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Eine Frau die vor einem Computer sitzt

Das Leben leben

Mit Reha zurück zu mehr Lebensqualität

MEDIAN Rehazentrum Daun – Am Rosenberg: Behandlung von PC- und Internetabhängigkeit

Computer und Internet gehören sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene in Freizeit und Beruf zum Alltag und sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Bei einigen Nutzenden kann sich jedoch durch häufige Nutzung schleichend eine Abhängigkeit entwickeln. Diese kann dazu führen, dass soziale Kontakte, persönliche Interessen und Bedürfnisse sowie die Fähigkeit zur realen sozialen Interaktion zurückgehen. Oft erkennen Betroffene selbst nicht, dass sich eine Abhängigkeit entwickelt hat. Eine Möglichkeit zur Selbstüberprüfung bietet der Online-Selbsttest unter: www.ins-netz-gehen.de

Formen von PC- und Internetabhängigkeit

Pathologischer PC- und Internetgebrauch und die daraus resultierende Abhängigkeit erfordern therapeutische Unterstützung, da Betroffene häufig nicht mehr in der Lage sind, sich eigenständig aus der Abhängigkeit zu lösen. Insgesamt werden bei PC- und Internetabhängigkeit drei Hauptformen unterschieden. 

  • Gaming

    exzessives Spielen von Computerspielen

  • Informationsseeking

    zwanghafte Informationssuche und Surfverhalten

  • Getting

    exzessive Nutzung sozialer Netzwerke, Online-Shopping oder Chats

Ziel der Reha

Berufliche und soziale Reintegration

Personen die basteln und malen

Ein zentrales Ziel unserer Rehabilitationsbehandlung ist die Wiedereingliederung in das Berufsleben, entweder am bisherigen Arbeitsplatz oder in eine neue Tätigkeit. Hierfür bieten wir gezielte Unterstützungsmaßnahmen an. Für Patientinnen und Patienten mit Pathologischem Glücksspiel wird zusätzlich eine Schuldenberatung angeboten, da finanzielle Belastungen häufig im Zusammenhang mit der Erkrankung stehen.

Was Sie erwartet

Unser Behandlungskonzept

Unsere Therapieangebote

In der Rehabilitation geht es darum, Abhängigkeitserkrankungen besser zu verstehen, Rückfallrisiken zu erkennen und neue Wege für den Alltag zu entwickeln.

Die Behandlung wird auf die persönliche Situation der Rehabilitand*innen abgestimmt. Dabei geht es nicht nur um Abstinenz, sondern auch um Stabilität, Gesundheit, soziale Teilhabe und neue Perspektiven für die Zeit nach der Rehabilitation.

Die einzelnen Therapieangebote unterstützen diesen Prozess aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

 

Eine Frau zeigt einer anderen Frau etwas auf dem Monitor

Einzel- und Gruppentherapie

In Einzel- und Gruppengesprächen geht es darum, die Abhängigkeitserkrankung besser zu verstehen, Rückfallrisiken zu erkennen und neue Bewältigungswege zu entwickeln.

Eine Frau die kocht

Gesundheitsbildung und Rückfallmanagement

Rehabilitand*innen setzen sich mit Gesundheit, Suchtentwicklung und Rückfallrisiken auseinander. Sie lernen, Warnsignale zu erkennen, Rückfällen vorzubeugen und hilfreiche Strategien für den Alltag zu entwickeln.

Personen die Übungen durchführen

Sport- und Bewegungstherapie

Bewegung ist ein wichtiger Baustein der Rehabilitation. Sie hilft, den Körper wieder bewusster wahrzunehmen, Stress abzubauen, Belastbarkeit zu stärken und neue Stabilität im Alltag zu entwickeln.

Personen die basteln und malen

Ergotherapie

Die Ergotherapie unterstützt dabei, alltagspraktische Fähigkeiten, Konzentration, Belastbarkeit und Selbstvertrauen wieder zu stärken.

