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Publikationen unserer 
Experten bei MEDIAN

Die Qualität unserer Leistungen und das wissenschaftliche Engagement unserer zahlreichen Experten spiegelt sich auch in der Vielzahl der Veröffentlichungen in unterschiedlichen Journals und Fachzeitschriften wieder. Verschaffen Sie sich einen Überblick und stöbern Sie in unserer Publikathek. 

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  • Comment on “Intermittent Hypoxic–Hyperoxic Training During Inpatient Rehabilitation Improves Exercise Capacity and Functional Outcome in Patients with Long COVID” – The Authors’ Reply

    Erscheinung: / Journal of Cachexia, Sarcopenia and Muscle

    In dieser Autorenantwort reagieren Doehner und Schüller auf eine Leserzuschrift, die methodische Aspekte ihrer Pilotstudie zum intermittierenden hypoxisch–hyperoxischen Training (IHHT) bei Patient:innen mit Long COVID diskutierte. Die Autoren stellen klar, dass alle Teilnehmenden nach einheitlichen Einschlusskriterien rekrutiert und nach einem prospektiven Studienprotokoll behandelt wurden.
    Die beobachteten Verbesserungen der funktionellen Kapazität, Symptomlast und Lebensqualität im IHHT-Arm seien durch die standardisierte Durchführung, das einheitliche Rehabilitationsumfeld und die statistische Adjustierung von Basisunterschieden abgesichert. Die Autor:innen betonen, dass IHHT sicher, gut verträglich und im Rahmen interdisziplinärer Rehabilitationsprogramme praktikabel ist. Gleichzeitig wird hervorgehoben, dass es sich um eine Pilotstudie handelt, deren Ergebnisse in randomisierten, kontrollierten Studien bestätigt werden müssen. Eine Übertragung der Ergebnisse auf Patient:innen mit ME/CFS sei aufgrund unterschiedlicher Pathophysiologien derzeit nicht möglich.

     

    Autoren:
    • Doehner W.
    • Schüller P. O.

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  • Post- bzw. Long-COVID und Geschlechtsaspekte

    Erscheinung: / DIVI Jahrbuch 2023/2024

    Der Beitrag untersucht geschlechtsspezifische Unterschiede bei Long-COVID. Frauen zeigen häufiger psychische, neurologische und rheumatologische Symptome, während Männer tendenziell mehr Atemwegs- und kognitive Beschwerden entwickeln. Die Autor:innen beleuchten immunologische, hormonelle, genetische und psychosoziale Faktoren, die diese Unterschiede erklären können. Zudem werden geschlechtsspezifische Therapieansätze diskutiert, die eine personalisierte Rehabilitation fördern sollen.

     

    Autoren:
    • Schüller P. O.
    • Golenia L.

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  • Kardiologische Rehabilitation – Wissen kompakt erklärt

    Erscheinung: / Deutsche Herzstiftung e. V.

    Das Sonderheft der Deutschen Herzstiftung vermittelt in verständlicher Form alle zentralen Aspekte der kardiologischen Rehabilitation, von der Antragstellung über die Therapie bis zur Nachsorge. Expert:innen aus Medizin, Reha und Prävention erläutern praxisnah, wie Bewegung, Ernährung, psychosoziale Unterstützung und moderne Nachsorgekonzepte zur Wiederherstellung der Herzgesundheit beitragen. Der Beitrag von Dr. med. Per Otto Schüller beschreibt die Bedeutung einer strukturierten Rehabilitation nach Herzoperationen und hebt den Nutzen interdisziplinärer Behandlungsansätze hervor, die körperliche Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und soziale Teilhabe fördern.

     

    Autoren:
    • Schlitt A.
    • Schwaab B.
    • Schüller P. O.
    • Guha M.
    • Köllner V.
  • Pulmonary Rehabilitation in Follow-up and Inpatient Rehabilitation for Long COVID: Twelve Months of Follow-up

    Erscheinung: / uropean Journal of Physical and Rehabilitation Medicine

    Diese multizentrische, prospektive Beobachtungsstudie untersuchte den Verlauf von Patient:innen mit Long COVID über zwölf Monate nach Abschluss einer pneumologischen Rehabilitation in vier deutschen Rehabilitationskliniken. Es wurden zwei Gruppen verglichen: Patient:innen nach schwerem Krankheitsverlauf mit stationärer Nachsorge (Follow-up Rehabilitation, FuR) und Patient:innen mit mildem Verlauf, die eine reguläre stationäre Rehabilitation (Inpatient Rehabilitation, IR) erhielten. Während und nach der Rehabilitation verbesserten sich COVID-19-Symptome, körperliche Leistungsfähigkeit, Fatigue, psychische Belastung und Lebensqualität signifikant. Ein Jahr nach Abschluss der Rehabilitation waren die Verbesserungen weitgehend stabil, wenngleich bei FuR-Patient:innen eine Zunahme neurokognitiver Symptome beobachtet wurde. Über 80 % der erwerbstätigen Rehabilitand:innen kehrten innerhalb eines Jahres an ihren Arbeitsplatz zurück. Die Ergebnisse unterstreichen die langfristige Wirksamkeit der pneumologischen Rehabilitation bei Long COVID und verdeutlichen die Notwendigkeit einer differenzierten, bedarfsgerechten Nachsorge.

