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Das Leben leben

Weniger Schmerz, mehr Lebensqualität

Rehabilitation bei Chronischer Schmerzstörung

Im MEDIAN Reha-Zentrum Wiesbaden Sonnenberg verfolgen wir bei chronischen Schmerzstörungen einen ganzheitlichen Ansatz: Körper, Geist und soziales Umfeld werden gleichermaßen berücksichtigt, denn Schmerz betrifft nicht nur den Körper, sondern auch die Seele und den Alltag. Bei uns erhalten Sie professionelle Unterstützung, um den Schmerz besser zu verstehen, Strategien zur Bewältigung zu entwickeln und wieder aktiv am Leben teilzuhaben.

Auf dieser Seite

Was Sie erwartet

Unser Behandlungskonzept

Zu Beginn des stationären Heilverfahrens werden gemeinsam mit dem Rehabilitanden Therapieziele entwickelt, die der Verbesserung und dem Erhalt der Alltagsfunktionalität dienen. Diese Ziele bilden die Grundlage für den individuell abgestimmten Therapieplan während des Aufenthalts. Ein zentrales Anliegen ist es, ein Mittelmaß zwischen Überforderung und Schonverhalten zu finden, denn gerade bei Schmerzrehabilitanden treten häufig beide Extreme auf. Gemeinsam mit dem Rehabilitanden wird ein praktikabler „Mittelweg“ erarbeitet, der sich an seinem alltäglichen Leben orientiert und sich im Alltag umsetzen lässt.

Unser Therapiebausteine

Psychotherapie

Ein Schwerpunkt liegt auf Schmerzbewältigungsstrategien, der Reduktion schmerzassoziierter Verhaltensweisen und der Förderung von Selbstkontrolle, Bewältigungskompetenzen und körperlicher Funktionsfähigkeit. Bei komorbiden psychischen Störungen wie Depressionen, Angst- oder Belastungsstörungen werden leitliniengerechte psychotherapeutische Verfahren angewendet.

Gruppe "Schmerzbewältigung"

In der Psychotherapie werden zentrale Themen vertieft, darunter die Gate-Control-Theorie, die Aufmerksamkeitslenkung, der Unterschied zwischen akutem und chronischem Schmerz sowie der Einfluss von Schmerz auf Körper und Psyche. Die Indikativgruppe Schmerzbewältigung basiert auf dem Marburger Schmerzmodell (Kröner-Herwig, Basler) und dem „Back to Balance“-Modell (Möller et al.) und integriert beide Ansätze.

Kunst- und Gestaltungstherapie

Die Kunst- und Gestaltungstherapie bietet über gestalterische Medien kreative Ausdrucksmöglichkeiten und nonverbale Wege, Gefühle und Erleben auszudrücken. Sie ermöglicht es, kreative Potenziale zu wecken und das Erleben von Selbstwirksamkeit zu fördern, besonders bei psychovegetativen Beschwerden, Ängsten und Schlafstörungen.

Entspannungsverfahren

Entspannungsverfahren zielen auf die Reduktion von Anspannung und Förderung des Wohlbefindens ab. Dazu gehören unter anderem die Progressive Muskelentspannung (PMR) und das Autogene Training, die Patienten gezielt erlernen, um körperliche und psychische Spannungen abzubauen und ihre Ressourcen zu stärken.

Alle Therapiebausteine im Detail

Die somatotherapeutischen Maßnahmen unseres Hauses verfolgen die Ziele einer Schmerzreduktion, einer Verbesserung der Muskelausdauer, einer psychovegetativen Stabilisierung, Stabilisierung der paravertebralen und extremitätenumspannenden Muskulatur, Lockerung der Muskulatur, Stabilisierung der allgemeinen Kondition und Erhöhung der Ausdauerleistung, Gewichtsreduktion und Detonisierung und Ausgleich der muskulären Dysbalancen.

Die Psychotherapie in unserer Rehabilitationsklinik wird von Diplom-Psychologinnen und Psychologischen Psychotherapeuten (Verhaltenstherapie und psychodynamische Psychotherapie) durchgeführt. Strategien der Schmerzbewältigung (Identifikation schmerzerhaltender Muster, Entspannung, Aktivierung) haben eine wichtige Funktion zur Motivierung des Rehabilitanden. Bei komorbiden psychischen Störungen (affektive Störungen, Angststörungen, posttraumatische Belastungsstörungen) werden die psychotherapeutischen Verfahren in unserem Hause durchgeführt, die in den Leitlinien der Psychotherapeutischen Fachgesellschaften der AWMF genannt werden. Die Reduktion schmerzassoziierter Verhaltensweisen, der Erwerb von Selbstkontrollüberzeugungen, Bewältigungsstrategien und allgemeiner körperlicher Funktionsfähigkeit ist dabei ein wichtiger Behandlungsbestandteil.

Im Rahmen der psychotherapeutischen Einzelsitzungen wenden wir die patientenzentrierte Kommunikation an. Eine Umattribuierung der Schmerzen als weniger „schlimm oder bedrohlich“ wird in Verbindung mit wieder erhöhtem Aktivitätsniveau von den Rehabilitanden als signifikanter Erfolg erlebt. Die psychotherapeutische Behandlung soll den Rehabilitanden in die Lage versetzen, nach Ende der Rehabilitation eigenständig Schmerzen, psychischen Disstress und Alltagsbelastungen wie aktuelle berufliche und familiäre Belastungs-, Überforderungs- und Konfliktsituationen zu bewältigen.

Die beschriebenen Inhalte werden in den psychotherapeutischen Einzelsitzungen, die wöchentlich stattfinden und den Gruppentherapiesitzungen (zweimal pro Woche 90 Minuten) er- und bearbeitet.