Eine Person die unter einer Wärmelampe liegt

Entspannungsverfahren

Entspannungsverfahren unterstützen dabei, zur Ruhe zu kommen, Anspannung besser wahrzunehmen und neue Wege im Umgang mit Stress zu entwickeln.

Personen die gemeinsam basteln und malen

Indikative Gruppen

In indikativen Gruppen geht es um ausgewählte Themen, die für die persönliche Stabilisierung wichtig sind – zum Beispiel Rückfallrisiken, Stress, Beziehungen oder psychische Belastungen.

Eine Person hält einen Zettel in der Hand

Medizinische Versorgung

Ärztliche Betreuung und medizinische Diagnostik begleiten die Rehabilitation. Dabei werden auch körperliche Begleiterkrankungen, mögliche Folgeschäden und individuelle gesundheitliche Fragen berücksichtigt.

Ein Mann der einer anderen Person ein Gehirn Modell zeigt

Sozialberatung

Sozialberatung hilft, wichtige Fragen für die Zeit während und nach der Rehabilitation zu klären – zum Beispiel zu Arbeit, finanzieller Situation, Nachsorge, Wohnen und weiteren Unterstützungsangeboten.

Die Frau bekommt Akupunktur am Rücken

Unterstützende Angebote

Unterstützende Angebote ergänzen die Behandlung und stärken Rehabilitand*innen in unterschiedlichen Bereichen – körperlich, beruflich, kreativ und alltagsnah. Dazu gehören zum Beispiel Physiotherapie, Bewerbungstraining und weitere begleitende Angebote.

Ein Veranstaltungsraum

Angehörigenarbeit

Angehörige und nahestehende Personen können eine wichtige Unterstützung sein. In Gesprächen und durch Informationen geht es darum, die Erkrankung besser zu verstehen, Erwartungen zu klären und den weiteren Weg gemeinsam besser einzuordnen.

Personen die Tischtennis spielen

Freizeitangebote

Freizeitangebote unterstützen Rehabilitand*innen dabei, wieder Freude an gemeinsamen Aktivitäten zu erleben, neue Interessen zu entdecken und suchtfreie Gestaltungsmöglichkeiten für den Alltag kennenzulernen.

Gesundheit gezielt fördern

Ernährungsberatung für den Alltag

Eine Frau die kocht

Die Ernährungsberatung unterstützt Rehabilitand*innen dabei, gesunde Essgewohnheiten zu entwickeln und Ernährung im Alltag praktisch umzusetzen.

  • Einkaufstraining im Übungssupermarkt
  • Individuelle Ernährungsberatung
  • Workshops und Seminare zu gesunder Ernährung und Kochen
  • Gruppengespräche zum Austausch und zur Motivation
  • Beratung bei besonderen Ernährungsbedürfnissen, zum Beispiel bei Diabetes oder Unverträglichkeiten
  • Praktische Kochkurse zur gesunden Zubereitung von Speisen

Die Ernährungsberatung arbeitet eng mit dem ärztlichen und therapeutischen Team zusammen, damit die Empfehlungen gut zum individuellen Rehabilitationsverlauf passen.

Diagnostik

Medizinische Abklärung und Begleitung

Die medizinische Diagnostik ist ein wichtiger Bestandteil der Rehabilitation. Das ärztliche Team begleitet Rehabilitand*innen während der Behandlung, klärt körperliche Beschwerden und Begleiterkrankungen ab und berücksichtigt mögliche Folgeschäden der Abhängigkeitserkrankung.

Zu den medizinischen Untersuchungen gehören unter anderem:

  • Labordiagnostik

  • EKG

  • Sonographie

  • Lungenfunktionstest

Wer Sie behandelt

Unser erfahrenes Team begleitet Sie während Ihrer gesamten Rehabilitation

Dr. med. Michael Rolffs

Berufstitel: Ärztlicher Direktor und Chefarzt

Qualifikationen:

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Suchtmedizinische Grundversorgung & Verkehrsmedizin

Kontakt

MEDIAN Rehazentrum Daun – Am Rosenberg – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.