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Rethera Mind erreicht Meilenstein: 1.000 aktive Patient*innen in der Nachsorge

Mitte Juni – und damit rund sieben Monate nach der ersten Gruppensitzung – betreut das Psychosomatik Team im Digitalen Gesundheitszentrum über 1.000 aktive Patient*innen in der digitalen Nachsorge.

Damit zeigt sich, dass das vom Team Digitale Gesundheit entwickelte Nachsorgeprogramm von Patient*innen sehr gut angenommen wird. Rethera Mind verbindet therapeutisch geleitete digitale Gruppensitzungen mit einer App, die dabei unterstützt, Therapieinhalte und Fortschritte langfristig in den Alltag zu integrieren.

Meilenstein ist gemeinsames Ergebnis

Der Meilenstein von 1.000 Patient*innen ist das Ergebnis vieler Teams und Kolleg*innen – im Digitalen Gesundheitszentrum, im Team Digitale Gesundheit und in den Kliniken.

„Dieses Ergebnis zeigt uns, wie groß der Bedarf an einer flexiblen und gleichzeitig eng begleiteten Nachsorge ist“, sagt Sonja Indira Steinert, Team Lead Rollout Psychosomatik. „Besonders bedanken möchte ich mich bei den Kolleg*innen in unseren Kliniken. Sie informieren die Patient*innen über das Angebot, beantworten Fragen und schaffen Vertrauen in ein neues Versorgungskonzept. Ohne dieses Engagement vor Ort hätten wir diesen Meilenstein nicht erreichen können.

Ebenso bedanken möchte ich mich bei den vielen neuen psychotherapeutischen Kolleg*innen im Digitalen Gesundheitszentrum, die mit großem Engagement die therapeutische Begleitung unserer Patient*innen übernehmen und mit ihrer täglichen Arbeit maßgeblich zum Erfolg von Rethera Mind beitragen.

Gerade in den ersten Monaten gab es – wie bei jedem neuen digitalen Projekt – technische Anlaufschwierigkeiten. Umso mehr freut es mich, dass die Teams gemeinsam drangeblieben sind und Rethera Mind heute von so vielen Patient*innen genutzt wird.“

Rethera Mind: Der nächste Schritt

Aktuell läuft parallel die wissenschaftliche Evaluation des Programms. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Modellprojekts und soll zeigen, dass die Kombination aus digitaler Anwendung und therapeutisch geleiteten Gruppensitzungen mindestens ebenso wirksam ist wie bestehende analoge Nachsorgeangebote.

Der nächste wichtige Schritt ist daher die erfolgreiche Fortführung der Datenerhebung. In den zehn Studienkliniken werden Patient*innen im Rahmen des bestehenden Fragebogenportals um ihre Unterstützung gebeten. Die Teilnahme an der Evaluation hilft dabei, die Wirksamkeit von Rethera Mind wissenschaftlich nachzuweisen und die Zulassung des Programms in der Regelversorgung zu erwirken.

Rethera Mind ist damit nicht nur ein Beispiel für Innovation bei MEDIAN, sondern auch für die erfolgreiche Zusammenarbeit vieler Bereiche. Von der Entwicklung über die therapeutische Begleitung des DGZ und in den Kliniken bis hin zur wissenschaftlichen Evaluation. Oder wie Sonja Indira Steinert es zusammenfasst: „Von der ersten Idee über die technische Umsetzung bis zur wissenschaftlichen Begleitung – überall steckt MEDIAN drin.“