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Publikationen unserer 
Experten bei MEDIAN

Die Qualität unserer Leistungen und das wissenschaftliche Engagement unserer zahlreichen Experten spiegelt sich auch in der Vielzahl der Veröffentlichungen in unterschiedlichen Journals und Fachzeitschriften wieder. Verschaffen Sie sich einen Überblick und stöbern Sie in unserer Publikathek. 

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  • Weaning in early neurological-neurosurgical rehabilitation in Germany – results from a nationwide online survey

    Erscheinung: / Frontiers in Neurology

    In Deutschland stehen rund 1.100 Betten für die frühzeitige neurologisch-neurochirurgische Rehabilitation (ENNR) von Patienten mit schweren neurologischen Erkrankungen zur Verfügung, die von der Beatmung entwöhnt werden müssen. Bundesweite Strukturdaten zu ENNR-Entwöhnungszentren sowie detaillierte Patientendaten fehlen jedoch.  Im Juni 2022 wurde eine Online-Umfrage durchgeführt, bei der Strukturdaten von 24 Einrichtungen und 46 Stationen sowie klinische Daten von 182 beatmeten neurologischen Patienten erhoben wurden. Die Einrichtungen behandelten häufig ältere, medizinisch komplexe Patienten, die zuvor auf Akutintensivstationen anderer Krankenhäuser behandelt wurden. Diese Patienten wiesen typischerweise schwere neurologische Erkrankungen mit kardiopulmonalen Begleiterkrankungen auf. Um ihren Bedürfnissen gerecht zu werden, boten multidisziplinäre Teams Rehabilitation, Intensivmedizin und Palliative Care an.

     

    Copyright © 2025 Summ O, Frers H, Klausen A, Otto-Sobotka F, Pohl M, Röhrig R, Schmidt-Wilcke T, Schröder K, Timmer A, Weigel A, Platz T und Groß M. This is an open-access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution License (CC BY). The use, distribution or reproduction in other forums is permitted, provided the original author(s) and the copyright owner(s) are credited and that the original publication in this journal is cited, in accordance with accepted academic practice. No use, distribution or reproduction is permitted which does not comply with these terms.

    Autoren:
    • Summ O.
    • Frers H.
    • Klausen A.
    • Otto-Sobotka F.
    • Pohl M.
    • Röhrig R.
    • Schmidt-Wilcke T.
    • Schröder K.
    • Timmer A.
    • Weigel A.
    • Platz T.
    • Groß M.

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  • Characterization of individuals in home-based intensive care in Germany: Data from a cross-sectional study

    Erscheinung: / Frontiers in Neurology

     

    Die Studie beschreibt die Situation von Menschen in der außerklinischen Intensivpflege (HIC) in Deutschland anhand von Daten eines privaten Anbieters. Insgesamt wurden 851 Patient:innen erfasst, überwiegend ältere Personen, die meist in betreuten Wohngemeinschaften leben. Die häufigsten Ursachen für die Intensivpflege sind neurologische Erkrankungen sowie COPD. Ein Großteil der Betroffenen ist tracheotomiert, und etwa ein Viertel benötigt invasive Beatmung. Insgesamt zeigt die Studie, dass diese Patient:innen komplexe, interdisziplinäre Versorgung benötigen und dass insbesondere neurologische Rehabilitation stärker ausgebaut werden sollte.

     

    Autoren:
    • Groß M.
    • Faßbender G.
    • Hassl P.

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  • Management of tracheobronchial secretions in different health care facilities in German-speaking countries – results from an interdisciplinary online survey

    Erscheinung: / Heliyon

    Das Management von Tracheobronchialsekreten trägt zur Stabilität und zum Überleben der Patienten bei. Um Informationen über die Praxis des Sekretmanagements im deutschsprachigen Raum zu erheben, wurde eine Online-Umfrage an 1695 Mitglieder der DIGAB, der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation (DGNR), der Deutschen Gesellschaft für Atmungstherapie (DGA) und der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) versandt. Zweihundertachtundfünfzig Angehörige der Gesundheitsberufe nahmen an der Umfrage teil. Das Spektrum der diagnostischen und therapeutischen Methoden zur Behandlung von Tracheobronchialsekreten im täglichen oder routinemäßigen Gebrauch unterschied sich zwischen Krankenhäusern bzw. Rehabilitationseinrichtungen und dem ambulanten Bereich, zwischen Intensivstationen, Entwöhnungsstationen und Stationen mit Spezialisierung auf neurologische Frührehabilitatiion, zwischen ambulanter Intensivpflege zu Hause und in betreuten Wohneinrichtungen sowie zwischen Befragten, die ausschließlich Kinder, Kinder und Erwachsene oder ausschließlich Erwachsene behandelten. Es bedarf eines Konsenses über die Vorgehensweise beim Managment tracheobronchialer Sekrete sowie der Berücksichtigung des Themas in nationalen Behandlungsleitlinien.

