der DGPR durchgeführten prospektiven Studie zur Erfassung von Notfallsituationen in der kardiologischen stationären bzw. ganztägig ambulanten Anschlussrehabilitation (herzmedizin 21 (2004) Nr. 1, 37 - 41)
Es wurden bzw. werden alle kardiologischen AHB-Patienten erfasst, welche eine dringliche medizinische Behandlung und teilweise eine intensivmedizinische Behandlung vom ärztlichen Dienst in Anspruch nehmen mussten bzw. müssen.
Ergebnisse: In 12 Jahren statistische Zunahme der "Komplikationen" bei AHB-Patienten von 12 % auf 19%. Unveränderte Häufung in erster Woche (über 50%), besonders am Anreisetag - 16%. Kontinuierliche Abnahme der Komplikationen im Abstand zum akutmedizinischen Ereignis bzw. weiteren Reha-Verlauf. Zunahme schwererer Komplikationen, häufigere Wachzimmer (WZ) -Therapie (72%) und Verlegung in ein Akut-Krankenhaus - 48%.
Alleinige Wachzimmer- Therapie (Monitoring/orale u. i.v. Medikation) in ¼ der Fälle - ohne erforderliche Verlegung in ein Krankenhaus.
Unverändert häufige Herzrhythmusstörungen (in ¼ der Fälle).
Zunahme kardiopulmonaler Dekompensationen von 12 auf 20%.
Zunehmende neurologische Komplikationen (zuletzt 11% der Fälle).
Häufigere postop. Wundinfektionen (8%), konstant seit 2014.
Weniger "reha-typische" Komplikationen wie Angina pectoris (nur 10%) oder belastungsabhängige hypertone Dysregulationen (nur 4%).
Diskussion / Schlussfolgerungen: In den letzten 12 Jahren kam es zu einer Zunahme dringlicher medizinischer Behandlungen während kardiologischer AHB. Aus unserer Sicht sind beispielsweise die Sollstellen für Pflegekräfte unzureichend. Reha-Kostenträger erwarten von den Fachgesellschaften Empfehlungen zu Strukturvorgaben zur Durchführung von AHB. Diese sollten von der DGPR aktualisiert werden. Dazu könnte neben regelhafter Erfassung von dringlichen medizinischen Notfällen in weiteren oder allen AHB-Kliniken beispielsweise die Fortsetzung der REDIA Studie empfehlenswert sein.
Schlüsselwörter: medizinische Notfall-Statistik, kardiologische AHB
Erscheinung: / Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz
Hintergrund:
Neben Akutkliniken sind auch Rehabilitationskliniken zunehmend von der Problematik der multiresistenten Erreger betroffen. Lange Verweildauern und hohe Behandlungsintensitäten stellen dabei besondere Herausforderungen an die Hygiene dar.
Material und Methoden:
Systematische Untersuchung eines Ausbruchs mit „Extended Spectrum Beta-Lactamasen“-Klebsiella-pneumoniae (ESBL-K. pneumoniae) in einer Neurorehabilitationsklinik. Gesicherter Fall: Patient mit einem ESBL-K.-pneumoniae-Nachweis im Ausbruchszeitraum und Zugehörigkeit zum Ausbruchsklon, wahrscheinlicher Fall: kein typisiertes Isolat, aber epidemiologischer Link zum Ausbruchsgeschehen. Insgesamt 53 ESBL-K.-pneumoniae-Isolate wurden mittels Next Generation Sequencing (NGS) typisiert. Umgebungsuntersuchungen wurden durchgeführt und ein systematisches Screening wurde implementiert. Neben einer Stärkung der Standardhygiene wurde eine Kohortierung von Patienten mit ESBL-K.-pneumoniae veranlasst.
Ergebnisse:
Insgesamt wurden 30 gesicherte und 6 wahrscheinliche Fälle dem Ausbruchsgeschehen zugeordnet (Cluster 1, ST15). In der Typisierung konnten 2 weitere Cluster identifiziert werden: Cluster 2 (ST405) bei 7 Patienten und Cluster 3 (ST414) bei 8 Patienten. Bei 2 Patienten entwickelte der Ausbruchsstamm ST15 weitere Antibiotikaresistenzen (Colistin bzw. Carbapenem). ESBL-K.-pneumoniae wurde in Umgebungsuntersuchungen nicht identifiziert. Der Ausbruch konnte nach strikter Kohortierung beendet werden.
Erscheinung: / Psychological Reports
Erscheinung: / Frontiers in Neurology
Erscheinung: / Thieme
Erscheinung: / Verhaltenstherapie
Erscheinung: / Freundeskreis-Journal
Erscheinung: / Weggefährte
Erscheinung: / Sucht aktuell