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Das Leben leben

Spezialisten für Multiple Sklerose

Intensive stationäre Reha bei Multiple Sklerose in der MEDIAN Klinik Wilhelmshaven

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung, bei der die äußerste Schicht der Nervenfasern, die sogenannten Myelinscheiden, vermutlich durch eigene Immunzellen angegriffen werden. Da diese Erkrankungsherde im gesamten zentralen Nervensystem vorkommen können, zeigen sich die unterschiedlichsten neurologischen Symptome.

MS ist nicht heilbar, der Verlauf und die Symptomatik können aber durch gezielte therapeutische Maßnahmen, beispielsweise im Rahmen einer neurologischen Reha in unserer Klinik an der Nordsee, oftmals günstig beeinflusst werden.

Eine intensive stationäre Rehabilitation scheint besonders wirkungsvoll zu sein. So zeigte eine wissenschaftliche Studie, dass eine dreiwöchige stationäre Rehabilitation deutlich effektiver ist als eine 15-wöchige ambulante Behandlung. Bei Fragen rund um die Reha bei MS melden Sie sich gerne bei uns. Unser Team der MEDIAN Klinik Wilhelmshaven steht Ihnen gerne beratend zur Seite.

Auf dieser Seite

Was Sie erwartet

Unsere Behandlungskonzept

Die Vielfältigkeit der Multiplen Sklerose ist eine große Herausforderung, welcher die Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte im neurologischen Rehazentrum Wilhelmshaven bereits bei der Aufnahme professionell durch eine persönliche und intensive Befundaufnahme begegnen. Das Beschwerdebild eines Patienten mit Multipler Sklerose ist eine sehr variable Kombination von Ausfällen im Bereich der Motorik (z.B. Muskelschwäche, Spastizität), Koordinationsstörungen sowie sensiblen Reiz- und Ausfallserscheinungen, Hirnnervenstörungen, vegetativen Störungen (z. B. Blasenschwäche), aber vor allem auch diversen neurokognitiven Defiziten. Je nach Patient kann die Ausprägung von MS sehr unterschiedlich ausfallen.

Unsere Rehaklinik an der Nordsee ist im Fachbereich Neurologie  für die Komplexität der MS-Erkrankung bestens aufgestellt.

  • Die Neurologische Abteilung in der MEDIAN Klinik Wilhelmshaven ist seit 2008 als „Anerkanntes MS-Zentrum“ der „Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft“ (DMSG) zertifiziert.
  • Durch die hohe Qualifikation der Ärzte, Therapeuten und auch der Pflegekräfte können im Rahmen der neurologischen Reha bei MS in unserer Klinik an der Nordsee auch innovative Therapieformen durchgeführt werden, die ansonsten in eine akut stationäre Einrichtung überwiesen werden müssten.
  • Unsere Klinik für Neurologie an der Nordsee ist auch nach einer Reha-Maßnahme Ansprechpartner für MS-Patienten und deren Angehörige.
  • Das durch die beiden Schwerpunkte der MEDIAN Klinik Wilhelmshaven bedingte umfangreiche Therapieangebot gewährleistet, dass für die unterschiedliche Symptomatik von MS-Patienten die richtigen Therapien ausgewählt werden können. So können insbesondere auch orthopädische Folgeschäden qualifiziert behandelt werden.

Unser multidisziplinäres Therapieangebot

Alle therapeutischen Behandlungen in unserer Rehaklinik an der Nordsee haben das Ziel, dem Patienten mit Multipler Sklerose ein großes Maß an selbstbestimmter Aktivität und Mobilität zu ermöglichen, um am familiären und beruflichen Leben teilhaben zu können. Viele Studien belegen, dass eine erfolgreiche Rehabilitation die Fitness erhöht, das Selbstbewusstsein stärkt und zu mehr Lebensfreude führt. Eine wissenschaftliche Studie zeigte, dass eine dreiwöchige stationäre Rehabilitation deutlich effektiver ist als eine 15-wöchige ambulante Behandlung.

Zur Rehabilitation von MS-Patienten wurde in der MEDIAN Klinik Wilhelmshaven ein multidisziplinäres Therapiekonzept entwickelt. Hierbei werden für jeden Patienten Therapien aus Folgenden Bereichen individuell zusammengestellt. 

Sozialarbeit

Diätassistenz

Besondere Angebote

Umfassende Betreuungsangebote

Patiententreffen


Treffen MS-Selbsthilfegruppe
Datum: jeden zweiten Montag im Monat um 19.00 Uhr
Referent: Dr. Schwindt
Ort: kleine Aula
 

MS-Sprechstunde
Datum: jeden Freitag von 16.00 - 17.00
Referent: Dr. Schwindt
Ort: Raum 14, auf Empfangsebene

Selbsthilfetraining

Der Erhalt bzw. das Wiedererlangen einer größtmöglichen Selbstständigkeit und die langfristige Unabhängigkeit von Hilfspersonen ist ein wichtiges Ziel in der neurologischen Rehabilitation von Patienten mit einer Multiplen Sklerose. In der Ergotherapie werden dem Patienten verschiedene Strategien zur Steigerung der Selbstständigkeit und mögliche Hilfsmittel vorgestellt.

