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Publikationen unserer Expertinnen und Experten bei MEDIAN

Die Qualität unserer Leistungen und das wissenschaftliche Engagement unserer zahlreichen Expertinnen und Experten spiegelt sich auch in der Vielzahl der Veröffentlichungen in unterschiedlichen Journals und Fachzeitschriften wieder. Verschaffen Sie sich einen Überblick und stöbern Sie in unserer Publikathek. 

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  • The use of Botulinum Toxin Type A in patients in out-of-hospital intensive care in Germany—results from a multidisciplinary online survey

    Erscheinung: / Frontiers in Neurology

    Unter Schirmherrschaft der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung  und Intensivversorgung (DIGAB) e.V. fand eine Online-Befragung statt. Ca. 80% der Menschen in der AKI leiden an neurologischen Grunderkrankungen und haben damit ein erhöhtes Risiko, an Spastik, chronischer Sialorrhoe und Speichelaspiration zu leiden. Mittels Injektion von Botulinumtoxin A in die Muskulatur kann Spastik reduziert werden, mittels Injektion von von Botulinumtoxin A in die Speicheldrüsen werden chronische Sialorrhoe und Speichelaspiration reduziert. Die Ergebnisse zeigten, dass Patient*innen der AKI mit Spastik, chronischer Sialorrhoe und Speichelaspiration zu selten eine Therapie mit Botulinumtoxin A erhalten. Multidisziplinäre Schulung, eine angemessene Vergütung der Applikation, eine Klarstellung der Rolle des Neurologen in der AKI-Richtlinie und ein Berücksichtigen der Therapie mit Botulinumtoxin A in den AKI-spezifischen Leitlinien sind Lösungsansätze.

     

    Copyright © 2025 Ohla and Groß. This is an open-access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution License (CC BY). The use, distribution or reproduction in other forums is permitted, provided the original author(s) and the copyright owner(s) are credited and that the original publication in this journal is cited, in accordance with accepted academic practice. No use, distribution or reproduction is permitted which does not comply with these terms.

    Autoren:
    • Ohla V.
    • Groß M.

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  • Versorgung von Patient*innen der Außerklinischen Intensivpflege in ärztlich geleiteten Einrichtungen – eine Querschnitterhebung der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung

    Erscheinung: / Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie

    Hintergrund Patient*innen der Außerklinischen Intensivpflege (AKI) sind meist mit einer Trachealkanüle versorgt und häufig invasiv beatmet. Seltener sind sie nichtinvasiv beatmet. Ab 01. Januar 2025 muss bei ihnen halbjährlich das Beatmungsentwöhnungs- und Dekanülierungspotential erhoben werden. Liegt Potential vor, soll die Einweisung in eine spezialisierte Einrichtung erfolgen.

    Ziel: Ärztlich geleitete Einrichtungen, die das Dekanülierungs- und Beatmungsentwöhnungspotential erheben und dessen Umsetzung gewährleisten können, sollten charakterisiert werden.

    Methode Unter Schirmherrschaft der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB) e.V. und mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation fand eine Online-Querschnitterhebung statt.

    Ergebnisse Zertifizierungen nach DGAI, DGP, DGNR oder DGMP besaßen n=11 (61,1%) von 18 teilnehmenden Einrichtungen. Am häufigsten war der leitende Arzt Facharzt für Neurologie, gefolgt von Innere Medizin und Pneumologie, Anästhesiologie und Pädiatrie. Viele Berufsgruppen und Qualifikationen sowie diagnostischen und therapeutischen Methoden wurden vorgehalten. Insgesamt sahen n=10 (55,6%) regional keine ausreichenden Möglichkeiten zur stationären Aufnahme von Patient*innen der AKI zur Beatmungsentwöhnung oder Dekanülierung. Ca. ein Drittel der Einrichtungen bot Televisiten an.

