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Das Leben leben

Zurück ins Leben: Professionelle Hilfe bei Glücksspielsucht

Rehabilitation Glücksspielsüchtiger in der MEDIAN Klinik Wigbertshöhe

Die MEDIAN Klinik Wigbertshöhe behandelt seit mehr als 20 Jahren pathologische Glücksspieler in einem Spezialkonzept. Jährlich werden mehr als 250 Menschen mit einer Glücksspielsucht in die Klinik aufgenommen. Wir haben Spezialangebote für Glücksspieler unterschiedlichen Alters, für die verschiedenen Formen des Glücksspiels (bsp. Automatenspieler, Sportwetter, Casinospieler) und für Menschen mit Begleiterkrankungen wie zusätzliche stoffgebundene Sucht (Alkohol-, Cannabis-, Medikamentenabhängigkeit, Substitution) und psychische Erkrankungen (Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, eingestellten Psychosen).

Unsere Patientinnen und Patienten sind durch ihre Glücksspielsucht in schwere soziale und psychische Krisen geraten, die zu psychosomatischen Erkrankungen und häufig auch zu Dissozialität und Suizidalitäten geführt haben. 

Die Berufstätigkeit ist dadurch bedroht oder eine Integration ins Arbeitsleben bereits verloren, Versuche zur Reintegration gescheitert. Das süchtige Spielverhalten steht im Vordergrund des Engagements und der Interessen. 

Das Ziel der Behandlung ist wie bei den stoffgebundenen Abhängigkeiten abstinenzorientiert. Neben der Wiederherstellung von Abstinenzfähigkeit sind die Hintergründe für das Suchtverhalten und damit die Erarbeitung von dauerhafter Abstinenzfähigkeit und Reintegration in ein stabiles Beziehungssystem und eine Berufstätigkeit Therapiefocus. Bei der psychischen Stabilisierung spielen neben der Psychotherapie die Fachtherapien eine wichtige Rolle. Sozialarbeit, Schuldenregulierung und die Einübung des Umgangs mit Geld nimmt bei diesen Patientinnen und Patienten einen breiten Raum ein. 

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Gemeinsam das Problem angehen

Unser Behandlungskonzept

Für die Behandlung von Glücksspielsucht ist ein ganzheitliches Therapiekonzept notwendig. Eine abstinente Atmosphäre sowie die Aufklärung über den Suchtcharakter der Erkrankung sind dabei entscheidend, um Motivation zur Abstinenz zu fördern. Ziel ist es, die Abstinenzfähigkeit zu entwickeln – durch die Auseinandersetzung mit den Ursachen des Suchtverhaltens, die Verbesserung von Selbstkontrolle, Beziehungs- und Konfliktfähigkeit, Selbstfürsorge sowie durch die soziale und berufliche Wiedereingliederung. Ein wichtiger Bestandteil ist das Erlernen eines verantwortungsvollen Umgangs mit Geld, da dieses häufig ein Schlüsselreiz der Sucht ist.

Ziel der Therapie: Nicht mehr spielen müssen

In der Therapie geht es nicht darum, dass Betroffene „nicht mehr spielen dürfen“, sondern darum, dass sie nicht mehr spielen müssen. Sie lernen, für sich zu sorgen und Unterstützung anzunehmen. Der Austausch mit abstinenten Glücksspielerinnen und Glücksspielern hilft, eigene Probleme besser zu verstehen und positive Bewältigungsstrategien zu entwickeln. So entsteht die Möglichkeit, sich mit einem stabilen, suchtfreien Lebensstil zu identifizieren.

Unsere Therapieangebote

Wir bieten individuell angepasste Therapieformen, die auf die unterschiedlichen Lebenssituationen unserer Patientinnen und Patienten abgestimmt sind. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine ganzheitliche Begleitung, die sowohl psychische als auch soziale Aspekte berücksichtigt.

