Zu Beginn
formulieren Patienten Ziele, die den Fokus auf das problematische Erleben richten. So sagt ein Patient etwa: „Die Angst soll weggehen.“ Wir rekonstruieren gemeinsam mit dem Patienten in einem ersten Schritt, für welche bislang unbewussten und anerkennenswerten Bedürfnisse die Symptome als „Lösungsversuche“ angesehen werden können. Wir suchen außerdem gemeinsam mit dem Heranwachsenden nach einer Zielformulierung, die positiv in dem Sinne sein sollte, dass sie nicht nur die Abwesenheit von Symptomen beschreibt („Was ist dann da anstelle der Angst?“) und möglichst konkret ist, z.B.: „Ich möchte in der Freizeit mit Freunden weggehen, mich zu einem Salsa-Kurs anmelden, morgens in die Schule gehen und zu meinem Lieblingsthema in Deutsch ein Referat halten.“