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Glücksspielsucht - Reiz, der in Fremdbestimmung endet

Die 1. Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes im Januar 2017 beschäftigt sich auf den Seiten 14 bis 15 mit dem Thema „Glücksspielsucht“. In diesem Artikel wird auch Dr. phil. Natalie Friedrich genannt, Psychotherapeutin an der MEDIAN Rhein-Haardt-Klinik Bad Dürkheim, die sich auf die Glückspielsucht bei türkischen Männern spezialisiert hat:„… Diese haben im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein höheres Gefährdungspotential und besitzen eine stärkere Affinität zum Glücksspiel. Auch gefährdet seien Polen und Russen. Die Psychotherapeutin betonte, dass viele ihrer Patienten eine instabile Persönlichkeit aufweisen, die sich in einer geringen Frustrationstoleranz, hoher Impulsivität, verstärkter Empfindlichkeit und nicht vorhandenen Bewältigungsstrategien bei auftretender Spielsucht zeigen. Gleichzeitig würden die pathologischen Spieler mit Migrationshintergrund als „Schande für die Familie“ angesehen und oftmals von dieser verstoßen. Auch seien die Abbruchraten der Therapien bei türkischen Männern höher als zum Beispiel bei Russen oder Polen. Türkischen Männern falle es zudem schwer, eine dauerhafte Distanz zu den Spielautomaten aufzubauen, auch weil soziale Kontakte häufig in kultureigenen Gaststätten stattfinden. Schnell erliegen die pathologischen Spieler dann erneut den Reizen des Glückspiels….“

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