    Diskussion Patient*innen der AKI benötigen aufgrund medizinischer Komplexität und eingeschränkter Teilhabe eine interdisziplinäre, intersektoral organisierte Versorgung. Zwar wurden Interdisziplinarität und eine Vielzahl diagnostischer und therapeutischer Methoden von den teilnehmenden Einrichtungen vorgehalten, jedoch waren ihre Strukturmerkmale uneinheitlich.

    Schlussfolgerung Für Zentren, die ein Dekanülierungs- und Beatmungsentwöhnungspotential erheben sowie bei Feststellung umsetzen, sollten Qualitätskriterien etabliert werden. Es besteht Forschungsbedarf bezüglich 1. der Präzisierung dieser Kriterien, 2. der Kapazitäten der Einrichtungen, die die Beatmungs- und Trachealkanülenentwöhnung durchführen, 3. der ambulanten Beatmungs- und Trachealkanülenentwöhnung und 4. der telemedizinischen Strukturen für Patient*innen der AKI.

    Autoren:
    • Hornemann D.
    • Schucher B.
    • Bayarassou H.
    • Jaschke C.
    • Fabritius G.
    • Platz T.
    • Schmidt-Wilcke T.
    • Pohl M.
    • Groß M.

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  • Post- bzw. Long-COVID und Geschlechtsaspekte

    Erscheinung: / DIVI Jahrbuch 2023/2024

    Der Beitrag untersucht geschlechtsspezifische Unterschiede bei Long-COVID. Frauen zeigen häufiger psychische, neurologische und rheumatologische Symptome, während Männer tendenziell mehr Atemwegs- und kognitive Beschwerden entwickeln. Die Autor:innen beleuchten immunologische, hormonelle, genetische und psychosoziale Faktoren, die diese Unterschiede erklären können. Zudem werden geschlechtsspezifische Therapieansätze diskutiert, die eine personalisierte Rehabilitation fördern sollen.

     

    Autoren:
    • Schüller P. O.
    • Golenia L.

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  • Kardiologische Rehabilitation – Wissen kompakt erklärt

    Erscheinung: / Deutsche Herzstiftung e. V.

    Das Sonderheft der Deutschen Herzstiftung vermittelt in verständlicher Form alle zentralen Aspekte der kardiologischen Rehabilitation, von der Antragstellung über die Therapie bis zur Nachsorge. Expert:innen aus Medizin, Reha und Prävention erläutern praxisnah, wie Bewegung, Ernährung, psychosoziale Unterstützung und moderne Nachsorgekonzepte zur Wiederherstellung der Herzgesundheit beitragen. Der Beitrag von Dr. med. Per Otto Schüller beschreibt die Bedeutung einer strukturierten Rehabilitation nach Herzoperationen und hebt den Nutzen interdisziplinärer Behandlungsansätze hervor, die körperliche Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und soziale Teilhabe fördern.

     

    Autoren:
    • Schlitt A.
    • Schwaab B.
    • Schüller P. O.
    • Guha M.
    • Köllner V.
  • Pulmonary Rehabilitation in Follow-up and Inpatient Rehabilitation for Long COVID: Twelve Months of Follow-up

    Erscheinung: / uropean Journal of Physical and Rehabilitation Medicine

    Diese multizentrische, prospektive Beobachtungsstudie untersuchte den Verlauf von Patient:innen mit Long COVID über zwölf Monate nach Abschluss einer pneumologischen Rehabilitation in vier deutschen Rehabilitationskliniken. Es wurden zwei Gruppen verglichen: Patient:innen nach schwerem Krankheitsverlauf mit stationärer Nachsorge (Follow-up Rehabilitation, FuR) und Patient:innen mit mildem Verlauf, die eine reguläre stationäre Rehabilitation (Inpatient Rehabilitation, IR) erhielten. Während und nach der Rehabilitation verbesserten sich COVID-19-Symptome, körperliche Leistungsfähigkeit, Fatigue, psychische Belastung und Lebensqualität signifikant. Ein Jahr nach Abschluss der Rehabilitation waren die Verbesserungen weitgehend stabil, wenngleich bei FuR-Patient:innen eine Zunahme neurokognitiver Symptome beobachtet wurde. Über 80 % der erwerbstätigen Rehabilitand:innen kehrten innerhalb eines Jahres an ihren Arbeitsplatz zurück. Die Ergebnisse unterstreichen die langfristige Wirksamkeit der pneumologischen Rehabilitation bei Long COVID und verdeutlichen die Notwendigkeit einer differenzierten, bedarfsgerechten Nachsorge.

