Comment on “Intermittent Hypoxic–Hyperoxic Training During Inpatient Rehabilitation Improves Exercise Capacity and Functional Outcome in Patients with Long COVID” – The Authors’ Reply
Erscheinung: / Journal of Cachexia, Sarcopenia and Muscle
In dieser Autorenantwort reagieren Doehner und Schüller auf eine Leserzuschrift, die methodische Aspekte ihrer Pilotstudie zum intermittierenden hypoxisch–hyperoxischen Training (IHHT) bei Patient:innen mit Long COVID diskutierte. Die Autoren stellen klar, dass alle Teilnehmenden nach einheitlichen Einschlusskriterien rekrutiert und nach einem prospektiven Studienprotokoll behandelt wurden.
Die beobachteten Verbesserungen der funktionellen Kapazität, Symptomlast und Lebensqualität im IHHT-Arm seien durch die standardisierte Durchführung, das einheitliche Rehabilitationsumfeld und die statistische Adjustierung von Basisunterschieden abgesichert. Die Autor:innen betonen, dass IHHT sicher, gut verträglich und im Rahmen interdisziplinärer Rehabilitationsprogramme praktikabel ist. Gleichzeitig wird hervorgehoben, dass es sich um eine Pilotstudie handelt, deren Ergebnisse in randomisierten, kontrollierten Studien bestätigt werden müssen. Eine Übertragung der Ergebnisse auf Patient:innen mit ME/CFS sei aufgrund unterschiedlicher Pathophysiologien derzeit nicht möglich.