Kontakt

Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter:

+49 (0)611 / 5750

Psychosomatik in der Klaus-Miehlke-Klinik Wiesbaden

Den ganzen Menschen sehen

Die psychosomatische Intensivtherapie an der MEDIAN Klaus-Miehlke-Klinik in Wiesbaden basiert auf einer verhaltenstherapeutisch fundierten Behandlung. Darüber hinaus wird sie ressourcenorientiert gestaltet und um wesentliche psychodynamische Behandlungselemente ergänzt. Im Mittelpunkt steht die individuelle Lebensgeschichte des Patienten und seine aktuelle psychische, physische und soziale Situation. Das jeweilige Störungsbild wird als Resultat daraus sowie als Ausdruck von Konflikten verstanden. In der Therapie geht es u. a. darum, neue Einstellungen gegenüber den Störungen zu entwickeln – vor dem Hintergrund einer hilfreichen, tragfähigen therapeutischen Beziehung.

Selbsthilfepotenzial aktivieren

Der Therapieansatz des Fachbereichs Psychosomatik orientiert sich an den Modellen des biopsychosozialen Krankheitsverständnisses, das ein individuelles Symptom in Zusammenhänge stellt. Daraus ergeben sich bestimmte Schwerpunkte inter- und intraindividueller Art, die während der Therapiezeit fokussiert bearbeitet werden können. Die Therapie aktiviert das Selbsthilfepotenzial der Betroffenen, stärkt ihre Kompetenzen und hilft dabei, eine befriedigende und selbstverantwortliche Lebensgestaltung zu erlangen.

Indikationen

Das Indikationsspektrum der psychosomatischen Abteilung umfasst vielfältige Störungsbilder:

Therapie

Die Fachabteilung Psychosomatik bietet eine Vielzahl an Therapieformen. In der Psychotherapie bilden Einzelgespräche einen zentralen Bestandteil. Sie öffnen Wege, die eine prozess- und lösungsorientierte Bearbeitung individueller Konflikte ermöglichen. Außerdem kann im Einzelgespräch vertieft werden, was zuvor in der Gruppenpsychotherapie angestoßen wurde. Diese Form wiederum gehört zum Standardprogramm der stationären medizinischen Rehabilitationsmaßnahme. Während der Therapie erfolgt die direkte Behandlung der Beschwerden. Gleichzeitig setzt die Stärkung der gesunden Anteile und Fertigkeiten ein.

Spezifische Gruppentherapien

Störungsspezifische Gruppentherapien bieten sich bei entsprechender Indikation an. Diese Form umfasst etwa Soziales Kompetenztraining und Stressbewältigungstraining, auch die Indikativgruppe Depressionsbewältigung sowie die Indikativgruppe Schmerzbewältigung gehören hierzu. In dieser Gruppe beispielsweise erhalten die Patienten Gelegenheit, verschiedene Schmerzbewältigungsstrategien kennenzulernen und einzuüben.

Weitere Möglichkeiten bietet die Kunst- und Gestaltungstherapie: Über gestalterische Medien werden kreative Potenziale geweckt und nonverbale Mittel angeboten, um sich auszudrücken. Das Erleben von Selbstwirksamkeit, zum Beispiel bei psychovegetativen Beschwerden, Ängsten und Schlafstörungen, wird dagegen durch das Erlernen von Entspannungsverfahren gefördert – etwa PMR und Autogenes Training.

Dr. med. Paul Zahumensky

Chefarzt Psychosomatik
Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapie, Rehabilitationswesen

+49 (0) 611 / 575-811