Gruppentherapie und individuelle Betreuung

Die Patientinnen und Patienten werden entweder in speziellen Spielergruppen oder – bei entsprechender Indikation – in Therapiegruppen mit anderen Suchterkrankten aufgenommen. In psychotherapeutischen Einzel- und Gruppengesprächen werden die psychodynamischen Hintergründe der Erkrankung aufgearbeitet.

Der regelmäßige Besuch externer Selbsthilfegruppen in der Klinik unterstützt den Aufbau einer stabilen Abstinenz und fördert die Fähigkeit, auch nach der Entlassung Verantwortung für die eigene Genesung zu übernehmen.

Arbeitstherapie und berufliche Reintegration

In der Ergotherapie, insbesondere in der Arbeitstherapie, werden Durchhaltevermögen, Zuverlässigkeit und Konfliktfähigkeit trainiert. Ziel ist es, die berufliche Leistungsfähigkeit wiederherzustellen und Patientinnen und Patienten auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorzubereiten. Über ein Bewerbungstraining und in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt wird eine passende berufliche Perspektive entwickelt oder die Rückkehr in eine Beschäftigung vorbereitet.

Freizeitgestaltung und soziale Kompetenzen

Im Freizeittraining und in der kreativen Gestaltung entdecken Patientinnen und Patienten neue Fähigkeiten und lernen, Freude an gemeinschaftlichem Handeln zu erleben. Dadurch verbessert sich die Beziehungsfähigkeit außerhalb der Spielsituation, und es entsteht neues Selbstbewusstsein und Selbstakzeptanz im realen sozialen Umfeld.

Vernetzung

Die Fachklinik Wigbertshöhe arbeitet eng mit Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen zusammen, die auf Glücksspielsucht spezialisiert sind. Durch gemeinsame Veranstaltungen und Erfahrungsaustausch wird die Vernetzung und Weiterentwicklung der therapeutischen Konzepte kontinuierlich gefördert.

Umgang mit Geld und Schuldnerberatung

Ein zentraler Bestandteil der Behandlung ist das Training im Umgang mit Geld. Mithilfe eines individuell erarbeiteten Haushaltsplans und klaren Geldmanagements lernen die Patientinnen und Patienten, ihre Finanzen zu strukturieren. Über den Sozialdienst und die regelmäßig stattfindende Schuldnerberatung werden finanzielle Schwierigkeiten geklärt, Schuldentilgungspläne erstellt und Kontakte zu Beratungsstellen am Wohnort vermittelt.

Nachsorge und soziale Wiedereingliederung

Von besonderer Bedeutung ist die Weiterbetreuung nach der stationären Rehabilitation. Diese kann ambulant durch Beratungsstellen, Psychotherapeutinnen oder Psychotherapeuten erfolgen, die Erfahrung mit dem Krankheitsbild haben. Für manche Patientinnen und Patienten ist im Anschluss eine Verlegung in eine Adaptionsmaßnahme oder eine Einrichtung des Betreuten Wohnens sinnvoll, um zusätzliche Unterstützung bei der sozialen und beruflichen Reintegration zu erhalten.

Glücksspielabstinenz als Behandlungsvoraussetzung

Nur ein bisschen Glücksspielen geht nicht – es geht um Abstinenz. Das ist innerhalb des suchttherapeutischen Ansatzes wie in der Behandlung von stoffgebundenen Abhängigkeiten die Grundlage für eine dauerhafte Bewältigung der Suchtproblematik. Auch wenn es sich dabei nicht um das alleinige Kriterium und eigentliche Ziel der Behandlung handelt, bildet es auch für die fortgeschrittene Form des pathologischen Glücksspielens den notwendigen Rahmen, eine zufriedene Lebensbewältigung zu gewährleisten. Die klinische Erfahrung hat gezeigt, dass das Abstinenzprinzip auch für pathologische Glücksspieler gültig ist, auch wenn es sich bei Glücksspielangeboten nicht um Suchtmittel im engeren Sinne (so genannte psychotrope Substanzen, die durch eine direkte Einwirkung auf das zentrale Nervensystem psychische Befindlichkeitsänderungen auslösen) handelt.

