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Orthopädische Rehabilitation in der MEDIAN Fontana-Klinik Bad Liebenwerda

Der Mensch im Mittelpunkt

Die Orthopädie in der MEDIAN Fontana-Klinik bietet Ihnen eine qualitativ hochwertige medizinische Behandlung mit einer modernen Diagnostik und Therapie. Dafür steht das Haus seit Jahren mit seinem guten Namen und dafür steht der starke Verbund der Klinikgruppe.

Unser Behandlungsspektrum

Erkrankungen der Bewegungsorgane

Die chronisch-degenerativen Erkrankungen bzw. die chronischen Funktionsstörungen der Wirbelsäule stehen im Rahmen der orthopädischen Heilverfahren mit ca. 70 % im Vordergrund, gefolgt von degenerativen Erkrankungen der großen Gelenke mit ca. 25 %. Häufigste Ursache dieser Funktionsstörungen ist eine jahrzehntelange Fehlbelastung sowohl im beruflichen Leben als auch im Alltagsverhalten. Folge dieser Fehlbelastung ist eine Störung des muskulären Gleichgewichtes mit daraus resultierenden Überlastungssituationen und einsetzendem vorzeitigen Verschleiß der Gelenke und Weichteile.

Ziel eines stationären Heilverfahrens muss deshalb die Wiederherstellung bzw. die Anbahnung für die zukünftige Verbesserung dieses Gleichgewichtes sein, um auf lange Sicht eine Fehlbelastung und damit eine vorzeitige Alterung zu verhindern bzw. aufzuhalten.

Gleichzeitig müssen im Rahmen der ganzheitlichen Betreuung des Rehabilitanden die Auswirkungen dieser Funktionsstörungen auf den Gesamtorganismus ebenso beachtet und behandelt werden wie die daraus resultierenden Auswirkungen und Einschränkungen im sozialen und beruflichen Leben.

Die Anschlussheilbehandlung erfolgt in der Regel der Fälle als stationäre Nachbehandlung nach schwerwiegenden operativen Eingriffen am Stütz- und Bewegungsapparat. Ziel der Behandlung ist die Verbesserung bzw. Wiederherstellung der funktionellen Belastbarkeit der betreffenden Körperregionen. Weiterhin steht die Wiederherstellung der körperlichen, sozialen und häuslichen Selbstständigkeit an erster Stelle.

Im Rahmen orthopädischer Anschlussheilverfahren steht die Nachbehandlung nach Gelenkersatzoperationen (Hüft-Total-Endoprothese, Knie-Total-Endoprothese) zahlenmäßig mit ca. 70 % aller Patienten im Vordergrund, gefolgt von posttraumatischen Zuständen der unteren Extremitäten und Operationen an der Wirbelsäule.

Für Patienten, die noch im Berufsleben stehen, wurden innerhalb der Klinikgruppe Therapiestandards nach Implantation einer Hüft- oder Knie-Total-Endoprothese unter Berücksichtigung der von der Rentenversicherung vorgegebenen Therapieleitlinien entwickelt. Ziel ist eine qualitativ hochwertige medizinische Behandlung zur Wiederherstellung der funktionellen Belastbarkeit der operierten Körperregion und damit verbunden der beruflichen Leistungsfähigkeit.

Den Patienten fördern und fordern

Bei der Therapie setzt das Orthopädie-Team auf ganzheitliche, integrative Behandlungskonzepte. Die Klinik-Mitarbeiter sehen sich als Helfer und Begleiter. So sollen bei den Patienten vorhandene, gesund machende Ressourcen gestärkt und ihnen ein Stück Lebensqualität zurückgegeben werden. Die Konzepte werden nach einem Baukastensystem aus einer ganzen Reihe unterschiedlicher Therapieansätze individuell zusammengefügt. Darüber hinaus machen die Teams die Patienten mit orthopädischen Hilfsmitteln vertraut und vermitteln mit einem umfangreichen Übungs- und Schulungsprogramm Kenntnisse und Fertigkeiten für eine gesunde Lebensführung.

Das Behandlungskonzept muss für jeden Patienten individuell entsprechend seiner funktionellen Einschränkungen, seiner physischen und psychischen Belastbarkeit und den zu erreichenden Zielen erstellt werden.

Aufgrund der medizinischen Besonderheiten des älteren Patienten mit Mehrfacherkrankungen ist eine enge Zusammenarbeit aller am Rehabilitationsprozess beteiligten Berufsgruppen notwendig.

Besondere Kompetenz für ältere Menschen

Spezialisiert hat sich die Abteilung Orthopädie der MEDIAN Fontana-Klinik auf die Behandlung älterer Patienten (über 75 Jahre) und auf Patienten mit chronischen Schmerzen.

