Kontakt

Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter:

+49 (0)611 / 5750

Rheumatologie in der Klaus-Miehlke-Klinik Wiesbaden

Beste Therapien für das beste Leben

Bei einem komplexen Krankheitsbild wie Rheuma mit mehreren 100 Erscheinungsformen kann es keine Behandlung nach Schema F geben. Daher kommt in der Klaus-Miehlke-Klinik in Wiesbaden der exakten Diagnostik eine Schlüsselstellung zu. Teil davon ist eine ausführliche internistische Untersuchung mit Hilfe vielfältiger technischer Diagnose-Instrumente sowie weit reichender Laboruntersuchungen. Ein genauer Befund ebnet den Weg zur erfolgreichen Therapie.

Die Komplexität erkennen

Fließender und ziehender Schmerz am Bewegungssystem gilt als wichtigstes gemeinsames Symptom rheumatischer Krankheiten. Häufig sind Gelenke betroffen. Bei diesen Erkrankungen können sich Haut und Darm, Nieren und Gefäßsystem und alle anderen inneren Organe mit am Krankheitsgeschehen beteiligen. Eine Konstellation charakteristischer Symptome kennzeichnet jedes einzelne Krankheitsbild.

Unser Behandlungsspektrum

Wir behandeln: 

  • Entzündliche Gelenkerkrankungen wie Rheumatoide Arthritis, Schuppenflechtearthritis, entzündliche Wirbelsäulenerkrankungen (Morbus Bechterew)
  • Arthritiden bei Infektionserkrankungen, Reaktive Arthritiden
  • Arthritiden bei Stoffwechselerkrankungen: Gichtarthritis, andere Kristallarthropathien, Hämochromatose und andere
  • Entzündliche Erkrankung des Bindegewebes (Kollagenosen): Systemischer Lupus erythematodes, Sklerodermie, Mischkollagenosen/Sharpsyndrom
  • Fibromyalgiesyndrom (FMS), somatoforme Schmerzstörung, chron. skelettale Schmerzsyndrome
  • Entzündliche Gefäßerkrankungen (Vaskulitiden): Morbus Wegener, Polymyalgia rheumatica, Churg-Strauss-Syndrom und andere
  • Osteoporose
  • Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen: Arthrosen, Ermüdungserkrankungen der Wirbelsäule

Unser Therapiekonzept in der rheumatologischen Reha

Um die Lebensqualität zu steigern und die Voraussetzungen für physikalische Behandlungsmethoden zu schaffen, gilt es zunächst, die Schmerzen am Bewegungssystem zu beseitigen. Hier können verschiedene Medikamente eingesetzt werden, deren Wirksamkeit genau geprüft wird. Physikalische Behandlungsmaßnahmen können unterstützend Schmerzen lindern. Insgesamt gilt: Schmerztherapie muss immer auf den individuellen Patienten abgestimmt sein.

Basistherapie und Biologika

Bei den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen werden langfristige Basistherapien mit Hilfe von Basistherapeutika durchgeführt, die frühzeitig in das Krankheitsgeschehen eingreifen, sodass Krankheitsschübe seltener werden. Das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten revolutioniert haben zudem moderne Biologika, durch die bei sorgfältiger ärztlicher Führung eine solche Erkrankung häufiger als früher sogar vollständig zum Stillstand gebracht werden kann. Dabei sind diese Therapieverfahren verhältnismäßig risikoarm.

Physikalische Therapie und Krankengymnastik

Physikalische Therapiemaßnahmen tragen dazu bei, strukturelle Veränderungen am Bewegungsapparat zu verhindern und die normale Funktion des Bewegungssystems zu verbessern. Dadurch normalisieren sich Muskelfunktionen und Muskelverspannungen werden gelindert. Krankengymnastik kann mobilisierende oder stabilisierende Wirkung haben. Während der rehabilitativen Behandlung werden Übungen trainiert, die auch zu Hause selbstständig einsetzbar sind.

Patientenschulung und Sozialmedizinische Betreuung

Die Patienten werden nach einem bewährten modernen Schema geschult. Sie lernen ihre Erkrankung verstehen und sind in der Lage, die verschiedenen therapeutischen Methoden zu beurteilen. Außerdem können sie sich nach der Schulung besser in ihr soziales Umfeld eingliedern. Hilfe dabei leistet auch die Sozialmedizinische Betreuung, die Betroffene dabei unterstützt, sich vor Überforderungen und Überlastungen zu schützen und vorhandene Kapazitäten so weit wie möglich auszuschöpfen.

Dr. med. Rüdiger Taube

Oberarzt, Leiter Rheumatologie
Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie

+49 (0) 611 / 575-811