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Zwei Personen stehen draußen im Wald

Das Leben leben

Mit Reha zurück zu mehr Lebensqualität

MEDIAN Rehazentrum Daun – Thommener Höhe: Behandlung von Medikamentenabhängigkeit

In Deutschland sind rund 1,9 Millionen Menschen medikamentenabhängig, vor allem von Schlaf-, Beruhigungs- und Schmerzmitteln. Die Abhängigkeit entsteht oft schleichend – zunächst im Rahmen einer medizinischen Behandlung, später durch eigenmächtige Dosiserhöhungen oder dauerhaften Gebrauch. Viele Betroffene erleben Scham, Verunsicherung oder Angst vor Entzugserscheinungen. In unserer spezialisierten Bezugsgruppe für medikamentenabhängige Patientinnen und Patienten gehen wir auf diese besonderen Herausforderungen gezielt ein.

Eine Frau mit rotem Pullover sitzt

Sucht im Alter

Abhängigkeitserkrankungen können auch im höheren Lebensalter auftreten und wirksam behandelt werden. In der Klinik Thommener Höhe bieten wir Behandlungsangebote, die auf die Lebenssituation älterer Rehabilitand*innen abgestimmt sind. Themen wie Einsamkeit, Berentung, körperliche Einschränkungen oder langjährige Medikamenteneinnahme werden dabei gezielt berücksichtigt. Ziel ist es, Stabilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität zu stärken.

Was Sie erwartet

Unser Behandlungskonzept

Ziel der Behandlung ist es, die Abhängigkeit von Medikamenten dauerhaft zu überwinden, Körper und Psyche zu stabilisieren und die Lebensqualität sowie Selbstbestimmung der Patientinnen und Patienten nachhaltig zu stärken.

Unser therapeutischer Ansatz

In der Rehabilitation geht es nicht nur darum, keine Drogen mehr zu konsumieren. Wichtig ist auch zu verstehen, welche Situationen, Gefühle, Gedanken oder Kontakte den Konsum begünstigen – und was Ihnen hilft, anders damit umzugehen.

Im MEDIAN Rehazentrum Daun – Thommener Höhe arbeiten wir deshalb mit medizinischer Betreuung, therapeutischen Gesprächen, Gruppenangeboten, Bewegung und handlungsorientierten Angeboten. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir Strategien für den Umgang mit Suchtdruck, Rückfallrisiken und belastenden Situationen.

Dabei geht es auch um die Frage, wie Ihr Leben nach der Reha tragfähig weitergehen kann: mit mehr Stabilität im Alltag, passenden Unterstützungsangeboten, sozialer Klärung und neuen Perspektiven für Arbeit, Ausbildung oder Beschäftigung.

Psychische Belastungen wie depressive Symptome, Ängste, ADHS, Traumafolgen oder Schlafprobleme werden bei Bedarf mitberücksichtigt.

Ein Mann der einer anderen Person ein Gehirn Modell zeigt

Rückfallvorbeugung und Suchtdruck

Sie entwickeln Strategien, um Risikosituationen besser zu erkennen, Suchtdruck zu bewältigen und Rückfällen vorzubeugen.

Eine Frau und ein Mann die auf dem Computer schauen

Therapeutische Gespräche

In Einzel- und Gruppenangeboten geht es um Konsummuster, Auslöser, persönliche Ziele und neue Wege im Umgang mit Belastungen.

Eine Frau und ein Mann gehen im herbstlichen Wald spazieren

Medizinische Betreuung

Ärztliche Diagnostik und medizinische Begleitung helfen, körperliche und psychische Begleitbelastungen zu erkennen und zu behandeln.

Eine Sporthalle

Psychische Stabilisierung

Depressive Symptome, Ängste, ADHS, Traumafolgen oder Schlafprobleme können bei Bedarf in die Behandlung einbezogen werden.

Blumen vor dem Eingang

Sozialdienst und Nachsorgeplanung

Wir unterstützen bei Fragen zu Wohnen, finanziellen Themen, Anträgen und weiterführender Hilfe nach der Rehabilitation.

Eine Frau zeigt einer anderen Frau etwas auf dem Monitor

Arbeit, Ausbildung und Tagesstruktur

Gemeinsam bereiten wir Schritte vor, die zu Ihrer Situation passen: Arbeit, Ausbildung, Beschäftigung oder eine stabile Tagesstruktur.

Eine Frau die kocht

Bewegung und Körperwahrnehmung

Bewegungs- und körperorientierte Angebote helfen, wieder mehr Stabilität, Kraft und Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln.

Zwei Personen die im Eingangsbereich sitzen

Angehörige und Bezugspersonen

Wenn es hilfreich und gewünscht ist, können Angehörige oder wichtige Bezugspersonen in die Behandlung einbezogen werden.

Diagnostik

Zu Beginn der Rehabilitation verschaffen wir uns gemeinsam mit Ihnen ein genaues Bild Ihrer aktuellen Situation. Dazu gehören die medizinische Diagnostik, die Einschätzung möglicher körperlicher und psychischer Begleitbelastungen sowie der Blick auf Ihre bisherige Konsumgeschichte.

Je nach Bedarf können unter anderem Labordiagnostik, EKG, Sonographie oder Lungenfunktionstests durchgeführt werden. Die Ergebnisse helfen dabei, die Behandlung passend zu planen und körperliche, psychische und soziale Aspekte gut miteinander abzustimmen.

Integrierte und spezialisierte Behandlungsangebote bei Abhängigkeitserkrankungen

Die Stationäre Motivierungsbehandlung im MEDIAN Rehazentrum Daun dient der Abklärung des Krankheitsbildes und der Vorbereitung weiterer Behandlungsmaßnahmen. Das Programm dauert bis zu vier Wochen und wird in Kooperation mit Betriebskrankenkassen angeboten. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten zu motivieren, sich auf eine längerfristige Entwöhnungsbehandlung einzulassen, ihre Suchtproblematik besser zu verstehen und erste Strategien zur Stabilisierung zu erlernen.

  • Die Stationäre Motivierungsbehandlung im MEDIAN Rehazentrum Daun dient der Abklärung des Krankheitsbildes und der Vorbereitung weiterer Behandlungsmaßnahmen. Das Programm dauert bis zu vier Wochen und wird in Kooperation mit Betriebskrankenkassen angeboten. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten zu motivieren, sich auf eine längerfristige Entwöhnungsbehandlung einzulassen, ihre Suchtproblematik besser zu verstehen und erste Strategien zur Stabilisierung zu erlernen.

Wer Sie behandelt

Unser erfahrenes Team begleitet Sie während Ihrer gesamten Rehabilitation

Dr. med. Michael Rolffs

Berufstitel: Ärztlicher Direktor und Chefarzt

Qualifikationen:

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Suchtmedizinische Grundversorgung & Verkehrsmedizin

Kontakt

MEDIAN Rehazentrum Daun – Thommener Höhe – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.