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Das Leben leben

Mit Reha zurück zu mehr Lebensqualität

Behandlung von Traumafolgeerkrankungen in der Klinik Am Rosenberg

Traumatische Erlebnisse können das seelische Gleichgewicht tief erschüttern und langfristige Folgen haben. Im MEDIAN Rehazentrum Daun – Am Rosenberg bieten wir Patientinnen und Patienten mit Traumafolgeerkrankungen eine umfassende, wissenschaftlich fundierte Behandlung durch erfahrene Therapeutinnen und Therapeuten.

Ziel der Traumatherapie ist es, Betroffene zu befähigen, wieder Vertrauen in sich selbst und das Leben zu gewinnen. Sie lernen, die traumatischen Erfahrungen so zu verarbeiten, dass sie nicht länger das Denken, Fühlen und Handeln bestimmen – und wieder Lebensfreude, Stabilität und Zukunftsperspektiven möglich werden.

Auf dieser Seite

Was Sie erwartet

Unser Behandlungskonzept

Unsere psychosomatische Rehabilitation setzt sich aus einem Basisangebot und einem störungsspezifischen Angebot zusammen. Beide Bereiche werden individuell kombiniert, um die Behandlung optimal an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen.

Traumatherapie im MEDIAN Rehazentrum Daun – Am Rosenberg

Auch wenn das Erlebte nicht ungeschehen gemacht werden kann – eine spezialisierte Traumatherapie hilft, das Geschehene zu verarbeiten, den Alltag wieder zu bewältigen und neue Lebensperspektiven zu entwickeln. Unsere Behandlung orientiert sich am 3-Phasen-Modell der Traumatherapie:

Phase 1: Stabilisierung

Ziel ist es, Sicherheit und innere Stabilität wiederherzustellen.

  • Erkennen und Verstehen psychosomatischer Zusammenhänge
  • Erlernen von Distanzierungs- und Bewältigungstechniken
  • Strategien zur Spannungsregulation und Selbstfürsorge

Phase 2: Konfrontation

In dieser Phase wird das Trauma unter geschützten Bedingungen bearbeitet.

  • Gezielte Auseinandersetzung mit den belastenden Erinnerungen
  • Verarbeitung der Erlebnisse und ihrer emotionalen Folgen

Phase 3: Integration

Abschließend geht es darum, das Erlebte in das eigene Leben zu integrieren.

  • Akzeptanz des Vergangenen
  • Entwicklung neuer Lebensperspektiven
  • Rückfallvorbeugung und Stärkung der Selbstwirksamkeit

Was ist eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)?

Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine anhaltende psychische Stressreaktion auf extreme Belastungssituationen oder traumatische Lebensereignisse. Wenn nicht alle diagnostischen Kriterien erfüllt sind, spricht man von einer partiellen posttraumatischen Belastungsstörung.

Ursachen und Auslöser

Eine PTBS oder andere psychische Traumafolgestörungen können durch sehr unterschiedliche Erfahrungen entstehen, etwa durch:

  • Unfälle
  • Körperliche oder seelische Gewalt
  • Sexuellen Missbrauch oder Vergewaltigung
  • Naturkatastrophen
  • Kriegserlebnisse
  • Lebensbedrohliche Erkrankungen
  • Verlust nahestehender Menschen
  • Verwahrlosung oder Vernachlässigung

Ein seelisches Trauma kann zudem andere psychische Erkrankungen auslösen oder verschlimmern, z. B.:

  • Angst- und Panikstörungen
  • Depressive Störungen
  • Dissoziative Störungen
  • Borderline-Persönlichkeitsstörungen
  • Essstörungen
  • Zwangsstörungen
  • Somatoforme Störungen
  • Abhängigkeitserkrankungen (Alkohol, Drogen)

Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung

Typische Symptome einer PTBS können sein:

  • Wiedererleben der traumatischen Ereignisse (Flashbacks, Albträume, starke emotionale Reaktionen)
  • Körperliche Anspannung mit Herzrasen, Schwitzen, Schlafstörungen, Schmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden
  • Vermeidung von Gedanken, Situationen oder Orten, die an das Trauma erinnern
  • Dissoziative Zustände (z. B. Gefühl der Abwesenheit, Realitätsverlust)
  • Selbstverletzendes Verhalten oder Suizidgedanken
  • Probleme in Beziehungen und im sozialen Kontakt

In manchen Fällen treten die Symptome verzögert auf – manchmal erst Monate oder Jahre nach dem Ereignis, wenn neue Situationen alte Erinnerungen aktivieren.

Mögliche Folgen unbehandelter Traumafolgestörungen

Bleibt eine PTBS unbehandelt, kann dies zu schweren und langfristigen Beeinträchtigungen führen. Die Symptome können sich verstärken und chronifizieren, wodurch die Belastung auf immer mehr Lebensbereiche übergreift. Häufig gehen damit ein Verlust an Lebensfreude und Lebensqualität, Spannungen in Partnerschaften und Familien sowie die Gefahr von Arbeitsunfähigkeit oder Erwerbsminderung einher. Nicht selten kommt es zudem zu sozialer Isolation und Rückzug. Eine frühzeitige und gezielte Traumatherapie kann dazu beitragen, diese Entwicklungen zu verhindern oder rückgängig zu machen.

Wer Sie behandelt

Unser erfahrenes Team begleitet Sie während Ihrer gesamten Rehabilitation

Das interdisziplinäre Behandlungsteam besteht aus Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Ergo-, Sport- und Physiotherapeutinnen und -therapeuten sowie Pflegefachkräften. Alle Berufsgruppen arbeiten eng zusammen, um eine umfassende bio-psycho-soziale Behandlung zu gewährleisten.

Dr. med. Michael Rolffs

Berufstitel: Ärztlicher Direktor und Chefarzt

Qualifikationen:

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Suchtmedizinische Grundversorgung & Verkehrsmedizin

Kontakt

MEDIAN Rehazentrum Daun – Am Rosenberg – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.