     

    Autoren:
    • Rutsch M.
    • Buhr-Schinner H.
    • Schüller P. O.
    • Deck R.

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  • Intermittent Hypoxic–Hyperoxic Training During Inpatient Rehabilitation Improves Exercise Capacity and Functional Outcome in Patients with Long COVID – Results of a Controlled Clinical Pilot Trial

    Erscheinung: / Journal of Cachexia, Sarcopenia and Muscle

    Diese kontrollierte klinische Pilotstudie untersuchte den Nutzen des intermittierenden hypoxisch–hyperoxischen Trainings (IHHT) als ergänzende respiratorische Therapie bei Patient:innen mit Long COVID während der stationären Rehabilitation. 145 Patient:innen (74 % weiblich, mittleres Alter 53 ± 12 Jahre) erhielten entweder ein Standard-Rehabilitationsprogramm oder zusätzlich dreimal wöchentlich IHHT-Sitzungen mit kontrollierten Hypoxie- (10–12 % O₂) und Hyperoxiephasen (30–35 % O₂). Nach Abschluss der Reha zeigte die IHHT-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant bessere Ergebnisse in der 6-Minuten-Gehstrecke (+91,7 m vs. +32,6 m; p < 0,001) sowie in der Treppensteigleistung und weiteren funktionellen Parametern. Auch Fatigue, Dyspnoe und Lebensqualität (PGA, EQ-5D, MEDIAN Corona Recovery Score) verbesserten sich signifikant stärker in der IHHT-Gruppe. Die Therapie erwies sich als sicher, gut verträglich und ohne relevante Nebenwirkungen.
    Die Ergebnisse belegen, dass IHHT eine effektive, innovative und praktikable Ergänzung zur stationären Long-COVID-Rehabilitation darstellt.

     

    Autoren:
    • Doehner W.
    • Fischer A.
    • Alimi B.
    • Muhar J.
    • Springer J.
    • Altmann C.
    • Schüller P. O.

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  • Pneumologische Rehabilitation im Antragsheilverfahren bei Long COVID – Eine vergleichende explorative Längsschnittstudie mit Long-COVID- und Asthma-/COPD-Rehabilitand:innen

    Erscheinung: / Die Rehabilitation

    Diese multizentrische prospektive Längsschnittstudie untersuchte Wirksamkeit und Bedarf der pneumologischen Rehabilitation bei Patient:innen mit Long COVID im Vergleich zu Rehabilitand:innen mit Asthma bronchiale oder COPD. Insgesamt wurden 305 Patient:innen (172 Long COVID, 133 Vergleichsgruppe) zu Beginn und Ende der Rehabilitation sowie sechs und zwölf Monate danach befragt. Die Long-COVID-Gruppe wies zu Beginn der Rehabilitation deutlich stärkere gesundheitliche Beeinträchtigungen auf, zeigte aber im Verlauf signifikante Verbesserungen in nahezu allen Outcomes (p < 0,01). Nach zwölf Monaten waren 89 % der Teilnehmenden wieder erwerbstätig. Dennoch bestanden bei Long-COVID-Patient:innen auch ein Jahr nach der Maßnahme weiterhin Symptome, insbesondere Fatigue und neurokognitive Einschränkungen. Die Ergebnisse belegen, dass pneumologische Rehabilitation bei Long COVID sowohl gesundheitlich als auch beruflich wirksam ist, zugleich aber spezifisch angepasste Therapiekonzepte für diese Patient:innengruppe erforderlich sind.