Während der Behandlung wird die Funktionalität (= die Rolle des Glücksspielens für die eigene Persönlichkeit) des ausgeübten Glücksspielverhaltens analysiert. Die angestrebte dauerhafte Glücksspielabstinenz bezieht sich auf alle Formen des Wettens, d.h. alle Spiele, die einen Geldeinsatz erfordern.

Die Glücksspielsucht Therapie: Wege aus dem Teufelskreis

In der Glücksspielsucht Therapie wird die Rolle des Spiels für die Persönlichkeit analysiert. Wie bei allen Suchterkrankungen beruht auch eine Glücksspielsucht Therapie auf dem Abstinenzprinzip, dem völligen Verzicht auf Glücksspielen. Weitere Ziele der Glücksspielsucht Therapie:

  • verstehen, was Auslöser für die Spielsucht war.
  • entdecken, welche spannungsreichen Alternativen das Leben bietet.
  • lernen, mit unangenehmen Gefühlszuständen und Konflikten umzugehen.

Bei der Glücksspielsucht Therapie geht es auch darum, durch Geld- und Schuldenmanagement den Umgang mit Geld zu verbessern und die Entschuldung einzuleiten. Außerdem unterstützt die Glücksspielsucht Therapie bei alltäglichen, rechtlichen und beruflichen Problemen.

Erkennen, verstehen und behandeln

Glückspielabhängigkeit verstehen: Kennzeichen, Ursachen, Folgen

Es klingt verlockend: mit wenig Einsatz viel Gewinn, alle Sorgen sind vergessen. Eine Verlockung, die zur Spielsucht führen kann, wenn man trotz Verlusten weiter aufs Gewinnen hofft und immer mehr riskiert: Ein Teufelskreis, der im Pathologischen Glücksspielen mündet und mit einer Glücksspielsucht Therapie behandelt werden kann.

Hintergrund der behandlungsbedürftigen Abhängigkeit vom Gücksspiel ist bei den meisten PatientInnen, die wir in der MEDIAN Fachklinik Wigbertshöhe behandeln, eine Persönlichkeitsstörung vom narzisstischen Typ. PatientInnen, bei denen das Glücksspiel nicht den Charakter einer Suchterkrankung hat, sind psychosomatisch erkrankten Menschen gleichzusetzen und daher in einer psychosomatischen Klinik zu behandeln. Menschen, die im Verlauf einer manischen Phase einer Psychose zum Glücksspiel greifen, sollten in eine psychiatrische Klinik aufgenommen werden. Bei dem Glücksspiel handelt es sich um eine Suchterkrankung, wenn folgende für eine Sucht typische Kriterien gegeben sind:

1. Craving

Unsere Spieler empfinden einen imperativen Drang zum pathologischen Glücksspiel. Die Gedanken kreisen um das Glücksspiel, Interessen anderer Art gehen verloren. Wenn kein Geld mehr vorhanden ist, greifen Glücksspieler oft zu eigentlich persönlichkeitsfremden Maßnahmen, belügen und betrügen Angehörige und Freunde bis hin zu kriminellen Handlungen.

  • 1. Craving

    Unsere Spieler empfinden einen imperativen Drang zum pathologischen Glücksspiel. Die Gedanken kreisen um das Glücksspiel, Interessen anderer Art gehen verloren. Wenn kein Geld mehr vorhanden ist, greifen Glücksspieler oft zu eigentlich persönlichkeitsfremden Maßnahmen, belügen und betrügen Angehörige und Freunde bis hin zu kriminellen Handlungen.

Verlauf der Glücksspielsucht

Während am Beginn der Spielerkarriere das Glücksspiel der Erleichterung und der Entlastung dient, verändert sich im Laufe der Erkrankung mit entstehender Abhängigkeit dessen Wirkung und Bedeutung. Wie bei stoffgebundenen Suchterkrankungen entsteht ein „Suchtautomatismus” mit einem unwiderstehlichen Zwang zu spielen. Die Gedanken kreisen um das Glücksspiel, die Spielhäufigkeit und die Höhe des Einsatzes und die Verluste steigen. 

