Qualität der Betreuung Note 1,5
Unsere Patientinnen und Patienten bewerten unsere psychische Betreuung während der Reha bei Abhängigkeitserkrankungen mit der Note 1,5.
mehr erfahren
Das Leben leben
Wir behandeln in unserem Haus Menschen ab 18 Jahren mit Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit.
Zudem werden die mit der Sucht in Zusammenhang stehenden Begleit- und Folgeerkrankungen mitbehandelt.
Dazu gehören insbesondere folgende Störungen:
Kontraindikationen
Patientinnen und Patienten mit hochgradig kognitiven Störungen wie Demenzen oder Korsakoff-Syndrom, akuten Schizophrenien oder anderen psychotischen Störungen, akuter Suizidalität und körperlichen Erkrankungen, die eine Rehabilitationsfähigkeit maßgeblich beeinträchtigen, können wir nicht behandeln. Patienten, die nicht abstinent von anderen Drogen sind, können ebenfalls nicht aufgenommen werden. Ausgeschlossen ist auch eine medikamentöse (Weiter-)Behandlung mit Methylphenidat (z.B. Ritalin, Medikinet) sowie mit Tetrahydrocannabinol (Dronabinol, THC, Cannabis) während unserer psychotherapeutischen Rehabilitationsbehandlung. Ferner ist die Aufnahme von Patientinnen und Patienten mit einem Body-Mass-Index unter 17,5 nicht möglich .
Qualität der Betreuung Note 1,5
Unsere Patientinnen und Patienten bewerten unsere psychische Betreuung während der Reha bei Abhängigkeitserkrankungen mit der Note 1,5.
mehr erfahren
Hohe Weiterempfehlung 94,4 %
unserer Patientinnen und Patienten würden die Reha bei Abhängigkeitserkrankungen unserer Klinik weiterempfehlen.
mehr erfahren
Therapie auf hohem Niveau 100 Punkte
von 100 Qualitätspunkten unterstreichen die hervorragende therapeutische Versorgung bei „Alkoholabhängigkeit“.
mehr erfahren
Was Sie in der Rehabilitation erwartet
Die Behandlung der Alkoholabhängigkeit/Medikamentenabhängigkeit in Dormagen basiert auf den Erkenntnissen und Erfahrungen der modernen Verhaltensmedizin. Zugunsten einer individuellen Beziehungsgestaltung zwischen Patient und Therapeut wird in der modernen Suchtbehandlung auf pauschale Reglementierungen und damit auf vermeidbare Konfrontation verzichtet.
Den Patientinnen und Patienten wird in hohem Maße mit Empathie begegnet, um unter enger Zusammenarbeit mit seinem sozialen Umfeld einen auf ihn abgestimmten Weg aus der Abhängigkeit zu finden und so seine persönliche Freiheit und Leistungsfähigkeit zurückzuerlangen.
Im Vordergrund steht das Ziel einer dauerhaften Abstinenz. Damit einhergehend soll den Patientinnen und Patienten die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und die Reintegration ins private und berufliche Leben ermöglicht werden.
Alle unsere Patientinnen und Patienten werden von einem Bezugstherapeuten betreut, wobei dieser der primärer Ansprechpartner und psychotherapeutischer Behandler ist. Dabei ist eine vertrauensvolle, offene, wertschätzende und kooperative Beziehung zwischen Bezugstherapeut und Patient die elementare Voraussetzung für den angestrebten Therapieerfolg.
Nach einer angemessenen medizinischen Funktionsdiagnostik und der psychologischen Diagnostik erstellt der Bezugstherapeut unter Einbezug aller somatischen und psychologischen Daten eine Verhaltensanalyse und ein funktionales Bedingungsmodell der Gesamtsymptomatik. Beides ist Ausgangspunkt für den gemeinsam mit dem Patienten zu erstellenden Therapieplan. Die Therapieverlaufsdaten jedes Patienten werden aufeinander bezogen und in konkrete therapeutische Veränderungsstrategien umgesetzt.
Die Behandlungselemente der stationären Verhaltenstherapie in der MEDIAN Klinik Dormagen lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:
Die von dem Berner Psychotherapieforscher Professor Klaus Grawe entwickelte Neuropsychotherapie ist die Grundlage allen therapeutischen Handelns in unserem Hause. Seiner Theorie zufolge strebt jeder Mensch nach der Befriedigung der eigenen Grundbedürfnisse. Gelingt die Bedürfnisbefriedigung einer Person gut, geht man von einer gesunden und stabilen Psyche aus. Gelingt dies nicht so gut, ist ein Mensch anfälliger für die Entstehung psychischer Störungen. Zur Erreichung einer besseren Bedürfnisbefriedigung ist es wichtig, mit jedem Patienten individuell zugeschnittene Therapieschritte zu gestalten.
Während der stationären Behandlung in der MEDIAN Klinik Dormagen werden unsere Patienten dazu motiviert, Experten ihrer eigenen Abhängigkeitserkrankung zu werden und Selbstverantwortung zu übernehmen, um über selbstkontrollierte korrigierende Erfahrungen gewünschte Veränderungen herbeiführen zu können.
In unserer Klinik werden die Reha-Therapiestandarts Alkoholabhängigkeit der DRV befolgt, welche durch die MEDIAN-Therapiestandarts Sucht Alkohol und Medikamente erarbeitet sind. Grundsätzlich werden unsere Therapiestandarts von der Therapeutischen und Ärztlichen Leitung erarbeitet. In unseren Therapien, die teilweise auch am Wochenende stattfinden, wird nach dem Behandlungkonzept, Verhaltenskonzept und der Neuropsychotherapie nach Klaus Grawe gearbeitet.
MEDIAN Klinik Dormagen
Kurt-Tucholsky-Str. 4
41539 Dormagen