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Das Leben leben

Gemeinsam wieder Lebensfreude gewinnen

Rehabilitation bei Depression im Reha-Zentrum Wiesbaden Sonnenberg

Wir behandeln Rehabilitanden mit depressiven Erkrankungen sowie häufig gegebenen Komorbiditäten mit den daraus resultierenden Beeinträchtigungen. Im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit stehen bei der Rehabilitationsbehandlung unserer depressiven Rehabilitanden deren individuelle Bedürfnisse, denen wir mit einerseits höchstmöglicher beruflicher Professionalität und andererseits mit Transparenz sowie von Empathie getragener Wertschätzung begegnen. Dabei ist unsere Haltung als Behandlungsteam von Achtsamkeit und gegenseitigem Respekt geprägt.

Auf dieser Seite

Was Sie erwartet

Unser Behandlungskonzept

Das bio-psycho-soziale Modell

Nach aktuellem Wissensstand entstehen affektive Störungen durch das Zusammenspiel biologischer, psychologischer und sozialer Faktoren. Dazu zählen beispielsweise Alter, Geschlecht, familiäre Belastung durch psychische Erkrankungen, Kindheitsentwicklung, individuelle Vulnerabilität, Stressbelastung und Verarbeitung, berufliche und soziale Situation sowie das psychosoziale Umfeld.

Das bio-psycho-soziale Modell betont die Wechselwirkungen dieser Faktoren. Deshalb werden alle identifizierten Einflussgrößen in der Therapie berücksichtigt und spiegeln sich in den individuellen Therapie- und Teilzielen wider.

Biologische Faktoren
Zu den biologischen Ursachen der Depression zählen unter anderem erbliche Faktoren, etwa bestimmte Gene, die die Anfälligkeit für Depressionen erhöhen. Auch körperliche Erkrankungen wie Hormonstörungen, beispielsweise durch eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse, können depressive Symptome begünstigen. Studien weisen zudem auf einen Zusammenhang zwischen mangelnder körperlicher Aktivität und depressiven Verstimmungen hin.

Psychologische Faktoren
Psychologische Einflüsse umfassen die individuelle Lerngeschichte, also dysfunktionale Einstellungen und Bewertungen, die durch negative Erfahrungen ausgelöst und verstärkt werden. Eine geringe Rate positiver Verstärkung – also ein Überwiegen negativer gegenüber positiven Erfahrungen – kann ebenfalls relevant sein. Traumatische Kindheitserfahrungen, wie der Verlust einer Bezugsperson oder emotionale Vernachlässigung, erhöhen das Risiko für depressive Entwicklungen.

Soziale Faktoren
Soziale Einflüsse können Trennungen, den Verlust von Angehörigen, Konflikte am Arbeitsplatz oder Arbeitslosigkeit betreffen. Auch der Verlust sozialer Kontakte oder Unterstützungssysteme kann depressive Symptome verstärken.

Teilziele der Behandlung

Die individuellen Therapieziele werden nach einer ausführlichen Problem- und Zielanalyse gemeinsam mit den Rehabilitanden festgelegt. Konkrete Teilziele können sein:

  • Vermittlung eines individuellen Erklärungsmodells zur Entstehung und Aufrechterhaltung der Depression
  • Abbau depressiver Verstimmungen und Aufbau euthymer, antriebs- und stimmungsstabilisierender Verhaltensweisen
  • Unterstützung bei Planung und Einhaltung einer angemessenen Tagesstruktur
  • Begleitung bei der Bewältigung aktueller Lebenssituationen (partnerschaftlich, beruflich, familiär)
  • Förderung sozialer Kompetenzen zur Verbesserung zwischenmenschlicher Kontakte (Konfliktfähigkeit, Abgrenzungsfähigkeit, Kontaktfähigkeit, Kritikfähigkeit)
  • Stärkung der Selbstfürsorge und Entwicklung eines individuellen Selbstpflegeplans und Verbesserung des Selbstwertgefühls

Therapiebausteine

Psychotherapie

In den psychotherapeutischen Einzelgesprächen liegt der Fokus auf der Bearbeitung dysfunktionaler Verhaltens- und Beziehungsmuster sowie Kognitionen, dem Aufbau von Verhaltensalternativen und der Förderung von Bewältigungskompetenzen. Im Rahmen des psychodynamischen Ansatzes steht die konflikt- und beziehungszentrierte Aufarbeitung von Motiven und Funktionen der Symptomatik im Vordergrund.

Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapeutische Übungen fördern sozialkompetentes und situationsangemessenes Verhalten in einem geschützten Rahmen. Dabei können soziale Ängste abgebaut und Fertigkeiten zur Durchsetzung eigener Interessen entwickelt werden. Schwerpunkte liegen auf dem Äußern von Bedürfnissen, Gefühlen und Meinungen, dem Aufbau und der Pflege von Kontakten sowie dem Umgang mit öffentlicher Beachtung. Methoden wie Rollenspiele und kognitive Techniken kommen dabei gezielt zum Einsatz.

Kunsttherapie

Die Kunst- und Gestaltungstherapie bietet über gestalterische Medien kreative Ausdrucksmöglichkeiten und nonverbale Wege, Gefühle und Erleben auszudrücken. Sie ermöglicht es, kreative Potenziale zu wecken und das Erleben von Selbstwirksamkeit zu fördern, besonders bei psychovegetativen Beschwerden, Ängsten und Schlafstörungen.

Physiotherapie

Die Physiotherapie dient dazu, die Rehabilitanden zu aktivieren. In unserem Hause bieten wir Gruppengymnastik in der Halle (unterschiedliche Angebote je nach somatischer und psychischer Komorbidität und Ausdauer/Kondition), Krankengymnastik im Bewegungsbad, Krankengymnastik-Einzelbehandlung indikationsspezifisch, freies Schwimmen, Fahrradergometrie, MTT / Sequenztraining oder Walking an. In der Physiotherapie werden Bewegungsabläufe trainiert und Übungen durchgeführt, die der Rehabilitand im häuslichen Alltag anwenden kann. 

Ergotherapie

Auch in der psychosomatischen Abteilung ist es bei besonderen Fragestellungen wichtig, die Behandlungsmaßnahmen der Ergotherapie zur Anwendung zu bringen. Zum einen erfolgt die direkte Behandlung zur Beschwerdebesserung oder gar –linderung, andererseits finden spezifische Angebote statt, um bestimmte Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erst zu initiieren. Besonderes Augenmaß wird auch auf die Ermöglichung einer ergonomischen Arbeitsplatzumgestaltung gelegt. 

Bewegungstherapie

Unsere Einrichtung hat einen großes Angebot von klassischer Gymnastik bis zu Yoga, Qi Gong, Nordic Walking und Achtsamkeitstraining.

Ernährungstherapie

Ein weiterer Bereich unserer multimodalen Therapie ist die Diätetik. Die Rehabilitanden können mit ärztlicher Verordnung von der Ökotrophologin unseres Hauses zu einer individuellen Ernährungsberatung eingeladen werden und erhaltenen Ratschläge, deren Umsetzung in der Lehrküche gelernt werden kann. Für die Rehabilitanden kann dies ein wichtiger Aspekt sein, da gesunde Ernährung und ein Normalgewicht bedeutsam sind für das körperliche und seelische Wohlbefinden.

Gesundheitsbildung

Wichtige Gesundheitsthemen wie: „Was hält uns gesund ?“, Stress- und Stressbewältigung, Bewegung und körperliches Training, Gesunde Ernährung, „Alltagsdrogen: Zwischen Genuss und Sucht“ werden interaktiv für alle Rehabilitanden angeboten.

Entspannungstraining

Als Entspannungstraining vermitteln wir den Rehabilitanden die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson und das Autogene Training an. Die Rehabilitanden haben auch die Möglichkeit, sich zur Imaginativen Entspannung anzumelden, die von einem Rekreationstherapeuten angeboten wird.