Das Automaten- oder Casinospiel wird zum wichtigsten und schließlich einzigen Lebensinhalt. In einer submanischen Euphorie organisieren die PatientInnen Geld, um spielen zu können. Dabei gehen die Frustrations- und Spannungstoleranz, die Konflikt- und Beziehungsfähigkeit verloren, primitive Abwehrmechanismen wie Verleugnung, Projektion und Spaltung treten in den Vordergrund.

Kennzeichen einer Spielsucht

Spielsucht zeichnet sich aus durch ein andauerndes und wiederkehrendes fehlangepasstes Glücksspielverhalten, das mindestens fünf der folgenden zehn Kennzeichen für Spielsucht aufweist und eine Glücksspielsucht Therapie ratsam macht:

  • starkes Eingenommensein vom Glücksspiel
  • Einsatz-Erhöhung, um gewünschte Erregungen zu erreichen
  • wiederholte Versuche, das Spiel einzuschränken / aufzugeben
  • Unruhe / Gereiztheit beim Versuch, das Glücksspielen einzuschränken / aufzugeben
  • Glücksspiel als Hilfsmittel, um Problemen / unangenehmen Gefühlen auszuweichen
  • Versuch, durch wiederholtes Glücksspielen Geldverluste auszugleichen
  • Lügen, um die Spielsucht zu vertuschen
  • Kriminelle Handlungen, um die Spielsucht zu finanzieren
  • Gefährdung/ Verlust partnerschaftlicher Beziehungen/ beruflicher Perspektiven aufgrund der Spielsucht
  • Tendenz, sich auf andere zu verlassen, um die finanzielle Sackgasse der Spielsucht zu überwinden

Ursachen einer Spielsucht

An Spielsucht erkranken Betroffene jeden Alters, aller Bevölkerungsschichten. Oft verbindet sie ein geringes Selbstwertgefühl oder auch eine sogenannte Broken-Home-Situation, die mit Missbrauchserfahrungen im Kindesalter einhergehen kann. Weitere Merkmale, die mit einer Glücksspielsucht Therapie aufgearbeitet werden, sind:

  • Beziehungs-Störungen zum häufig abwesenden Vater, der entweder als autoritär oder schwach empfunden wurde
  • Störungen der Gefühlsregulation / Beziehungsbildung
  • Angst vor Versagen / sozialer Ablehnung

Bei wachsenden Alltagsproblemen steigert das Glücksspielen das Selbstwertgefühl und dient der Gefühlsregulation: Hier werden positive Empfindungen erlebt, negative können ersatzweise ausgelebt oder vermieden werden. Oft glauben Glücksspieler, das Spiel beeinflussen zu können. All dem lässt sich mit einer Glücksspielsucht Therapie begegnen.

Folgen einer Spielsucht

Glücksspielsüchtige vernachlässigen häufig jede Form der Selbstfürsorge. Sie achten weder auf ausreichend Schlaf noch auf eine ausgewogene Ernährung, körperliche Erkrankungen werden nicht ernst genommen, sodass somatische Beschwerden entstehen und sich chronifizieren können. Durch eine abnehmende Konflikt- und Spannungstoleranz werden zwischenmenschliche Auseinandersetzungen schnell als unerträglich erlebt und führen zusätzlich zu psychosomatischen Störungen. Da Durchhaltevermögen und Konzentrationsfähigkeit nachlassen, entstehen Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, die von Betroffenen oft als „Mobbing“ wahrgenommen werden. Selbst leichtere Befindlichkeitsstörungen überfordern schließlich die Kompensationsmöglichkeiten der Patientinnen und Patienten und führen häufig zu Arbeitsunfähigkeit.