     

    Autoren:
    • Rutsch M.
    • Buhr-Schinner H.
    • Schüller P. O.
    • Deck R.

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  • Intermittent Hypoxic–Hyperoxic Training During Inpatient Rehabilitation Improves Exercise Capacity and Functional Outcome in Patients with Long COVID – Results of a Controlled Clinical Pilot Trial

    Erscheinung: / Journal of Cachexia, Sarcopenia and Muscle

    Diese kontrollierte klinische Pilotstudie untersuchte den Nutzen des intermittierenden hypoxisch–hyperoxischen Trainings (IHHT) als ergänzende respiratorische Therapie bei Patient:innen mit Long COVID während der stationären Rehabilitation. 145 Patient:innen (74 % weiblich, mittleres Alter 53 ± 12 Jahre) erhielten entweder ein Standard-Rehabilitationsprogramm oder zusätzlich dreimal wöchentlich IHHT-Sitzungen mit kontrollierten Hypoxie- (10–12 % O₂) und Hyperoxiephasen (30–35 % O₂). Nach Abschluss der Reha zeigte die IHHT-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant bessere Ergebnisse in der 6-Minuten-Gehstrecke (+91,7 m vs. +32,6 m; p < 0,001) sowie in der Treppensteigleistung und weiteren funktionellen Parametern. Auch Fatigue, Dyspnoe und Lebensqualität (PGA, EQ-5D, MEDIAN Corona Recovery Score) verbesserten sich signifikant stärker in der IHHT-Gruppe. Die Therapie erwies sich als sicher, gut verträglich und ohne relevante Nebenwirkungen.
    Die Ergebnisse belegen, dass IHHT eine effektive, innovative und praktikable Ergänzung zur stationären Long-COVID-Rehabilitation darstellt.

     

    Autoren:
    • Doehner W.
    • Fischer A.
    • Alimi B.
    • Muhar J.
    • Springer J.
    • Altmann C.
    • Schüller P. O.

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  • Pneumologische Rehabilitation im Antragsheilverfahren bei Long COVID – Eine vergleichende explorative Längsschnittstudie mit Long-COVID- und Asthma-/COPD-Rehabilitand:innen

    Erscheinung: / Die Rehabilitation

    Diese multizentrische prospektive Längsschnittstudie untersuchte Wirksamkeit und Bedarf der pneumologischen Rehabilitation bei Patient:innen mit Long COVID im Vergleich zu Rehabilitand:innen mit Asthma bronchiale oder COPD. Insgesamt wurden 305 Patient:innen (172 Long COVID, 133 Vergleichsgruppe) zu Beginn und Ende der Rehabilitation sowie sechs und zwölf Monate danach befragt. Die Long-COVID-Gruppe wies zu Beginn der Rehabilitation deutlich stärkere gesundheitliche Beeinträchtigungen auf, zeigte aber im Verlauf signifikante Verbesserungen in nahezu allen Outcomes (p < 0,01). Nach zwölf Monaten waren 89 % der Teilnehmenden wieder erwerbstätig. Dennoch bestanden bei Long-COVID-Patient:innen auch ein Jahr nach der Maßnahme weiterhin Symptome, insbesondere Fatigue und neurokognitive Einschränkungen. Die Ergebnisse belegen, dass pneumologische Rehabilitation bei Long COVID sowohl gesundheitlich als auch beruflich wirksam ist, zugleich aber spezifisch angepasste Therapiekonzepte für diese Patient:innengruppe erforderlich sind.

     

    Autoren:
    • Rutsch M.
    • Schüller P. O.
    • Buhr-Schinner H.
    • Gross T.
    • Deck R.

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  • Pneumologische Rehabilitation bei Long Covid – Gesundheitliche Veränderungen am Ende der stationären Rehabilitationsmaßnahme

