Direkt zum Hauptinhalt

Das Leben leben

Osteoporose mit Rehabilitation aktiv begegnen

Rehabilitation bei Osteoporose

Auch wenn Frauen statistisch häufiger betroffen sind, ist Osteoporose ist keine reine Frauenkrankheit. Die Erkrankung betrifft das gesamte Skelettsystem: Die Knochenmasse nimmt ab, und gleichzeitig verliert die innere Struktur des Knochens an Stabilität und Qualität. Dadurch steigt das Risiko für Frakturen deutlich. Im MEDIAN Reha-Zentrum Wiesbaden Sonnenberg begleiten wir Patientinnen und Patienten kompetent bei Osteoporose und deren Folgen, zum Beispiel nach einer Wirbelkörper- oder Schenkelhalsfraktur. 

Egal, ob Sie operativ behandelt wurden (z. B. nach Kyphoplastie oder Spondylodese) oder eine konservative Therapie erhalten haben: Unser Ziel ist es, Ihre Mobilität, Ihre Beschwerdefreiheit und Ihre Selbstständigkeit nachhaltig zu verbessern. Mit moderner Diagnostik wie der Knochendichtemessung (DXA), zielgerichteten Therapieangeboten und einem erfahrenen interdisziplinären Team stärken wir Ihre Knochen, fördern Ihre Bewegungssicherheit und steigern Ihre Lebensqualität langfristig.

Auf dieser Seite

Wann eine Reha sinnvoll ist

Osteoporose-Frakturen behandeln

Ein Sturz mit einer osteoporosebedingten Fraktur, zum Beispiel am Schenkelhals oder an der Wirbelsäule, stellt für viele Betroffene einen erheblichen Einschnitt in ihre Selbstständigkeit dar. Im MEDIAN Reha-Zentrum Wiesbaden sind wir auf die Rehabilitation von Patientinnen und Patienten mit Osteoporose spezialisiert.

Häufig kommen Betroffene nach einer Schenkelhalsfraktur zu uns, um das Gehen wieder zu erlernen und ihre Selbstständigkeit zurückzugewinnen. Auch nach einer osteoporotischen Wirbelkörperfraktur kann eine Rehabilitation sinnvoll sein, um möglichst schnell Mobilität und Beschwerdefreiheit wiederherzustellen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Bruch operativ versorgt wurde, etwa durch eine Kyphoplastie/Vertebroplastie oder eine Spondylodese oder ob eine konservative Behandlung mit Orthese und Schmerztherapie erfolgte.

Wie wir behandeln

Unser Behandlungsansatz bei Osteoporose

Im Rahmen unserer Rehabilitation unterstützen wir Sie gezielt dabei, Ihre Selbstständigkeit zurückzugewinnen und den Alltag sicher zu meistern. Dazu gehören bewegungstherapeutische Maßnahmen, Schulung im Umgang mit der Erkrankung sowie individuell angepasste Trainingsprogramme. Unser Ziel ist es, die therapeutische Versorgung von Osteoporose-Patientinnen und -Patienten nachhaltig zu verbessern und Ihnen eine bestmögliche Rückkehr in ein aktives, selbstständiges Leben zu ermöglichen.

Therapiebausteine

Physiotherapie

Physiotherapeutische Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität.

Sporttherapie

Sporttherapie / Bewegungstherapie zur Unterstützung der Wiederherstellung der Selbstständigkeit.

Diagnostik

Für die Diagnostik steht uns ein Knochendichtemessgerät (DXA-Verfahren) zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit einem externen Labor können wir bei Verdacht auf eine osteoporosebedingte Fraktur die notwendigen Untersuchungen durchführen. Falls erforderlich, erfolgt die Therapie in enger Abstimmung mit Ihrem weiterbehandelnden Arzt.

  • Knochendichtemessung (DXA)

  • Labordiagnostik

  • Klärung der Ursache der Fraktur

Wann ist eine Knochendichtemessung sinnvoll?

Eine Knochendichtemessung (DXA-Messung) ermöglicht es, Osteoporose frühzeitig zu erkennen und das individuelle Risiko für Knochenbrüche zuverlässig einzuschätzen. Die aktuellen medizinischen Leitlinien (S3-Leitlinie 2023) empfehlen die Untersuchung insbesondere bei bestimmten Risikokonstellationen.