  • Glücksspielsüchtige vernachlässigen häufig jede Form der Selbstfürsorge. Sie achten weder auf ausreichend Schlaf noch auf eine ausgewogene Ernährung, körperliche Erkrankungen werden nicht ernst genommen, sodass somatische Beschwerden entstehen und sich chronifizieren können. Durch eine abnehmende Konflikt- und Spannungstoleranz werden zwischenmenschliche Auseinandersetzungen schnell als unerträglich erlebt und führen zusätzlich zu psychosomatischen Störungen. Da Durchhaltevermögen und Konzentrationsfähigkeit nachlassen, entstehen Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, die von Betroffenen oft als „Mobbing“ wahrgenommen werden. Selbst leichtere Befindlichkeitsstörungen überfordern schließlich die Kompensationsmöglichkeiten der Patientinnen und Patienten und führen häufig zu Arbeitsunfähigkeit.

Entwicklungshintergrund einer Glücksspielabhängigkeit

Pathologische Glücksspielerinnen und Glücksspieler haben oft ein geringes Selbstwertgefühl, das tief in ihrer Biografie verwurzelt ist. Häufig findet sich die sogenannte „Broken-home-Situation“, bei der frühkindliche Schädigungen und Missbrauchserfahrungen zu einer krisenhaften Entwicklung in der Jugend führen. Besonders bedeutsam ist dabei oft eine gestörte Beziehung zum Vater, der aufgrund eigener Suchterkrankungen oder Abwesenheit entweder als autoritär oder als schwach erlebt wurde.

Gestörte Gefühlsregulation und Ersatzhandlung Glücksspiel

Die für pathologische Glücksspieler typische Störung der Gefühlsregulation steht in engem Zusammenhang mit dieser Selbstwertproblematik. Gefühle wie Versagen, Trauer oder Wut werden unterdrückt, und das Glücksspiel dient als spannungsabbauende Ersatzhandlung. Der dabei entstehende Erregungszustand verhindert, dass diese negativen Emotionen bewusst erlebt werden müssen.

Schwierigkeiten in der Beziehungsbildung

Auch die Störung der Beziehungsfähigkeit lässt sich aus der Selbstwertproblematik ableiten. Aus früh erlebter emotionaler Vernachlässigung entsteht eine Angst vor persönlichem Versagen und sozialer Ablehnung. Um diese zu vermeiden, werden reale Konflikte gemieden. Stattdessen entwickeln Betroffene leistungsorientierte und auf eigene Bedürfnisse fokussierte Beziehungsmuster, die Nähe ausschließen und das Risiko emotionaler Zurückweisung reduzieren.

Bedürfnisstruktur und Anfälligkeit für Glücksspiel

Die Anfälligkeit für die Entwicklung einer Glücksspielproblematik ergibt sich aus einer spezifischen Bedürfnisstruktur: dem Wunsch, das Selbstwertgefühl zu steigern, unangenehme Gefühle zu vermeiden und maximale Bestätigung aus Beziehungen zu ziehen. Hier greift die Wechselwirkung zwischen innerer Bedürfnislage und äußerem Glücksspielangebot. Das Spielen ermöglicht Handlungen, die das Selbstwertgefühl kurzfristig erhöhen, Emotionen regulieren und kontrollierte, distanzierte Beziehungen schaffen – ohne das Risiko emotionaler Nähe.

Kontrollillusion und verzerrte Wahrnehmung

Ein weiterer zentraler Faktor ist die Verzerrung von Informationen über Gewinn- und Verlustchancen beim Glücksspiel. Viele Betroffene entwickeln sogenannte Kontrollillusionen – die Überzeugung, den Ausgang des Spiels beeinflussen zu können. Gewinne werden den eigenen Fähigkeiten zugeschrieben, Verluste hingegen äußeren Umständen. So kann ein Automatenspieler zwar rational wissen, dass der Zufallsgenerator feste Verlustquoten vorgibt, gleichzeitig aber glauben, durch spezielle Techniken ein bestimmtes Gerät „im Griff“ zu haben.

Wer Sie behandelt

Unser erfahrenes Team begleitet Sie während Ihrer gesamten Rehabilitation

MEDIAN Klinik Wigbertshöhe – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.