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Ein Mann der sich an den Kopf fasst mit seiner eigenen Hand

Das Leben leben

Mit Reha zurück zu mehr Lebensqualität

Behandlung von Schmerz- und somatoformen Störungen in der Klinik Am Rosenberg

Schmerzen und körperliche Beschwerden können das Leben erheblich einschränken – sei es durch chronische Schmerzerfahrungen oder durch somatoforme Störungen, bei denen körperliche Symptome seelisch bedingt sind. Beide Störungsbilder sind eng mit psychischen Belastungen wie Stress, Angst oder depressiven Verstimmungen verknüpft und wirken sich oft auf den Alltag, die Arbeitsfähigkeit und das soziale Leben aus.

In der psychosomatischen Abteilung der MEDIAN Kliniken Daun Am Rosenberg erhalten Betroffene eine ganzheitliche Behandlung, die körperliche, psychische und soziale Aspekte berücksichtigt. Ziel ist es, das Beschwerdeerleben zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und Strategien zu vermitteln, um Schmerzen und Symptome langfristig zu bewältigen.

Auf dieser Seite

Gemeinsamkeiten der Behandlung von chronischen Schmerzstörunge und somatoformen Störungen

Funktionsmodell in den MEDIAN Farben

Sowohl chronische Schmerzstörungen als auch somatoforme Störungen belasten Körper, Psyche und soziale Beziehungen. Deshalb setzt die Behandlung auf ein ganzheitliches psychosomatisches Konzept, das körperliche Beschwerden, psychische Faktoren und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Ziel ist es, Schmerz- und Beschwerdeerleben zu reduzieren, Alltag und Lebensqualität wiederherzustellen und Strategien zur bewussten Stressbewältigung zu vermitteln.

Was Sie erwartet

Unser Behandlungskonzept

Unsere psychosomatische Rehabilitation setzt sich aus einem Basisangebot und einem störungsspezifischen Angebot zusammen. Beide Bereiche werden individuell kombiniert, um die Behandlung optimal an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen.

Basistherapie

Wir bieten individuell angepasste Therapieformen, die auf die unterschiedlichen Lebenssituationen unserer Patientinnen und Patienten abgestimmt sind. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine ganzheitliche Begleitung, die sowohl psychische als auch soziale Aspekte berücksichtigt.

Eine Frau und ein Mann die sich miteinander unterhalten

Psychotherapeutische Einzelbehandlung (Verhaltenstherapie)

Eine Gruppe die sich unterhält und im Kreis sitzen

Verhaltenstherapeutische Problemlösegruppen

Drei Personen sitzen am Tisch und unterhalten sich

Ergo- und Gestalttherapie

Vier Personen sind draußen und üben Bogenschießen

Sport- und Bewegungstherapie

Zwei Personen die ein Gespräch führen

Beratung

Sozialberatung und Maßnahmen zur beruflichen Wiedereingliederung

Die Person heben alle ihre beiden Hände

Entspannungsverfahren

Personen sitzen in einem Stuhlkreis und reden

Psychoedukation

Psychoedukation (z. B. Gesundheitsvorträge, Bibliotherapie, Filmangebote)

Die Frau arbeitet am Computer

Psychosomatisch-pflegerische Begleitung

Störungsspezifische Therapie

Ein Pfleger der mit einem Patienten läuft

Erweiterte medizinische Diagnostik

Erweiterte medizinische Diagnostik und fachärztliche Konsile (z. B. in Kooperation mit dem Krankenhaus Maria Hilf in Daun)

Zwei Frauen führen ein Gespräch

Vertiefende psychotherapeutische Verfahren

Vertiefende psychotherapeutische Verfahren (z. B. Expositionstraining, EMDR, Imaginationsübungen)

Personen sitzen in einem Stuhlkreis und reden

Indikationsspezifische Gruppenpsychotherapie

Ein Mann unterhält sich mit einer Frau

Familien- und Partnergespräche

Eine Person läuft auf Baumstämmen

Einzeltherapien

Einzeltherapien in den Bereichen Gestaltung, Bewegung und Sport

Die Person heben alle ihre beiden Hände

Entspannungstraining

Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson

Eine Person die Essen vor sich stehen hat

Ernährungsberatung und Lehrküche

Die beiden Frauen sprechen miteinander

Sozialberatung

Maßnahmen zur sozialen und beruflichen Reintegration

Die Schwester hat eine weiße Arbeitskleidung an

Medizinische Versorgung

Die beiden Frauen sprechen miteinander

Einzelpsychotherapie

Eine Gruppe die sich unterhält und im Kreis sitzen

Gruppentherapie

Personen die mit Trommeln Musik machen

Musiktherapie

Behandlungsmodule in der Psychosomatik

Ergänzend zu den Basis- und Störungstherapien bieten wir spezielle Behandlungsmodule an. Diese Module vertiefen die Therapie und richten sich an Patientinnen und Patienten mit besonderen Belastungsschwerpunkten:

  • Störungen im beruflichen und sozialen Kontext

    Das Modul „Störungen im beruflichen und sozialen Kontext“ unterstützt Menschen, deren psychische Beschwerden in engem Zusammenhang mit dem Arbeitsleben oder sozialen Konflikten stehen – etwa bei Burnout, Überforderung oder Mobbing.