     

    Copyright © Groß M, Hirschfeld S, Hornemann D, Pitter L, Schucher B, Vakalopoulou M, Dellweg D. This is an open-access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution License (CC BY). The use, distribution or reproduction in other forums is permitted, provided the original author(s) and the copyright owner(s) are credited and that the original publication is cited, in accordance with accepted academic practice. No use, distribution or reproduction is permitted which does not comply with these terms.

    Autoren:
    • Groß M.
    • Hirschfeld S.
    • Pitter L.
    • Schucher B.
    • Vakalopoulou M.
    • Dellweg D.

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  • Rehabilitation in a child with Chiari II malformation, lumbosacral meningomyelocele, achondroplasia and impaired respiratory regulation – a case report and literature review

    Erscheinung: / Journal of Pediatric Rehabilitation Medicine

    Dieser Fallbericht mit Literaturübersicht beschreibt die komplexe interdisziplinäre Rehabilitation eines dreijährigen Jungen mit Chiari-II-Malformation, lumbosakralem Meningomyelozele, Achondroplasie und respiratorischer Dysregulation. Nach mehreren neurochirurgischen Eingriffen – darunter Lumbosakralrekonstruktion, Shunt-Implantation und spinale Dekompression – entwickelte das Kind eine lebensbedrohliche respiratorische Insuffizienz mit zentraler Hypoventilation und apnoischen Episoden. Die Behandlung umfasste eine nichtinvasive Beatmung, mechanische Insufflation-Exsufflation, sowie ein individuell abgestimmtes Set an Hilfs- und Therapiegeräten. Ergänzend wurden Sprach-, Physio- und Ergotherapie regelmäßig durchgeführt. Ein Jahr nach Therapiebeginn zeigten sich deutliche Fortschritte, insbesondere in der Sprachentwicklung und respiratorischen Stabilität. Der Bericht betont die Bedeutung interdisziplinärer Teams, rehabilitativer Technologien, einer barrierefreien Umgebung und kontinuierlicher Betreuung durch geschulte Pflegepersonen für die erfolgreiche Teilhabe von Kindern mit komplexen neurologischen und respiratorischen Erkrankungen.

     

     

    Autoren:
    • Neißkenwirth R.
    • Mathys C.
    • Hitz M. P.
    • Linden T.
    • Groß M.

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  • The use of Botulinum Toxin Type A in patients in out-of-hospital intensive care in Germany—results from a multidisciplinary online survey

    Erscheinung: / Frontiers in Neurology

    Unter Schirmherrschaft der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung  und Intensivversorgung (DIGAB) e.V. fand eine Online-Befragung statt. Ca. 80% der Menschen in der AKI leiden an neurologischen Grunderkrankungen und haben damit ein erhöhtes Risiko, an Spastik, chronischer Sialorrhoe und Speichelaspiration zu leiden. Mittels Injektion von Botulinumtoxin A in die Muskulatur kann Spastik reduziert werden, mittels Injektion von von Botulinumtoxin A in die Speicheldrüsen werden chronische Sialorrhoe und Speichelaspiration reduziert. Die Ergebnisse zeigten, dass Patient*innen der AKI mit Spastik, chronischer Sialorrhoe und Speichelaspiration zu selten eine Therapie mit Botulinumtoxin A erhalten. Multidisziplinäre Schulung, eine angemessene Vergütung der Applikation, eine Klarstellung der Rolle des Neurologen in der AKI-Richtlinie und ein Berücksichtigen der Therapie mit Botulinumtoxin A in den AKI-spezifischen Leitlinien sind Lösungsansätze.