Freizeittherapie

Diese bietet den Rehabilitanden mannigfaltige Möglichkeiten, die therapiefreie Zeit zu gestalten. Die Angebote reichen von Ausflügen zu Sehenswürdigkeiten über Stadtrundgänge und Museumsbesuche bis hin zum Seidenmalen und Freizeitspielen. Dadurch werden die sozialen Kontakte abseits der „Erkrankungen“ und die Fokussierung auf euthyme Beschäftigungen gefördert, die unsere Rehabilitanden oft lange vernachlässigten.

Physikalischen Therapie

In der physikalischen Therapie verordnen wir Teilkörpermassagen, Fangopackungen, Bäder und Elektrobehandlungen.

Unsere therapeutischen Gruppenangebote

Depressionsbewältigungs-Gruppe

Es werden zunächst die auslösenden und aufrechterhaltenden Faktoren der Depression vor dem Hintergrund eines bio-psycho-sozialenStörungsmodells aufgezeigt. Die Rehabilitanden haben Gelegenheit, verschiedene Bewältigungstechniken (Aufbau positiver Aktivitäten, verbesserte Achtsamkeit, Aufmerksamkeitsfokussierung auf Positives, Einnahme von Antidepressiva etc.) kennen zu lernen. Auch werden das Selbstwertkonzept und dysfunktionale kognitive Schemata erläutert. Daneben wurden auch die Regeln zur Rückfallprophylaxe besprochen.

Gruppenpsychotherapie

Im Rahmen der Sitzungen der Gruppenpsychotherapie, die zweimal wöchentlich über neunzig Minuten stattfinden, haben die Rehabilitanden die Gelegenheit, verschiedene Strategien zur besseren Bewältigung depressiver Verstimmungen kennen zu lernen, bei der Erarbeitung von Problemlösungen und Änderungsschritten zu kooperieren bzw. Zusammenhalt und Unterstützung zu erfahren. Die Rehabilitanden werden in eine feste Bezugsgruppe integriert.

Schmerzbewältigungs-Gruppe

In der Psychotherapie werden zentrale Themen vertieft, darunter die Gate-Control-Theorie, die Aufmerksamkeitslenkung, der Unterschied zwischen akutem und chronischem Schmerz sowie der Einfluss von Schmerz auf Körper und Psyche. Die Indikativgruppe Schmerzbewältigung basiert auf dem Marburger Schmerzmodell (Kröner-Herwig, Basler) und dem „Back to Balance“-Modell (Möller et al.) und integriert beide Ansätze. Während der Sitzungen haben die Rehabilitanden die Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen, voneinander zu lernen und Wissen über chronische Schmerzstörungen sowie Strategien zu deren Bewältigung zu erwerben.

Angstbewältigungs-Gruppe

Es werden störungsspezifische Symptome, aufrechterhaltende Faktoren und Behandlungsansätze besprochen. Hierbei wird besonders auf die Behandlung mit Hilfe von Exposition eingegangen. Gegen Ende der Behandlung verfügen die Rehabilitanden über erste Erklärungsansätze der Entstehung und Behandlung von Angstzuständen.

Psychosomatik-Gruppe

Es werden die Entstehungsbedingungen psychosomatischer Erkrankungen und die Wechselwirkungen von Körper und Psyche besprochen, insbesondere die Zusammenhänge zwischen psychischem Befinden, Anspannung und körperlichen Symptomen. Ausgleichende Ansätze wie Entspannung und positive stressreduzierende Aktivitäten sowie soziale Beziehungen als Energiequelle werden herausgearbeitet. Die Rehabilitanden erweitern ihre Kenntnisse zu psychosomatischen Zusammenhängen.

Nichtraucher-Gruppe

Im Gruppensetting werden verhaltenstherapeutisch-kognitive Inhalte vermittelt, z. B. zu Risikofaktoren, Wirkweisen von Zigaretten, Vor- und Nachteilen des Rauchens sowie zum Aufbau von Abstinenzmotivation und Alternativverhalten. Die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden reflektieren ihre Ambivalenz, erstellen eine Rauchverhaltensanalyse und üben Selbstmanagement sowie Selbstkontrolle, um Selbstwirksamkeit und Motivation zu stärken. Ergänzend werden Strategien zur Rückfallprophylaxe, etwa Stressbewältigung, Ritualänderungen und soziale Unterstützung, vermittelt.