     

    Autoren:
    • Rutsch M.
    • Schüller P. O.
    • Buhr-Schinner H.
    • Gross T.
    • Deck R.

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  • Prevalence of elevated lipoprotein(a) in cardiac rehabilitation patients – results from a large-scale multicentre registry in Germany

    Erscheinung: / Clinical Research in Cardiology

    Das deutschlandweite MEDIAN-Register (n=3.393) zeigt: Pathologisch erhöhte Lp(a)-Spiegel (>50 mg/dL bzw. >125 nmol/L) finden sich bei rund 30 % der kardiologischen Reha-Patient:innen – häufiger als in Bevölkerungsstudien und allgemeinen kardiologischen Kollektiven. Zudem wurde Lp(a) in den zuweisenden Akuthäusern vorab nur in <5 % der Fälle bestimmt, was die Relevanz einer konsequenten Lp(a)-Messung (mindestens einmal im Leben) unterstreicht. 

     

    Autoren:
    • Altmann C.
    • Burlacu N.
    • Preuss T.
    • Hlousek A.
    • Eddicks S.
    • MEDIAN Medical Board Cardiology

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  • Clinical Neurorespiratory Medicine

    Erscheinung: / Cambridge University Press

    Dieses umfassende Fachbuch widmet sich den neurogenen Störungen der Atmung, des Hustens und des Schluckens, wie sie bei Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems sowie der Muskulatur auftreten. Es vermittelt die neuroanatomischen und neurophysiologischen Grundlagen der respiratorischen Steuerung und erläutert die diagnostischen und therapeutischen Strategien bei respiratorischen Funktionsstörungen infolge neurologischer Erkrankungen. Das Werk bietet praxisorientierte Empfehlungen für die Behandlung in neurologischen, internistischen, intensiv- und palliativmedizinischen sowie rehabilitativen Settings. Durch die Verbindung von Grundlagenwissen und klinischer Anwendung stellt das Buch ein unverzichtbares Nachschlagewerk für Fachärzt:innen und Therapeut:innen in Neurologie, Pneumologie, Anästhesiologie, Intensivmedizin und Pädiatrie dar.

     

     

    Autoren:
    • Groß M.
    • Wijdicks E. F. M.
    • Damian M. S.
    • Summ O.

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  • Versorgung von Patient:innen der Außerklinischen Intensivpflege in ärztlich geleiteten Einrichtungen – eine Querschnitterhebung der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB)

    Erscheinung: / Fortschritte der Neurologie - Psychiatrie

    Diese deutschlandweite Querschnittserhebung beschreibt erstmals die Struktur, Ausstattung und Arbeitsweise ärztlich geleiteter Einrichtungen, die das Beatmungsentwöhnungs- und Dekanülierungspotenzial von Patient:innen in der außerklinischen Intensivpflege (AKI) erheben und umsetzen. Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB) und mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation (ANNR) beteiligten sich 18 spezialisierte Einrichtungen. Mehr als 60 % der Zentren waren zertifiziert (DGAI, DGP, DGNR, DGMP). Häufigster leitender Facharzt war Neurologie, gefolgt von Innerer Medizin, Pneumologie, Anästhesiologie und Pädiatrie. Über die Hälfte der Einrichtungen berichtete über regionale Engpässe bei stationären Aufnahmemöglichkeiten für Patient:innen mit Dekanülierungs- oder Weaningbedarf. Ein Drittel bot Televisiten an. Die Ergebnisse verdeutlichen den hohen Bedarf an interdisziplinären, intersektoral organisierten Versorgungsstrukturen und die Notwendigkeit der Entwicklung verbindlicher Qualitätskriterien für Zentren, die das Weaning- und Dekanülierungspotenzial erheben und umsetzen.

     

    Autoren:
    • Hornemann D.
    • Schucher B.
    • Bayarassou H.
    • Jaschke C.
    • Fabritius G.
    • Platz T.
    • Schmidt-Wilcke T.
    • Pohl M.
    • Groß M.

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