The use of Botulinum Toxin Type A in patients in out-of-hospital intensive care in Germany—results from a multidisciplinary online survey
Erscheinung: / Frontiers in Neurology
Unter Schirmherrschaft der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung und Intensivversorgung (DIGAB) e.V. fand eine Online-Befragung statt. Ca. 80% der Menschen in der AKI leiden an neurologischen Grunderkrankungen und haben damit ein erhöhtes Risiko, an Spastik, chronischer Sialorrhoe und Speichelaspiration zu leiden. Mittels Injektion von Botulinumtoxin A in die Muskulatur kann Spastik reduziert werden, mittels Injektion von von Botulinumtoxin A in die Speicheldrüsen werden chronische Sialorrhoe und Speichelaspiration reduziert. Die Ergebnisse zeigten, dass Patient*innen der AKI mit Spastik, chronischer Sialorrhoe und Speichelaspiration zu selten eine Therapie mit Botulinumtoxin A erhalten. Multidisziplinäre Schulung, eine angemessene Vergütung der Applikation, eine Klarstellung der Rolle des Neurologen in der AKI-Richtlinie und ein Berücksichtigen der Therapie mit Botulinumtoxin A in den AKI-spezifischen Leitlinien sind Lösungsansätze.
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