Unsere Pflegekräfte verfügen über umfangreiche Kenntnisse, sind geschult im patientengerechten Vermitteln von Informationen und dem Erkennen von persönlichen Ressourcen. Sie motivieren die Rehabilitanden während der neurologischen Reha, eine bessere Selbstständigkeit im Umgang mit ihrer Erkrankung zu erreichen.

Sozialarbeit

Während der Reha in der MEDIAN Klinik Wilhelmshaven haben wir auch schon die Zeit danach im Blick. Zusammen mit dem Patienten und seinen Angehörigen besprechen wir, wie der Alltag gesünder und einfacher gestaltet werden kann.

Auch nach Abschluss der Rehabilitation bleibt unsere Klinik ein Ansprechpartner für MS-Patienten. Einmal im Monat können Betroffene und Angehörige in der MS-Sprechstunde unserer Klinik Fragen und Probleme erörtern.

Jeden 2. Montag im Monat trifft sich die MS-Selbsthilfegruppe in der MEDIAN Klinik Wilhelmshaven.

Symptome und Ursachen von Multipler Sklerose

Die ersten Symptome einer MS treten meist zwischen dem 15. und 40. Lebensjahr während eines Krankheitsschubs auf. Häufig handelt es sich um Seh- oder Sensibilitätsstörungen, die sich zunächst zurückbilden. Im weiteren Verlauf können abhängig vom Ort der Entzündungsherde unterschiedliche Funktionsstörungen auftreten, zum Beispiel:
 

  • Sehnerv (unscharfes Sehen oder Augenschmerzen)
  • Großhirn (physische und psychische Müdigkeit, kognitive Störungen und Konzentrationsprobleme)
  • Kleinhirn (Sprachstörungen, Schwindel und Koordinationsprobleme (Ataxie))
  • Hirnstamm (Störungen der Augenbewegungen, Doppeltsehen oder Schluckstörungen)
  • Rückenmark (sensorische oder motorische Störungen)

Andere Entzündungherde im Rückenmark können zu Missempfinden, Taubheitsgefühlen oder Schmerzen führen. Zudem leiden sehr viele MS-Patienten unter einer allgemeinen Schwäche und Steifigkeit der Gliedmaßen. Weitere Beschwerden sind Tremor, Darm- und Blasenentleerungsstörungen sowie sexuelle Funktionsstörungen.

  • Die ersten Symptome einer MS treten meist zwischen dem 15. und 40. Lebensjahr während eines Krankheitsschubs auf. Häufig handelt es sich um Seh- oder Sensibilitätsstörungen, die sich zunächst zurückbilden. Im weiteren Verlauf können abhängig vom Ort der Entzündungsherde unterschiedliche Funktionsstörungen auftreten, zum Beispiel:
     

    • Sehnerv (unscharfes Sehen oder Augenschmerzen)
    • Großhirn (physische und psychische Müdigkeit, kognitive Störungen und Konzentrationsprobleme)
    • Kleinhirn (Sprachstörungen, Schwindel und Koordinationsprobleme (Ataxie))
    • Hirnstamm (Störungen der Augenbewegungen, Doppeltsehen oder Schluckstörungen)
    • Rückenmark (sensorische oder motorische Störungen)

    Andere Entzündungherde im Rückenmark können zu Missempfinden, Taubheitsgefühlen oder Schmerzen führen. Zudem leiden sehr viele MS-Patienten unter einer allgemeinen Schwäche und Steifigkeit der Gliedmaßen. Weitere Beschwerden sind Tremor, Darm- und Blasenentleerungsstörungen sowie sexuelle Funktionsstörungen.

Verlauf der Multiplen Sklerose

Multiple Sklerose kann sehr unterschiedlich verlaufen. Neben einer stetigen Verschlechterung der Symptomatik unterscheidet man zwei schubförmige Verlaufsformen.

  • Schubförmig remittierende MS

    Bei der schubförmig remittierenden MS bilden sich Symptome nach einem Schub der über Stunden oder Tage anhalten kann, die Beschwerden vollständig oder zumindest teilweise wieder zurück.

  • Sekundär progrediente MS

    Die sekundär progrediente MS ist durch eine langsame aber stetige Zunahme neurologischer Fehlfunktionen gekennzeichnet. Zusätzlich kommt es aber auch noch zu einzelnen akuten Schüben.

  • Primär-progrediente MS

    Der primär-progrediente Verlauf zeigt sich durch eine stetige schleichende Verschlechterung der Symptome ohne erkennbare Krankheitsschübe.

  • Trigger

    Als sogenannte Triggerfaktoren, die einen Schub auslösen können gelten Grippe- bzw. virale Magen-Darm-Infektionen.

Wer Sie behandelt

Unsere erfahrene Ärztin begleitet Sie während Ihrer gesamten Rehabilitation

MEDIAN Klinik Wilhelmshaven – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.