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MEDIAN Saale Klinik Bad Kösen Klinik II - Gesundheit zwischen Burgen, Wein und Sole im südlichen Sachsen- Anhalt

Die MEDIAN Saale Klinik Bad Kösen Klinik II liegt in einer verkehrsberuhigten Zone am Rande von Naumburg/ Ortsteil Bad Kösen im Gebiet des Seekurparks, unmittelbar am Waldrand. Bad Kösen selbst ist ein derzeit ca. 5500 Einwohner zählender Kurort., 115 m über NN, am Mittellauf der Saale gelegen, mitten in einer tradionsreichen Kulturlandschaft, die auch das berühmte Weinanbaugebiet Saale/ Unstrut umfasst. Das Saale- Unstrut- Triasland ist durch kalkhaltige Böden und ein mildes Klima gekennzeichnet.

Bereits 1138 lässt sich"cusne" als Wirtschaftshof des ein Jahr zuvor gegründeten nahegelegenen Zisterzienserklosters Porta (heute: Schulpforte) belegen. Aus dieser frühen Zeit ist das Romanische Haus erhalten. Einen nächsten Entwicklungsschub erlebte es durch die von August dem Starken verankassten Bohrungen und die 1730 folgende Entdeckung einer starken Salzquelle. Deren heilsame Wirkung wurde 1825 durch Christoph Wilhelm Hufeland, Freund und Leibarzt von Johann Wolfgang von Goethe, festgestellt.

Die Entwicklung als Kurbad nahm einen sprungahften Anstieg nach Anschluss Bad Kösens an die Eisenbahnlinie Frankfurt-Berlin 1847. Das Badebuch des 19. Jahrhunderts weist neben vielen namhaften Persönlichkeiten des In- und Auslandes die großen Künstler Franz Liszt, Adolf Menzel, und Theodor Fontane als Kurgäste aus. Seit 1859 trug der Ort den Titel "Solbad".

Aus der Zeit der Salzgewinnung ist das imposante 320 m lange Gradierwerk erhalten, das nach wie vor zur Freiluftinhalation genutzt wird. Aus der frühen Salzgewinnung ist als technisches Denkmal, in seiner Bauweise einzigartig in Europa, das um 1780 eingerichtete Kraftübertragungssystem eines doppelten Feldgestänges zu bestaunen.

Nach der deutschen Wiedervereinigung hat dei Lielje Gruppe in mehrere Einrichtungen investiert. Die heutige MEDIAN Saale Klinik Bad Kösen II wurde 1995/1996 erbaut und am 27.06.1996 mit der Hauptindikation Orthopädie eingeweiht. Im Rahmen der Gesundheitsstrukturreform 1996 wurden die zusätzlichen Hauptindikationen durch die Kardiologie 1998, die Geriatrie 2007 und die Neurologie 2012 ergänzt.