Nach aktuellem Wissensstand entstehen affektive Störungen durch das Zusammenspiel biologischer, psychologischer und sozialer Faktoren. Dazu zählen beispielsweise Alter, Geschlecht, familiäre Belastung durch psychische Erkrankungen, Kindheitsentwicklung, individuelle Vulnerabilität, Stressbelastung und Verarbeitung, berufliche und soziale Situation sowie das psychosoziale Umfeld.
Das bio-psycho-soziale Modell betont die Wechselwirkungen dieser Faktoren. Deshalb werden alle identifizierten Einflussgrößen in der Therapie berücksichtigt und spiegeln sich in den individuellen Therapie- und Teilzielen wider.