  • Komorbidität

    Das Modul „Komorbidität“ richtet sich an Patientinnen und Patienten, die zusätzlich zu einer psychosomatischen Erkrankung unter einer Abhängigkeitserkrankung oder einem problematischen Suchtmittelkonsum leiden.

Modul: Störungen im beruflichen und sozialen Kontext

Patientinnen und Patienten mit psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen, die im Zusammenhang mit Belastungen am Arbeitsplatz oder im sozialen Umfeld stehen. Dies betrifft häufig Menschen mit Burnout, beruflicher Überforderung oder wiederkehrenden Konflikten.

Therapieziele

  • Erkennen und Einordnen arbeitsbezogener oder sozialer Belastungen
  • Entwicklung realistischer beruflicher und persönlicher Perspektiven
  • Aufbau von Bewältigungsstrategien und sozialer Kompetenz (z. B. Stress-, Konflikt- und Kommunikationstraining)
  • Erhalt oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit
  • Frühzeitige Einleitung beruflicher Rehabilitationsmaßnahmen
  • Zusammenarbeit mit Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, Leistungsträgern und externen Fachstellen

Therapeutische Inhalte

  • Detaillierte Berufs- und Sozialanamnese
  • Psychologische Diagnostik (z. B. SCL-90-R, AVEM, UFB, BDI)
  • Einzel- und Gruppentherapien zu berufsbezogenen Themen
  • Angehörigengespräche bei Bedarf
  • Ärztliche Diagnostik körperlicher Begleiterkrankungen
  • Beratung und Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit oder Reha-Fachberatungen
  • Sozialmedizinische Begutachtung und Reha-Planung

Modul: Komorbidität

Patientinnen und Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen, die zusätzlich unter einer Abhängigkeitserkrankung oder einem problematischen Suchtmittelkonsum leiden.

Therapieziele

  • Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen psychischer Erkrankung und Suchtmittelkonsum
  • Förderung der Motivation zu Abstinenz und Eigenverantwortung
  • Erlernen von Bewältigungsstrategien und Rückfallprävention
  • Planung einer stabilen Nachsorge und weiterführender Unterstützungsangebote

Chronische Schmerzstörungen

Schmerzen sind ein wichtiges Warnsignal und eine Schutzfunktion des Körpers. Während akuter Schmerz nur Sekunden bis wenige Wochen anhält und meist klaren Auslösern zugeordnet werden kann, spricht man von chronischem Schmerz, wenn die Beschwerden länger als sechs Monate bestehen.

Chronische Schmerzen können aus akuten Schmerzerfahrungen entstehen, etwa nach Verletzungen oder Erkrankungen. Anders als bei akuten Schmerzen lassen sich die Ursachen häufig nicht eindeutig beheben oder der Schmerz ist stärker und langanhaltender, als es die körperliche Schädigung erklären würde – beispielsweise bei rheumatischen oder degenerativen Erkrankungen.

Menschen mit chronischem Schmerz reagieren häufig mit Hoffnungslosigkeit, Sorgen, depressiven Gedanken, aber auch mit Schlafstörungen, Appetitverlust und sozialem Rückzug. Dies kann zu einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität führen. In der psychosomatischen Abteilung der MEDIAN Kliniken Daun Am Rosenberg begegnen wir diesen Belastungen mit speziellen Therapien im Rahmen einer psychosomatischen Rehabilitation.

Somatoforme Störungen

Somatoforme oder funktionelle Störungen sind körperliche Beschwerden, die nicht auf eine organische Krankheit zurückgehen, sondern seelisch verursacht sein können, zum Beispiel durch Stress, hohe Anspannung oder zwischenmenschliche Konflikte.

Eine Frau macht ihre Hände an ihren Kopf

Die Beschwerden betreffen häufig Organe, die stark vom vegetativen Nervensystem gesteuert werden, etwa Herz-Kreislauf-System, Magen-Darm-Trakt oder Atemwege. Viele Betroffene sind unsicher über die Herkunft ihrer Symptome oder fürchten, dass eine ernsthafte körperliche Erkrankung dahintersteckt. Andere wissen bereits aus medizinischen Untersuchungen, dass keine organische Ursache vorliegt und vermuten eine psychische Verursachung.

Wer Sie behandelt

Unser erfahrenes Team begleitet Sie während Ihrer gesamten Rehabilitation

Das interdisziplinäre Behandlungsteam besteht aus Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Ergo-, Sport- und Physiotherapeutinnen und -therapeuten sowie Pflegefachkräften. Alle Berufsgruppen arbeiten eng zusammen, um eine umfassende bio-psycho-soziale Behandlung zu gewährleisten.

Dr. med. Michael Rolffs

Berufstitel: Ärztlicher Direktor und Chefarzt

Qualifikationen:

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Suchtmedizinische Grundversorgung & Verkehrsmedizin

Kontakt

MEDIAN Rehazentrum Daun – Am Rosenberg – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.