Sozialdienstliche Beratung und Nachsorge in der Depressionsbehandlung

Die sozialdienstliche Beratung ist ein zentraler Bestandteil der Depressionsbehandlung. Sie wird sowohl vom persönlichen Arzt als auch vom Bezugstherapeuten angefordert und begleitet. Ziel ist die Unterstützung bei sozialrechtlichen Fragestellungen, wie langen Arbeitsunfähigkeitszeiten oder drohender Arbeitslosigkeit, sowie die Bereitstellung umfassender Hilfsangebote.

  • Die sozialdienstliche Beratung ist ein zentraler Bestandteil der Depressionsbehandlung. Sie wird sowohl vom persönlichen Arzt als auch vom Bezugstherapeuten angefordert und begleitet. Ziel ist die Unterstützung bei sozialrechtlichen Fragestellungen, wie langen Arbeitsunfähigkeitszeiten oder drohender Arbeitslosigkeit, sowie die Bereitstellung umfassender Hilfsangebote.

Ablauf der Behandlung

Die Erkennung somatischer Beschwerden, die durch affektive oder depressive Symptome ausgelöst oder überlagert werden, ist häufig Aufgabe eines psychosomatisch ausgerichteten Behandlungsteams. Die Basisbehandlung umfasst dabei mehrere zentrale Aspekte:

  1. Vertrauensvolle Beziehung

    Durch eine empathische Kontaktaufnahme wird eine vertrauensvolle Beziehung zu den Rehabilitandinnen und Rehabilitanden aufgebaut.

  2. Diagnostik und Information

    Zunächst erfolgt eine zuverlässige Diagnostik mit anschließender intensiver Aufklärung über die Erkrankung und ihre Behandlung. Dabei stehen Ermutigung, Hoffnung, Entlastung von Selbstvorwürfen sowie der offene Umgang mit Schuldgefühlen, Versagensängsten und Suizidgedanken im Vordergrund.

  3. Wiedergewinn von Erfolgserlebnissen

    Die Therapie unterstützt die Formulierung konkreter, erreichbarer Ziele, um Erfolgserlebnisse zurückzugewinnen, Inaktivität und Resignation zu überwinden und positive Verstärkung zu erfahren.

  4. Vermittlung von Einsicht

    Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verständnisvermittlung für den Zusammenhang von Depression und somatischen Beschwerden sowie für die Notwendigkeit geeigneter therapeutischer Maßnahmen.

Depressionen verstehen

Was sind Depressionen?

Depressionen: Ursachen, Symptome und Verlauf

Ursachen

Die Vulnerabilität für affektive Erkrankungen ist in wahrscheinlich erheblichem Maße durch Erbfaktoren determiniert. Auslösend wirken häufig psychosoziale Stressoren, so dass u.a. eine häufig lerngeschichtlich bedingte, mangelnde Fähigkeit, Stress zu bewältigen, von hoher Bedeutsamkeit ist. Dies bildet die Grundlage der empirisch gesicherten Wirksamkeit von störungsspezifischen Psychotherapien bei der Behandlung von depressiven Störungen.

Als neurobiologische Faktoren dagegen werden Störungen im stressregulierenden neuroendokrinen System mit Folgen für den Stoffwechsel von bestimmten Neurotransmittern wie z.B. Noradrenalin, Serotonin und Dopamin angenommen. Diese Neurotransmitter bewirken Veränderungen im Hinblick auf die Funktion der Signale übermittelnden Systeme, mit Auswirkungen auf die sogenannte Neuroplastizität und Neuroneogenese des Gehirns. Hier setzt die biologische Behandlung mit stimmungsstabilisierenden Medikamenten an.

