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Eine Person hat Steine in der Hand

Das Leben leben

Stabilisierung bei Traumafolgestörungen

Traumafolgestörungen behandeln
in der AHG Klinik Waren

Traumatische Erlebnisse können auch lange nach dem eigentlichen Geschehen das seelische Wohlbefinden und den Alltag beeinträchtigen. Wenn belastende Erinnerungen, Ängste oder andere Traumafolgen anhalten, kann eine professionelle Behandlung unterstützen. In der AHG Klinik Waren klären wir mögliche Traumafolgestörungen differenzialdiagnostisch ab und begleiten Sie mit einem individuell abgestimmten, traumainformierten Behandlungskonzept.

Auf dieser Seite

Behandlung eines seelischen Traumas

Wenn die Folgen eines seelischen Traumas das alltägliche Leben stark beeinträchtigen, kann eine professionelle Behandlung helfen.

Traumatherapie in der AHG Klinik Waren

In der Traumatherapie werden grundsätzlich verschiedene Phasen unterschieden. In der AHG Klinik Waren bieten wir eine differentialdiagnostische Abklärung von Traumafolgestörungen und eine Einordnung nach dem Phasenmodell der Traumatherapie an. In der Regel liegt der Schwerpunkt während des stationären Aufenthalts auf der ersten Phase der Traumatherapie – der Stabilisierung

1. Stabilisierung

Zunächst wird eine Atmosphäre der Sicherheit und des Vertrauens geschaffen. Dazu gehört der Aufbau einer vertrauensvollen therapeutischen Beziehung. Techniken zur Selbstregulation und Selbstberuhigung sowie zur Linderung der Symptome unterstützen die Patientinnen und Patienten dabei, mit belastenden Situationen und Gefühlen besser umzugehen. Im sogenannten Skills-Training können Techniken erlernt werden, die dabei helfen, eigene Stimmungen wahrzunehmen, Frühwarnsignale zu erkennen und starke Gefühlsschwankungen besser zu regulieren. Dies kann die Stabilität und Selbstkontrolle fördern. 

2. Traumaverarbeitung

Ist eine ausreichende Stabilisierung erreicht, kann sich im weiteren therapeutischen Verlauf eine Phase der Traumaverarbeitung anschließen. Dabei werden traumatische Erfahrungen schrittweise und mit therapeutischer Unterstützung bearbeitet.
Welche Form der weiteren Traumatherapie geeignet ist und in welchem Behandlungssetting sie erfolgen sollte, wird individuell beurteilt. 

3. Integration in die persönliche Entwicklung

In einer weiteren Behandlungsphase können die Verarbeitung von Trauer und die Neubewertung des Erlebten im Mittelpunkt stehen. Ziel ist es, traumatische Erfahrungen in die eigene Lebensgeschichte zu integrieren, Verluste zu verarbeiten und neue soziale und berufliche Zukunftsperspektiven zu entwickeln. 

Weitere Therapiebausteine

Je nach individueller Diagnose und Behandlungsverlauf können weitere Therapiebausteine zum Einsatz kommen:

Die Personen sitzen im Stuhlkreis und reden

Traumaedukationsgruppe

Teilnehmende hören beim Vortrag zu

Training sozialer Kompetenzen und Skillstraining

Frauen die sich gegenseitig auf die Schulter fassen

Entspannungstraining und Achtsamkeitsschulung

Personen die malen und basteln

Sporttherapie und Ergotherapie

Soziotherapie

Drei Personen die sich miteinander unterhalten

Angehörigengespräche

Eine Frau die ein rotes Tuch in der Hand hat

Tanztherapie

Personen die mit Trommeln Musik machen

Musiktherapie

Eine Frau lächelt die Person gegenüber von sich an

Persönliche Betreuung

 

In der AHG Klinik Waren hat jede Patientin und jeder Patient eine Bezugstherapeutin oder einen Bezugstherapeuten. Gemeinsam werden die einzeltherapeutischen Gespräche geführt und der Behandlungsverlauf geplant.

 

Die Bezugstherapeutinnen und Bezugstherapeuten sind traumainformiert. Traumafolgestörungen werden zudem bei der sozialmedizinischen Einschätzung berücksichtigt.