    Erscheinung: / Thieme

    Hintergrund: Ein Teil der Covid-19-Erkrankten kann über die akute Krankheitsphase hinaus von persistierenden Symptomen und langfristigen Krankheitsfolgen (Long Covid) betroffen sein, die wiederum Teilhabeieinschränkungen zur Folge haben können. Deshalb richtet sich der Blick verstärkt auf die medizinische Rehabilitation, die mit Long Covid vor Herausforderungen gestellt wird. Methodik: Es wird eine prospektive, exploratorische Beobachtungsstudie durchgeführt. Die schriftliche Befragung von Long-Covid-Rehabilitand*innen findet am Anfang und Ende der pneumologischen Rehabilitation statt. Ziel der Studie ist die Beschreibung der Reha-Inhalte und -Ziele, der subjektiven Belastungen, der sozialen und beruflichen Teilhabe sowie der gesundheitsbezogenen Veränderungen. Erhoben wurden u. a. krankheitsspezifische Symptome, Lebensqualität, Teilhabe, psychische Beeinträchtigungen, Fatigue sowie Leistungsfähigkeit. Ergebnisse: Es nahmen N=221 Long-Covid-Rehabilitand*innen im Rahmen ihres Heilverfahrens an der schriftlichen Befragung teil. Die Fragebogenerhebung zeigt am Ende der Rehabilitation bei fast allen Outcomeparametern signifikante Verbesserungen mit großem Effekt (p<0.01; ES zwischen 0.76 (Ängstlichkeit) und 1.30 (Fatigue)). Sämtliche Corona-Symptome, wie Luftnot bei Belastung, Abgeschlagenheit oder Kraftlosigkeit, verbessern sich signifikant zum Ende der Reha mit ebenfalls zum Teil großem Effekt. Am häufigsten nennen die Rehabilitand*innen als Reha-Ziel die Verbesserung ihrer Gesundheit (92%), Erhöhung ihrer Leistungsfähigkeit (92%) und Verbesserung der Atemmuskelkraft (78%). Diese Ziele werden von 60 bis 70% erreicht, deutlich weniger Rehabilitand*innen erreichen die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit (32%) oder eine bessere Konzentrationsfähigkeit (17%). Die Atemphysiotherapie, das Ausdauertraining und die Medizinische Trainingstherapie werden als am hilfreichsten beschrieben. Am Ende der Rehabilitation bewerten 76% ihren Reha-Erfolg anhand einer Einzelfrage als gut bis ausgezeichnet. Schlussfolgerungen: Die ersten Daten der Studie zeigen, dass Long-Covid-Patient*innen erheblichen Belastungen ausgesetzt sind. Durch die medizinische Rehabilitation erleben die Betroffenen medizinische und soziale Unterstützung und erreichen signifikante Verbesserungen in allen erfassten gesundheitsbezogenen Zielgrößen.

    Autoren:
    • Schüller Per Otto

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  • Pulmonary Recovery Directly After COVID-19 and in Long COVID

    Erscheinung: / Respiratory Physiology & Neurobiology

    Diese klinische Studie untersuchte pulmonale Einschränkungen, Funktionsstörungen und Erholungsverläufe bei Patient:innen, die entweder unmittelbar nach einer COVID-19-Erkrankung oder erst Monate später mit Long-COVID-Symptomen in eine spezialisierte Rehabilitation aufgenommen wurden. Die Diagnostik umfasste Echokardiographie, kardiopulmonale Belastungstests und Pleura-Sonographie. In beiden Gruppen zeigten sich vergleichbare Einschränkungen, insbesondere Zwerchfellfunktionsstörungen und dysfunktionale Atmungsmuster, die in der Rehabilitation gezielt therapiert wurden. Das multimodale Programm – bestehend aus Atemphysiotherapie, Ausdauer- und Krafttraining, psychologischer Begleitung und edukativen Elementen – führte zu deutlichen Verbesserungen der pulmonalen Funktion und der Belastbarkeit. Die meisten Patient:innen konnten in das Berufsleben zurückkehren oder planten dies. Die Studie zeigt, dass spezialisierte pneumologische Rehabilitation sowohl unmittelbar nach COVID-19 als auch bei Long COVID eine wirksame therapeutische Option darstellt.

     

    Autoren:
    • Altmann C. H.
    • Zvonova E.
    • Richter L.
    • Schüller P. O.

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  • Post-COVID und die Lunge

    Erscheinung: / Respiratory Physiology & Neurobiology

    Most people recover completely after an acute infection with the novel corona virus SARS-CoV2. But some people continue to experience symptoms after their recovery. This phenomenon is called post-acute or long-COVID (from week 4 after the infection up to week 12) and persistent post-COVID (symptoms for effects that persist 12 or more weeks after onset). The exact processes that cause long COVID remain unknown. Most of those patients suffer from long-term symptoms of lung damage, including breathlessness, coughing, fatigue and limited ability to exercise. Today, 18 months after the first infections in Europe we have access to the first practical guidelines for the long-/post-COVID syndrome. Further on first prospective studies analysing the incidence of post-COVID are now available. In this review we will discuss some questions about treatment and follow up of patients suffering from pulmonary sequelae after their COVID-19 infection, based on the actual literature.

    Autoren:
    • Schüller Per Otto

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  • Rehabilitationsziel: Wiedereingliederung ins Erwerbsleben - Ein stationäres Programm zur indikationsgeleiteten beruflichen und sozialen Reintegration von Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen und psychosomatischen Erkrankungen

    Erscheinung: / Artikel in Fachzeitschrift

    Autoren:
    • Schüller W.