Häufigkeit

Aufgrund der Häufigkeit des Auftretens sowie der Schwere depressiver Störungen zählt die Weltgesundheitsorganisation WHO die affektiven Erkrankungen zu den führenden Ursachen für eine durch die Erkrankung verursachte Beeinträchtigung des Lebens. Das Risiko, mindestens einmal im Leben an einer Majoren Depression zu erkranken, wird auf etwa 10 bis 18 % geschätzt. Die Menge der zu einem bestimmten Zeitpunkt an einer majoren Depression leidenden Personen beträgt etwa 7%, wobei Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer erkranken. Die Erstmanifestation liegt bei etwa der Hälfte der Rehabilitanden vor dem 32. Lebensjahr, wohingegen Erstmanifestationen nach dem 55. Lebensjahr mit einem Anteil von etwa 10% der depressiv Erkrankten eher selten auftreten. Das Suizidrisiko bei stationär behandlungsbedürftigen Patienten mit rezidivierend auftretenden depressiven Episoden liegt bei etwa 15 %.

Verlauf und Prognose

Typischerweise treten affektive Erkrankungen in Phasen auf. In etwa zwei Dritteln der Fälle sind die Phasen begrenzt durch unterschiedlich lange Episoden völliger Gesundheit. Bei etwa einem Drittel der Fälle tritt jedoch nur eine partielle Besserung der Beschwerden ein und etwa 15 % der Erkrankten bleiben schon nach der ersten Episode einer depressiven Störung chronisch depressiv.

Der wichtigste Prädiktor der Vorhersage von Rückfällen sowie des Wiedererkrankungsrisikos ist die Anzahl früherer depressiver Episoden. Daher ist die Prognose im Hinblick auf die Remission einer einzelnen Episode einer depressiven Störung gut. Dies gilt jedoch nicht für den Langzeitverlauf von depressiven Störungen, denn das Rückfallrisiko im Hinblick auf die Lebenszeit beträgt ohne Rezidivprophylaxe bei einer ersten depressiven Episode etwa 50 % und bei schwereren depressiven Episoden etwa 75 %.

Begleiterkrankungen

Sehr viele Rehabilitanden mit depressiven Störungen kommen mit komorbiden Schmerzsymptomen zur stationären Rehabilitationsbehandlung oder aber leiden unter einer gemischten Symptomatik aus psychischen und somatischen Symptomen.

Etwa zwei Drittel der Rehabilitanden mit einer majoren Depression klagen über körperliche Beschwerden wie z.B. gastrointestinale Beschwerden, Kopf-, Muskel- oder Rückenbeschwerden. Etwa 80 % dieser Rehabilitanden klagen außerdem z.B. über Schlafstörungen, körperliche Erschöpfung und somatische Funktionsstörungen.

Symptome depressiver Störungen

Depressive Störungen sind häufig durch zentrale Hauptsymptome wie anhaltend depressive Stimmung, Interessenverlust, Freudlosigkeit, Antriebsmangel und erhöhte Ermüdbarkeit gekennzeichnet. Begleitend können eine Reihe von Zusatzsymptomen auftreten, darunter verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit, Gedächtnisprobleme, geringes Selbstwertgefühl, Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit, eine pessimistisch geprägte Zukunftsperspektive, erhöhte oder verminderte Erregbarkeit, Schwierigkeiten bei Entscheidungen sowie suizidale Gedanken oder Impulse. Typische körperliche Begleiterscheinungen, die als somatisches Syndrom bezeichnet werden, umfassen Früherwachen, morgendliches Stimmungstief, deutliche Veränderungen von Appetit und Gewicht sowie einen ausgeprägten Libidoverlust. Depressive Störungen sind häufig durch folgende Hauptsymptome gekennzeichnet:

  • Depressive Stimmung

  • Interessensverlust

  • Freudlosigkeit

  • Antriebsmangel

  • Erhöhte Ermüdbarkeit

Wer Sie behandelt

Wir begleiten Sie während Ihrer Reha

Katharina von Bardeleben

Berufstitel: Leitende Psychologin, Haus A

Qualifikationen:

Dipl.-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin
Master of Advanced Studies - Psychotherapie mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie (MASPTVT)

Kontakt

Kathrin Krey

Berufstitel: Leitende Psychologin, Haus B

Qualifikationen:

Psychologische Psychotherapeutin

Kontakt

MEDIAN Reha-Zentrum Wiesbaden Sonnenberg – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.