Einzel- und Gruppentherapie
zur Medikamentenproblematik als auch anderen Problembereichen
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Zum KarriereportalSchätzungen zufolge sind rund 1,9 Mio. Menschen in Deutschland von Medikamentenmissbrauch bzw. einer Medikamentenabhängigkeit (Tablettensucht) betroffen. Auslöser für einen Medikamentenmissbrauch sind meist schmerzhafte Krankheiten oder schwere seelische Belastungen. Denn besonders bei Schmerz-, Schlaf- oder Beruhigungsmitteln ist der Weg von der regelmäßigen Einnahme bis zur Tablettensucht nicht weit. Das gilt auch für Antidepressiva, Neuroleptika oder Medikamente zur Gewichtsreduktion. Hier erfahren Sie mehr über Symptome, Folgen und Therapiemöglichkeiten.
Die Entwöhnung wird in der Regel stationär in der Fachklinik durchgeführt. Dabei werden Sie als Patientin oder Patient für die Dauer von 2 bis 4 Monaten bei uns behandelt, zum Teil in einer speziellen Therapiegruppe für Medikamentenabhängige („Medikamentengruppe“).
Schwerpunkt der Behandlung ist die Gruppentherapie, ergänzt durch Einzelgespräche, indikative Gruppen sowie Sport-, Bewegungs- und Ergotherapie. Begleitende psychische Erkrankungen wie Angst, Depression, Schlafstörungen oder chronische Schmerzen werden therapeutisch und bei Bedarf medikamentös mitbehandelt.
Grundlage jeder Entwöhnungsbehandlung ist Akzeptanz der Suchterkrankungen und der freiwillige Entschluss, sein Leben suchtmittelfrei führen zu wollen.
Wichtig: Aufgrund der Schwere und der Dauer zu erwartender Entzugssymptome müssen Patienten mit vorliegender Schlaf-, Beruhigungsmittel- und/oder Schmerzmittelabhängigkeit (Benzodiazepin- und/oder Opioidabhängigkeit) vor Antritt einer Entwöhnungsbehandlung in einer geeigneten Klinik eine qualifizierte stationäre Entgiftung (zu Lasten der Krankenkasse) in einem Akutkrankenhaus absolviert haben.
In der Therapie wird das Wissen um die Erkrankung, deren Ursachen und die Möglichkeiten eines suchtmittelfreien Lebens vermittelt. Wichtig ist dabei das Verhalten in Familie, Partnerschaft, Beruf und Arbeit, Freizeit und anderen Lebensbedingungen, sowie des Vermeidens eines Rückfalls.
Die Diagnose der Medikamentenabhängigkeit ist wegen unterschiedlicher Konsummuster und Abhängigkeitsverläufe schwierig. Ein Teil der Abhängigkeiten bewegt sich im Rahmen der ärztlichen Verordnung (Niedrigdosisabhängigkeit) und wird erst beim Absetzen des Medikaments deutlich. Die den ursächlichen Krankheitssymptomen ähnelnden Absetzphänomene werden nicht als Entzugszeichen gewertet, sondern als Bestätigung des Krankseins und der Notwendigkeit weiterer Medikamenteneinnahme. Darüber hinaus sind von Medikamentenabhängigkeit Betroffene vergleichsweise unauffällig und sozial integriert.
Schätzungsweise ein Drittel dieser Medikamente wird langfristig nur zur Vermeidung von Entzugserscheinungen verordnet und eingenommen.
Man spricht von Medikamentenmissbrauch, wenn Arzneimittel ohne erkennbare Beschwerden zur Beeinflussung des eigenen Wohlbefindens eingesetzt werden. Typische Hinweise auf eine Medikamentenabhängigkeit sind:
Aufgrund der deutlich erhöhten Unfall- und Sturzgefahr ist Medikamentenmissbrauch mit akuten Risiken verbunden. Vor allem zieht eine Tablettensucht jedoch schwere körperliche und seelische Folgen nach sich.
Mögliche körperliche Folgen von Medikamentenabhängigkeit:
Mögliche seelische Folgen von Medikamentenabhängigkeit:
Reaktionen, Depressionen und Ängste sind ebenfalls typische Folgen einer Medikamentenabhängigkeit.
Auch wenn sich die Folgen des Medikamentenmissbrauchs zum Teil ähneln – Tablettensucht ist nicht gleich Tablettensucht. Verbreitete Formen der Medikamentenabhängigkeit sind:
Schmerzmittelsucht ist eine häufige Form des Medikamentenmissbrauchs. In Deutschland sind etwa 1,9 Millionen Menschen medikamentenabhängig, rund 500.000 speziell von Schmerzmitteln. Viele Betroffene nutzen peripher wirksame Präparate wie Aspirin oder Paracetamol; besonders coffeinhaltige Kombinationsmittel können Dauerkopfschmerzen verursachen und zu weiterem Konsum führen. Auch opioidhaltige Schmerzmittel wie Morphin, Tramadol oder Tilidin können bereits bei bestimmungsgemäßer Einnahme abhängig machen.
Eine Schmerzmittelabhängigkeit kann schwerwiegende Folgen haben: Dauerkopfschmerzen, Organschäden und sogar dialysepflichtige Nierenschäden. Opioide wirken oft euphorisierend, während ihre Nachwirkung depressive Verstimmungen auslösen kann. Bei Überdosierung besteht zudem das Risiko einer lebensbedrohlichen Atemlähmung.
Schmerzmittelsucht ist eine häufige Form des Medikamentenmissbrauchs. In Deutschland sind etwa 1,9 Millionen Menschen medikamentenabhängig, rund 500.000 speziell von Schmerzmitteln. Viele Betroffene nutzen peripher wirksame Präparate wie Aspirin oder Paracetamol; besonders coffeinhaltige Kombinationsmittel können Dauerkopfschmerzen verursachen und zu weiterem Konsum führen. Auch opioidhaltige Schmerzmittel wie Morphin, Tramadol oder Tilidin können bereits bei bestimmungsgemäßer Einnahme abhängig machen.
Eine Schmerzmittelabhängigkeit kann schwerwiegende Folgen haben: Dauerkopfschmerzen, Organschäden und sogar dialysepflichtige Nierenschäden. Opioide wirken oft euphorisierend, während ihre Nachwirkung depressive Verstimmungen auslösen kann. Bei Überdosierung besteht zudem das Risiko einer lebensbedrohlichen Atemlähmung.
Montag bis Freitag
08:00 bis 16:00 Uhr
MEDIAN Klinik Wigbertshöhe
Am Hainberg 10-12
36251 Bad Hersfeld