     

    Copyright © 2025 Ohla and Groß. This is an open-access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution License (CC BY). The use, distribution or reproduction in other forums is permitted, provided the original author(s) and the copyright owner(s) are credited and that the original publication in this journal is cited, in accordance with accepted academic practice. No use, distribution or reproduction is permitted which does not comply with these terms.

    Autoren:
    • Ohla V.
    • Groß M.

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  • Versorgung von Patient*innen der Außerklinischen Intensivpflege in ärztlich geleiteten Einrichtungen – eine Querschnitterhebung der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung

    Erscheinung: / Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie

    Hintergrund Patient*innen der Außerklinischen Intensivpflege (AKI) sind meist mit einer Trachealkanüle versorgt und häufig invasiv beatmet. Seltener sind sie nichtinvasiv beatmet. Ab 01. Januar 2025 muss bei ihnen halbjährlich das Beatmungsentwöhnungs- und Dekanülierungspotential erhoben werden. Liegt Potential vor, soll die Einweisung in eine spezialisierte Einrichtung erfolgen.

    Ziel: Ärztlich geleitete Einrichtungen, die das Dekanülierungs- und Beatmungsentwöhnungspotential erheben und dessen Umsetzung gewährleisten können, sollten charakterisiert werden.

    Methode Unter Schirmherrschaft der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB) e.V. und mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation fand eine Online-Querschnitterhebung statt.

    Ergebnisse Zertifizierungen nach DGAI, DGP, DGNR oder DGMP besaßen n=11 (61,1%) von 18 teilnehmenden Einrichtungen. Am häufigsten war der leitende Arzt Facharzt für Neurologie, gefolgt von Innere Medizin und Pneumologie, Anästhesiologie und Pädiatrie. Viele Berufsgruppen und Qualifikationen sowie diagnostischen und therapeutischen Methoden wurden vorgehalten. Insgesamt sahen n=10 (55,6%) regional keine ausreichenden Möglichkeiten zur stationären Aufnahme von Patient*innen der AKI zur Beatmungsentwöhnung oder Dekanülierung. Ca. ein Drittel der Einrichtungen bot Televisiten an.

    Diskussion Patient*innen der AKI benötigen aufgrund medizinischer Komplexität und eingeschränkter Teilhabe eine interdisziplinäre, intersektoral organisierte Versorgung. Zwar wurden Interdisziplinarität und eine Vielzahl diagnostischer und therapeutischer Methoden von den teilnehmenden Einrichtungen vorgehalten, jedoch waren ihre Strukturmerkmale uneinheitlich.

    Schlussfolgerung Für Zentren, die ein Dekanülierungs- und Beatmungsentwöhnungspotential erheben sowie bei Feststellung umsetzen, sollten Qualitätskriterien etabliert werden. Es besteht Forschungsbedarf bezüglich 1. der Präzisierung dieser Kriterien, 2. der Kapazitäten der Einrichtungen, die die Beatmungs- und Trachealkanülenentwöhnung durchführen, 3. der ambulanten Beatmungs- und Trachealkanülenentwöhnung und 4. der telemedizinischen Strukturen für Patient*innen der AKI.

    Autoren:
    • Hornemann D.
    • Schucher B.
    • Bayarassou H.
    • Jaschke C.
    • Fabritius G.
    • Platz T.
    • Schmidt-Wilcke T.
    • Pohl M.
    • Groß M.

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  • Pneumologische Rehabilitation im Antragsheilverfahren bei Long COVID – Eine vergleichende explorative Längsschnittstudie mit Long-COVID- und Asthma-/COPD-Rehabilitand:innen

    Erscheinung: / Die Rehabilitation

    Diese multizentrische prospektive Längsschnittstudie untersuchte Wirksamkeit und Bedarf der pneumologischen Rehabilitation bei Patient:innen mit Long COVID im Vergleich zu Rehabilitand:innen mit Asthma bronchiale oder COPD. Insgesamt wurden 305 Patient:innen (172 Long COVID, 133 Vergleichsgruppe) zu Beginn und Ende der Rehabilitation sowie sechs und zwölf Monate danach befragt. Die Long-COVID-Gruppe wies zu Beginn der Rehabilitation deutlich stärkere gesundheitliche Beeinträchtigungen auf, zeigte aber im Verlauf signifikante Verbesserungen in nahezu allen Outcomes (p < 0,01). Nach zwölf Monaten waren 89 % der Teilnehmenden wieder erwerbstätig. Dennoch bestanden bei Long-COVID-Patient:innen auch ein Jahr nach der Maßnahme weiterhin Symptome, insbesondere Fatigue und neurokognitive Einschränkungen. Die Ergebnisse belegen, dass pneumologische Rehabilitation bei Long COVID sowohl gesundheitlich als auch beruflich wirksam ist, zugleich aber spezifisch angepasste Therapiekonzepte für diese Patient:innengruppe erforderlich sind.