 

Eine Traumabehandlung kann häufig nicht innerhalb eines einzelnen stationären Aufenthalts vollständig abgeschlossen werden. Deshalb beraten die Ärztinnen und Ärzte sowie Therapeutinnen und Therapeuten intensiv zu Fragen der Nachsorge und der ambulanten Weiterbehandlung. 

Wenn die Seele verletzt wird

Ursachen und Folgen von Traumafolgestörungen

Es gibt furchtbare Erlebnisse, die unsere Seele nicht ohne Hilfe bewältigen kann: Unfälle und Naturkatastrophen, bei denen Menschen getötet oder schwer verletzt werden, ebenso wie körperliche und sexuelle Gewalt, Krieg, Überfälle oder Vergewaltigungen. Wer ein solches Geschehen selbst erlebt oder beobachtet, kann ein seelisches Trauma erleiden.

Die unmittelbaren Folgen einer seelischen Verletzung können unterschiedlich sein: Schock, Angst, Wut, Verzweiflung und Überaktivität, aber auch Rückzug und Depression. Manchmal gelingt es, ein Trauma selbst zu verarbeiten. In anderen Fällen bleiben die Symptome bestehen oder verstärken sich. Es kann sich eine posttraumatische Belastungsstörung entwickeln. 

Symptome vom Traumafolgeerkrankungen

In quälenden Albträumen und sogenannten Flashbacks können Betroffene das traumatisierende Erlebnis immer wieder durchleben. Angst, Ohnmacht, Wut und andere belastende Gefühle treten erneut auf. 

Eine Frau schaut während einer depressiven Phase nachdenklich aus dem Fenster

Wenn Erinnerungen belasten

Wie sich Traumafolgen im Alltag zeigen

Häufig versuchen Betroffene, Situationen und Reize zu vermeiden, die mit dem Erlebnis in Verbindung stehen. Dazu können bestimmte Orte und Menschen ebenso gehören wie Gesprächsthemen, Gedanken oder Gefühle, die an das Geschehen erinnern. Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Schreckhaftigkeit, eine übermäßige Wachsamkeit und sexuelle Probleme können weitere Symptome einer Traumatisierung sein. Wurde die seelische Verletzung durch andere Menschen verursacht, können zudem das Selbstwertgefühl und das Vertrauen in andere Menschen stark beeinträchtigt sein. 

Ein Mann liegt im Bett mit traurigen Gesichtsausdruck

Lang zurückliegende Erlebnisse

Posttraumatische Belastungsstörung

Folgestörungen können auch erst Jahre nach traumatisierenden Erlebnissen auftreten. Liegt das Trauma in der Kindheit, beispielsweise durch Vernachlässigung, Gewalt oder Missbrauch, oder erstreckte sich die belastende Situation wie bei häuslicher Gewalt über einen längeren Zeitraum, können Symptome erst deutlich später durch scheinbar harmlose Auslöser auftreten. Dabei kann es sich um eine sogenannte komplexe posttraumatische Belastungsstörung handeln. 

Wegweiser in die Behandlung

Die Behandlung in der AHG Klinik Waren kann erfolgen, wenn die Kosten von der Rentenversicherung, der Krankenversicherung oder einem anderen Kostenträger übernommen werden oder Sie die Behandlung selbst bezahlen.

Besprechen Sie mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt beziehungsweise Ihrer Fachärztin oder Ihrem Facharzt die Möglichkeiten einer stationären Behandlung.

 

Auch Ihre Psychotherapeutin oder Ihr Psychotherapeut kann Sie dabei unterstützen. 

  • Besprechen Sie mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt beziehungsweise Ihrer Fachärztin oder Ihrem Facharzt die Möglichkeiten einer stationären Behandlung.

     

    Auch Ihre Psychotherapeutin oder Ihr Psychotherapeut kann Sie dabei unterstützen. 

Wer Sie behandelt

Ihre Ansprechpartnerin

Sabine Krenge

Berufstitel: Leitende Psychologin

Qualifikationen:

Dipl. Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin mit Zusatzbezeichnung Spezielle Traumatherapie OPK (mit EMDR)

Kontakt

AHG Klinik Waren – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.