Eine frühzeitige DXA-Messung lohnt sich: Sie hilft, das persönliche Frakturrisiko rechtzeitig zu identifizieren und ermöglicht gezielte vorbeugende Maßnahmen sowie eine passende Therapie, bevor es zu Schäden kommt. Durch eine früh eingeleitete Behandlung können Knochenbrüche und Einschränkungen der Lebensqualität häufig vermieden werden.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in unserer Privatambulanz für Osteologie für starke Knochen und mehr Sicherheit im Alltag.

Wer sich auf Osteoporose untersuchen lassen sollte:

  • Ab 70 Jahren – sowohl für Frauen als auch für Männer empfohlen.

  • Nach Knochenbrüchen ab dem 50. Lebensjahr, besonders wenn diese ohne größeres Unfallereignis aufgetreten sind (z. B. nach einem Sturz aus dem Stand).

  • Bei langfristiger Cortison-Einnahme, etwa Prednisolon über mehrere Monate – auch schon in jüngeren Jahren.

Prüfen Sie Ihr Risiko für Osteoporose

Für einen schnelleren und reibungsloseren Ablauf bitten wir Sie, den Fragebogen zur Risikoanalyse vorab auszufüllen und zu Ihrem Termin mitzubringen.

Wer Sie behandelt

Unser Team kümmert sich um Ihre Gesundheit

Ärztliche Leitung und Spezialkompetenzen

Der Ärztliche Direktor und Chefarzt, Dr. med. Johannes Schröter, ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Schmerztherapeut sowie spezialisiert auf Physikalische Therapie und Chirotherapie. Er wird von einem interdisziplinären Ärzteteam unterstützt, das die umfassende Betreuung der Patientinnen und Patienten sicherstellt.

Dr. Schröter ist Spezialist für Phantomschmerzen und setzt neben gezielter medikamentöser Therapie Spiegeltherapie, Triggerpunkt- und TENS-Behandlung von Beginn an ein. Zudem ist er für alle gängigen elektronischen Kniegelenksysteme zertifiziert, sodass Patientinnen und Patienten diese bereits während des stationären Aufenthalts erproben können.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Wir arbeiten wir im Team eng zusammen und bringen die Expertise aus unterschiedlichen Fachbereichen ein, darunter:

  • Ärztinnen und Ärzte
  • Psychologinnen und Psychologen
  • Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter
  • Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten
  • Diplom-Sportlehrerinnen und -lehrer
  • Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten
  • Masseurinnen und Masseure sowie medizinische Bademeister
  • Krankenschwestern und Krankenpfleger
  • Diätassistentinnen und Diätassistenten

Unser Team ist für Sie da

Dr. med. Johannes Schröter

Berufstitel: Ärztlicher Direktor und Chefarzt Orthopädie

Qualifikationen:

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chirotherapie, Physikalische Therapie, Spezielle Schmerztherapie, Röntgendiagnostik des Skeletts, Notfallmedizin

Kontakt

Dr. Laura Elise Rutkowski

Berufstitel: Schwerpunkt Allgemeine Orthopädie

Qualifikationen:

Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie

Zusatzbezeichnung Manuelle Medizin/ Chirotherapie, Röntgendiagnostik des Skeletts, A-Diplom Akupunktur, Expertenzertifikat Fuß- und Sprunggelenkschirurgie GFFC

In WB: spezielle Schmerztherapie, Osteologie und Sportmedizin

Kontakt

Claudio Demark

Berufstitel: Schwerpunkt Technische Orthopädie

Qualifikationen:

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Dipl.-Sportwissenschaftler

Kontakt

Marion Kluger

Berufstitel: Schwerpunkt Schmerztherapie

Qualifikationen:

Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie

Zusatzbezeichnung Akupunktur, Naturheilverfahren, Manuelle Medizin/ Chirotherapie, Notfallmedizin, Röntgendiagnostik des Skeletts, Palliativmedizin

Kontakt

Dr. med. Nadja Leyendecker

Berufstitel: Schwerpunkt Osteologie

Qualifikationen:

Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Physiotherapeutin

Zusatzbezeichnung Manuelle Medizin/ Chirotherapie, Osteologin DVO, Notfallmedizin, Sportmedizin

Ärztin im Nationalteam American Football Herren

Kontakt

Sabine Rost

Berufstitel: Schwerpunkt Physikalische und Rehabilitative Medizin

Qualifikationen:

Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin

Aufbaustudium Public Health, Zusatzbezeichnung Manuelle Medizin/Chirotherapie,

Zertifizierung als TQM-Auditorin

Kontakt

MEDIAN Reha-Zentrum Wiesbaden Sonnenberg – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.