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Neuropsychologische Behandlung desorientierter und verhaltensauffälliger Patienten

Auf unserer neurokognitiven Station werden Patienten mit beaufsichtigungspflichtigen Orientierungs- und Verhaltensstörungen nach Unfällen, Schlaganfällen oder Hirnentzündungen behandelt.

Oft können desorientierte Patienten das Ausmaß ihrer Einschränkungen gar nicht oder nur eingeschränkt wahrnehmen, wodurch eine erhöhte Selbst- und Fremdgefährdung besteht. Auf der neurokognitiven Station wird den Patienten ein geschützter therapeutischer Rahmen geboten, in dem sie Hilfestellung in der neuen Lebenssituation bekommen.

In enger interdisziplinärer Zusammenarbeit von Pflege- und  Therapeutenteam wird für die Patienten eine regelmäßige Tagesstruktur mit alltagsorientierten Therapieangeboten geschaffen, die ihnen hilft, Orientierung und Selbständigkeit aufzubauen.

Die Patienten erhalten in den Therapien die Möglichkeit, ihre veränderte Leistungsfähigkeit wahrzunehmen und ihre Erkrankung besser zu verstehen. Hierdurch können Verwirrung und Frustration reduziert werden, was zu einer besseren Mitarbeitsfähigkeit und zur Stärkung der Therapiemotivation führt.

In den begleitenden funktionellen Therapien können die Patienten verloren gegangene Fähigkeiten und Fertigkeiten trainieren und werden angeleitet, diese im Alltag wieder selbständig einzusetzen.