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Das Leben leben

Lösungswege bei Mobbing

Reha bei Mobbing im MEDIAN AGZ Düsseldorf

Mobbing ist keine Krankheit, Mobbing kann allerdings der Auslöser für ernsthafte Erkrankungen und psychosomatische Störungen sein. Mit speziellen Therapieangeboten helfen wir Betroffenen, im Rahmen der ambulanten psychosomatischen Reha in unserer Klinik in Düsseldorf Wege der Bewältigung zu finden.

Mobbing beinhaltet, dass jemand am Arbeitsplatz von Kollegen, Vorgesetzten oder Untergebenen schikaniert, belästigt, drangsaliert, beleidigt, ausgegrenzt oder beispielsweise mit kränkenden Arbeitsaufgaben bedacht wird. In der Öffentlichkeit werden die Betroffenen heute vielfach auch als „Mobbingopfer“ bezeichnet. 

Um Mobbing handelt es sich, wenn ein solches Verhalten häufig und wiederholt auftritt und sich über einen längeren Zeitraum erstreckt.

Rund drei Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland sind von Mobbing am Arbeitsplatz betroffen. Doch auch für Kinder und Jugendliche ist Mobbing in der Schule bereits Realität. Die Dunkelziffer ist hoch, da sich Betroffene nur in letzter Konsequenz an die Öffentlichkeit wenden. Immer mehr Arbeitgeber und Schulen erkennen, welche gravierenden und finanziellen Folgen Mobbing mit sich bringen kann und arbeiten daran, Mobbing durch gezielte Aufklärung im Vorfeld zu verhindern.

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Therapieansatz bei Mobbing

Als Betroffener von Ausgrenzungserfahrungen bieten wir Ihnen im MEDIAN AGZ Düsseldorf im Rahmen der ambulanten Reha eine unterstützende und auf Ihre Situation zugeschnittene Therapie an, um Ihnen beim Umgang mit und der Bewältigung von Mobbing zur Seite zu stehen.

Im Fokus der Therapie in der psychosomatischen Abteilung unserer Rehaklinik in Düsseldorf stehen die Stabilisierung und die Wiederherstellung der beruflichen und sozialen Leistungsfähigkeit der Betroffenen. Außerdem ist Ziel der Reha, die körperlichen und seelischen Beschwerden zu verringern oder ganz zu beseitigen.

Die Therapie im MEDIAN AGZ Düsseldorf setzt sich aus vier verschiedenen Phasen zusammen:

  1. Distanz schaffen

  2. Die Zusammenhänge der Mobbingsituation verstehen lernen, „hinter die Kulissen schauen“

  3. Entscheidungen zur beruflichen Zukunft treffen

  4. Handlungsorientierte Bewältigungsschritte einüben

Im Einzelnen kann dabei wichtig sein:

  • Das Erkennen der Eigen- und Fremdanteile von Mobbingopfer und Mobber am Konflikt
  • Die Erarbeitung neuer Konfliktlösestrategien
  • Die Erweiterung der sozialen Kompetenz
  • Das Erlernen einer besseren Stressbewältigung
  • Die Steigerung der Lebensfreude und Lebensqualität im Alltag
  • Die Wiederherstellung des Vertrauens in das eigene Können
  • Der Abbau von Schuld- und Schamgefühlen
  • Die Erstellung eines persönlichen Behandlungsplanes, um Auswege aus der Rolle des Mobbingopfers zu finden

Ursachen für Mobbing

Steigender Leistungsdruck und veränderte gesellschaftliche Verhältnisse begünstigen Mobbing. Mobbingopfer geraten vielfach aufgrund äußerer und sozialer Auffälligkeiten in den Fokus. Weitere Faktoren sind mit dem jeweiligen Schauplatz und den dort bestehenden Strukturen verbunden.

Mobbing am Arbeitsplatz

Experten unterscheiden hier zwischen „Bossing“ seitens des Vorgesetzten und „Staffing“, dem Mobbing gleichgestellter Mitarbeiter. Eine Vielzahl von Faktoren kann dafür verantwortlich sein:

  • Schlechtes Betriebsklima
  • Drohender Arbeitsplatzverlust
  • Arbeitsüberlastung
  • Existenzängste
  • Unter- oder Überforderung am Arbeitsplatz
  • Probleme bei der Konfliktbewältigung
  • Verständigungsprobleme
  • Fehlende oder schlechte Stressverarbeitung
  • Erhöhte Kränkbarkeit


Mobbing in der Schule

  • Erhöhter schulischer Druck
  • Fehlende Fürsorge
  • Fehlende Familienstrukturen
  • Erhöhte Gewaltbereitschaft
  • Fehlender Respekt im Umgang mit anderen
  • Fehlendes Freizeitangebot 

Folgen für Mobbingopfer

Neben Kränkung und reduzierter Leistungsfähigkeit leiden Mobbingopfer zumeist unter ausgeprägten körperlichen und seelischen Beschwerden wie:

  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Nervosität
  • Tinnitus
  • Erhöhter Alkoholkonsum
  • Albträume

  • Depressionen
  • Erschöpfungszustände
  • Angstreaktionen
  • Suizidalität (Selbstmordgefährdung)

  • Magen-Darm-Störungen
  • Kopfschmerzen
  • Selbstwertkrisen
  • Erhöhte Medikamenteneinnahme

Opfer von „Mobbing am Arbeitsplatz“ zeigen darüber hinaus:

  • „Dienst nach Vorschrift“
  • „Innere Kündigung“

  • Misstrauen
  • Stark reduzierte Leistungsfähigkeit

  • Ohnmachtsgefühle

Opfer von „Mobbing in der Schule“ reagieren mit:  

  • Ablehnendem Schulverhalten

  • Massiven Trennungsängsten, da sie ihre beschützende familiäre Umgebung nicht verlassen möchten

So erkennt man Mobbing

Mobbingopfer werden von einem Einzelnen oder einer Gruppe nachhaltig über einen längeren Zeitraum hinweg geärgert, gemieden oder schikaniert. Häufig bedeutet das:

  • Mobbingopfer erhalten nicht die Möglichkeit sich mitzuteilen, sie werden ständig unterbrochen.
  • Sie werden bewusst gemieden.
  • Betroffene erhalten sinnlose Aufgaben oder Tätigkeiten, die ihre Kompetenzen weit überschreiten.
  • Das Mobbingopfer wird belächelt.
  • Die Privatsphäre der Betroffenen wird lächerlich gemacht.
  • Es kursieren Gerüchte über das Mobbingopfer.
  • Mobbingopfer werden isoliert, man enthält ihnen wichtige Informationen vor oder gibt ihnen falsche Auskünfte.
  • Sie werden verbal bedroht oder gedemütigt.
  • Selten leiden Mobbingopfer auch unter Androhung und Ausübung körperlicher Gewalt.


Dauerhafte Ausgrenzungen oder Übergriffe dieser Art führen bei vielen Mobbingopfern zu körperlichen, psychischen und sozialen Beeinträchtigungen. Viele Mobbingopfer sind über einen längeren Zeitraum hinweg krank.

MEDIAN AGZ Düsseldorf – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.