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Qualität in der Soziotherapie

Wiedererlangung von Lebensqualität durch Abstinenz und Teilhabe an der Gesellschaft

1. Hintergrund

In soziotherapeutischen Betreuungs- und Wohnformen werden alkohol- und medikamentenabhängige Klient/-innen mit erheblichen körperlichen, psychischen und sozialen Beeinträchtigungen psychosozial betreut. Sie sind aufgrund der Folgeerkrankungen ihrer chronischen Substanzabhängigkeit vorübergehend oder dauerhaft nicht mehr in der Lage, alleine, selbständig und v.a. abstinent zu leben. Die Klient/-innen sind aufgrund ihrer meist jahrelang andauernden Abhängigkeitserkrankung nicht nur beruflich und sozial völlig entwurzelt, sondern sie sind vorübergehend oder dauerhaft nicht in der Lage den alltäglichsten Anforderungen der Selbstversorgung oder Hygiene etc. selbständig nachzukommen.

Soziotherapeutische Wohnformen bieten betroffenen Menschen eine suchtmittelfreie (abstinente), familienähnliche und somit geschützte Umgebung und halten Betreuungskonzepte vor, welche die Wiederherstellung verlorengegangener Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie das Erlernen sozialer Kompetenzen beinhalten.

Aufgrund der bei den Klient/-innen zu beobachtenden Schwere der Abhängigkeits- und Folgeerkrankungen sind kurzfristige therapeutische Erfolge der sozialen Wiedereingliederung nicht zu erwarten. Deshalb ist die soziotherapeutische Betreuung eher langfristig angelegt. Auch aus diesem Grund sind Studien zur Wirkung der Soziotherapie eher selten und berücksichtigen auch keinerlei Untersuchungen zu Kosten-Nutzen-Relationen. Die vorliegende Projektskizze widmet sich neben anderen v.a. dieser Fragestellung. Hierbei sind Krankheitskosten der Abhängigkeit der Klient/-innen angesprochen, wobei Folgeerkrankungen der Abhängigkeit den Hauptanteil der Kosten verursachen dürften. Den Krankheitskosten stehen Betreuungskosten gegenüber, welche je nach Leistungsträger und Bundesland variieren. Am Ende dieser Untersuchung steht als Ziel, einen Return of Investment beziffern zu können.

Um sich diesem Ziel zu nähern sind Kriterien des Betreuungserfolges zu identifizieren und im Hinblick auf prognostische Aussagekraft zu überprüfen.

2. Fragestellungen:

  • Welche Behandlungsschritte können im Bereich sozialer Fähigkeiten und Fertigkeiten durch gezielte therapeutische Maßnahmen in definierten Zeitabständen bei unterschiedlichen Schweregraden der Beeinträchtigungen erreicht werden?
  • Welche Kriterien können zur Beurteilung des Erreichens der sozialen Wiedereingliederung und Teilhabe am sozialen Leben herangezogen werden und wann sind diese erreicht?
  • Sind prognostische Variablen zur erfolgreichen sozialen Wiedereingliederung identifizierbar?
  • In welcher Höhe lassen sich die Krankheitskosten (Entgiftung, Entwöhnungsbehandlungen, allgemeine akutstationäre Behandlungen) durch die Soziohtherapie verringern.

Zertifizierungen

Das MEDIAN Therapiezentrum Haus Welchenberg verfügt seit dem 19.07.2000 über ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem welches folgende Kriterien erfüllt.

  • DIN EN ISO 9001
  • Qualitätsgrundsätze des DEGEMED und Fachverband Sucht e.V.

Die Einhaltung der Qualitätsstandards wird regelmäßig, durch ein unabhängiges externes Institut überprüft.

Qualitätssiegel von dem MEDIAN Therapiezentrum Haus Welchenberg