  • Die Psychotherapie in unserer Rehabilitationsklinik wird von Diplom-Psychologinnen und Psychologischen Psychotherapeuten (Verhaltenstherapie und psychodynamische Psychotherapie) durchgeführt. Strategien der Schmerzbewältigung (Identifikation schmerzerhaltender Muster, Entspannung, Aktivierung) haben eine wichtige Funktion zur Motivierung des Rehabilitanden. Bei komorbiden psychischen Störungen (affektive Störungen, Angststörungen, posttraumatische Belastungsstörungen) werden die psychotherapeutischen Verfahren in unserem Hause durchgeführt, die in den Leitlinien der Psychotherapeutischen Fachgesellschaften der AWMF genannt werden. Die Reduktion schmerzassoziierter Verhaltensweisen, der Erwerb von Selbstkontrollüberzeugungen, Bewältigungsstrategien und allgemeiner körperlicher Funktionsfähigkeit ist dabei ein wichtiger Behandlungsbestandteil.

    Im Rahmen der psychotherapeutischen Einzelsitzungen wenden wir die patientenzentrierte Kommunikation an. Eine Umattribuierung der Schmerzen als weniger „schlimm oder bedrohlich“ wird in Verbindung mit wieder erhöhtem Aktivitätsniveau von den Rehabilitanden als signifikanter Erfolg erlebt. Die psychotherapeutische Behandlung soll den Rehabilitanden in die Lage versetzen, nach Ende der Rehabilitation eigenständig Schmerzen, psychischen Disstress und Alltagsbelastungen wie aktuelle berufliche und familiäre Belastungs-, Überforderungs- und Konfliktsituationen zu bewältigen.

    Die beschriebenen Inhalte werden in den psychotherapeutischen Einzelsitzungen, die wöchentlich stattfinden und den Gruppentherapiesitzungen (zweimal pro Woche 90 Minuten) er- und bearbeitet.

Fibromyalgie-Syndroms

Das Fibromyalgie-Syndrom ist eine Form der chronischen Schmerzstörung, die mit weit verbreiteten Schmerzen, Müdigkeit und weiteren körperlichen Beschwerden einhergeht. Ein zentraler Bestandteil der Behandlung ist die Psychoedukation, bei der Patienten umfassend über Krankheitsbild, Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Selbsthilfestrategien informiert werden. Ziel ist es, ein individuelles Verständnis der Schmerzursachen zu vermitteln, die Selbstverantwortung zu stärken und Wege zur besseren Alltags- und Krankheitsbewältigung aufzuzeigen.

Darüber hinaus werden gezielt Schmerzbewältigungskompetenzen gefördert:

  • Entwicklung von Strategien zum umgang mit Schmerzen
  • Abbau von dysfunktionalem Schonverhalten
  • Förderung der Mobilität und des Aktionsradius
  • Stärkung der Selbstfürsorge und Unterstützung bei Tagesstrukturierung

In einzeltherapeutischen Sitzungen werden zusätzlich Entspannungs- und Stressbewältigungsstrategien vermittelt, überfordernde Verhaltensmuster abgebaut und dysfunktionale Kognitionen, insbesondere in Bezug auf Leistungsdruck, bearbeitet.

Symptome der chronischen Schmerzstörung

Rund 7,5 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Besonders Rückenschmerzen nehmen stetig zu. Chronische Schmerzen verursachen nicht nur individuelles Leid, sondern haben auch erhebliche sozioökonomische Folgen: Arbeitsausfälle, Frühberentungen und Belastungen des Gesundheitssystems führen jährlich zu Kosten in Milliardenhöhe.

Die Internationale Gesellschaft zur Erforschung des Schmerzes (IASP) definiert Schmerz wie folgt:

„Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicher oder potenzieller Gewebeschädigung einhergeht oder von Betroffenen so beschrieben wird, als wäre eine solche Gewebeschädigung die Ursache.“

Diese Definition macht deutlich, dass Schmerz ein multidimensionales Phänomen ist, das sowohl aus körperlicher Sinneswahrnehmung als auch aus einem unangenehmen Gefühlserleben besteht.

Schmerz verstehen

Akute Schmerzen weisen auf bereits eingetretene oder drohende Gewebsschädigungen hin und sind auf den Ort der Schädigung begrenzt.

  • Akute Schmerzen weisen auf bereits eingetretene oder drohende Gewebsschädigungen hin und sind auf den Ort der Schädigung begrenzt.

Diagnostik

Die Befunderhebung steht am Beginn der multimodalen Therapie und basiert auf den beiden Säulen: 

  • Interdisziplinäre Assessment

    Das interdisziplinäre Assessment mit ärztlicher Anamnese und Untersuchung, fachpsychotherapeutischer Exploration und Befunderhebung

  • Physiotherapeutische Status

    Der physiotherapeutische Status mit Funktionstestung sowie standardisierter Befragung mit in der Schmerztherapie etablierten Fragebögen und abschließender Teambesprechung zur Therapieplanung 

Wer Sie behandelt

Wir begleiten Sie während Ihrer Reha

Katharina von Bardeleben

Berufstitel: Leitende Psychologin, Haus A

Qualifikationen:

Dipl.-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin
Master of Advanced Studies - Psychotherapie mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie (MASPTVT)

Kontakt

Kathrin Krey

Berufstitel: Leitende Psychologin, Haus B

Qualifikationen:

Psychologische Psychotherapeutin

Kontakt

MEDIAN Reha-Zentrum Wiesbaden Sonnenberg – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.