Nicht selten sind es chronische Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates oder Operations- und Unfallfolgen, die einen bis dahin selbstversorgungsfähigen älteren Menschen in einen Zustand der Immobilität und drohender Pflegebedürftigkeit versetzen.

Für diese Patienten bietet die MEDIAN Fontana-Klinik auf einer separaten Station das spezielle Leistungsangebot „altersgerechte orthopädische Rehabilitation“.

Ältere Menschen sind häufig von mehreren Erkrankungen (Multimorbidität) und funktionellen Einschränkungen gleichzeitig betroffen. Hinzu kommt eine veränderte, eingeschränkte Reservekapazität des älteren Organismus. Nicht nur akute und chronische Erkrankungen oder Traumata beeinträchtigen die Gesundheit und gefährden die Selbstständigkeit älterer Menschen, sondern auch soziale Krisensituationen oder seelische Belastungen.

Im Rahmen der altersgerechten Rehabilitation werden dabei in erster Linie Patienten im hohen Lebensalter (ab 75 Jahren) nach akuten Krankheitsbildern im Anschlussheilverfahren betreut. Nach erfolgter Primärbehandlung im Akutkrankenhaus schließt sich die Weiterbehandlung in der Rehabilitationseinrichtung möglichst lückenlos und wohnortnah an. Der Leitgedanke „Rehabilitation vor Pflege“ bestimmt hierbei das Behandlungskonzept.

In der "altersgerechten orthopädischen Rehabilitation" arbeitet, zusätzlich zu unserem Pflegedienst, ein professionelles, interdisziplinäres Team aus Ärzten, Therapeuten und Sozialarbeitern gemeinsam an folgender Zielsetzung.

  • Selbstständigkeit wiederherstellen,

  • Selbstversorgung der Patienten zu Haus mit und ohne Hilfe erhalten,

  • Funktionsdefizite verringern,

  • Pflegebedürftigkeit vermindern oder ganz zu vermeiden,

  • Lebensqualität verbessern,

  • Alltagskompetenz wiederherstellen und stärken.

Mit unserer Spezialabteilung „altersgerechte Rehabilitation orthopädischer Patienten“ füllen wir eine Versorgungsnische zwischen Rehabilitation und Geriatrie.

Unter folgenden Voraussetzungen kann die Aufnahme erfolgen:

  • die Rehabilitationsbedürftigkeit

  • ausreichend mentale Funktion

  • Barthel Index ab 40 Punkte

Die MEDIAN Fontana-Klinik Bad Liebenwerda verfügt als orthopädische und internistisch-rheumatologische Rehabilitationsklinik über die notwendigen räumlichen, materiell-technischen und personellen Voraussetzungen zur Durchführung derartiger stationärer Heilverfahren auch bei Patienten mit multiplen internistischen Begleiterkrankungen.

Den Patienten stehen 1-Bettzimmer zur Verfügung, welche behindertengerecht ausgestattet und bei Notwendigkeit mit Pflegebetten möbliert sind. Diese Zimmer liegen zentral in direkter Nähe des Stationszentrums inkl. Stationsbad.

Die Aufnahme von Begleitpersonen mit und ohne Pflegebedürftigkeit ist auch möglich.

Das Behandlungskonzept muss für jeden Patienten individuell entsprechend seiner funktionellen Einschränkungen, seiner physischen und psychischen Belastbarkeit und den zu erreichenden Zielen erstellt werden.

Aufgrund der medizinischen Besonderheiten des älteren Patienten mit Mehrfacherkrankungen ist eine enge Zusammenarbeit aller am Rehabilitationsprozess beteiligten Berufsgruppen notwendig.

Ein Team mit großer Erfahrung

Das erfahrene Team um Chefarzt Dipl.-Med. Jens Fleißner behandelt vor allem Patienten nach Erkrankungen, Verletzungen oder Operationen an Gelenken, Wirbelsäule oder Extremitäten. Zentrales Ziel ist es, die körperliche Leistungsfähigkeit wiederherzustellen und nachhaltig zu verbessern. Die physiotherapeutische Behandlung wird dabei begleitet durch balneo-physikalische Maßnahmen wie Packungen mit Naturmoor, medizinische Teil- und Ganzkörperbäder, Massagen und gezielte Elektrotherapie. Das individuelle Trainingsprogramm steigert Kondition und Muskelaufbau und schult Bewegungsabläufe und die eigene Koordination. Die Ergotherapeuten unterstützen mit Arbeitsplatzerprobung und Hilfsmittelschulung den Weg zurück in ein selbstständiges Alltags- und Berufsleben.