     

    Autoren:
    • Rutsch M.
    • Schüller P. O.
    • Buhr-Schinner H.
    • Gross T.
    • Deck R.

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  • Clinical Neurorespiratory Medicine

    Erscheinung: / Cambridge University Press

    Dieses umfassende Fachbuch widmet sich den neurogenen Störungen der Atmung, des Hustens und des Schluckens, wie sie bei Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems sowie der Muskulatur auftreten. Es vermittelt die neuroanatomischen und neurophysiologischen Grundlagen der respiratorischen Steuerung und erläutert die diagnostischen und therapeutischen Strategien bei respiratorischen Funktionsstörungen infolge neurologischer Erkrankungen. Das Werk bietet praxisorientierte Empfehlungen für die Behandlung in neurologischen, internistischen, intensiv- und palliativmedizinischen sowie rehabilitativen Settings. Durch die Verbindung von Grundlagenwissen und klinischer Anwendung stellt das Buch ein unverzichtbares Nachschlagewerk für Fachärzt:innen und Therapeut:innen in Neurologie, Pneumologie, Anästhesiologie, Intensivmedizin und Pädiatrie dar.

     

     

    Autoren:
    • Groß M.
    • Wijdicks E. F. M.
    • Damian M. S.
    • Summ O.

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  • Versorgung von Patient:innen der Außerklinischen Intensivpflege in ärztlich geleiteten Einrichtungen – eine Querschnitterhebung der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB)

    Erscheinung: / Fortschritte der Neurologie - Psychiatrie

    Diese deutschlandweite Querschnittserhebung beschreibt erstmals die Struktur, Ausstattung und Arbeitsweise ärztlich geleiteter Einrichtungen, die das Beatmungsentwöhnungs- und Dekanülierungspotenzial von Patient:innen in der außerklinischen Intensivpflege (AKI) erheben und umsetzen. Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB) und mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation (ANNR) beteiligten sich 18 spezialisierte Einrichtungen. Mehr als 60 % der Zentren waren zertifiziert (DGAI, DGP, DGNR, DGMP). Häufigster leitender Facharzt war Neurologie, gefolgt von Innerer Medizin, Pneumologie, Anästhesiologie und Pädiatrie. Über die Hälfte der Einrichtungen berichtete über regionale Engpässe bei stationären Aufnahmemöglichkeiten für Patient:innen mit Dekanülierungs- oder Weaningbedarf. Ein Drittel bot Televisiten an. Die Ergebnisse verdeutlichen den hohen Bedarf an interdisziplinären, intersektoral organisierten Versorgungsstrukturen und die Notwendigkeit der Entwicklung verbindlicher Qualitätskriterien für Zentren, die das Weaning- und Dekanülierungspotenzial erheben und umsetzen.

     

    Autoren:
    • Hornemann D.
    • Schucher B.
    • Bayarassou H.
    • Jaschke C.
    • Fabritius G.
    • Platz T.
    • Schmidt-Wilcke T.
    • Pohl M.
    • Groß M.

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  • Rehabilitation of Mechanically Ventilated and Tracheostomized Patients

    Erscheinung: / Frontiers in Rehabilitation Sciences – Research Topic

    Diese internationale Sonderausgabe widmet sich der Rehabilitation von Patient:innen mit Tracheostomie oder langzeitiger Beatmungspflicht und beleuchtet die Herausforderungen entlang des gesamten Behandlungskontinuums – von der Intensivstation über spezialisierte Weaning- und Frührehabilitationszentren bis hin zur außerklinischen Intensivpflege.
    Ziel ist es, Wissen zu bündeln und innovative Ansätze zu fördern, die Funktionalität verbessern, Behinderung reduzieren, Teilhabe stärken und Lebensqualität sichern.

     

    Autoren:
    • Schmidt-Wilcke T.
    • Krause V.
    • Groß M.
    • Hirschfeld S.

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